E.on baut jetzt für 130 Millionen Euro ein Glasfasernetz in Brandenburg

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[o1] Kribs am 29.01. 08:33
+4 -
"Die Förderquote beträgt Unternehmensangaben zur Folge über 90 Prozent."

Ich hab jetzt nicht wirklich etwas aussagekräftiges finden können, bedeutet diese Aussage das von den 130 Millionen E.discom weniger als 13 Millionen selbst investiert, aber der alleinige Eigentümer ist, mit allen Rechten?
Diese "Förderpolitik" ist dann nur eine verstecke Subvention!
Da könnte Bund und Land den Bau selbst in Auftrag geben und mit der Vermietung noch Geld einnehmen!
[re:1] Link am 29.01. 12:21
+ -1
@Kribs: "Diese "Förderpolitik" ist dann nur eine verstecke Subvention!"
Das ist Förderpolitik doch immer? Ist eigentlich nur ein anderes, vielleicht etwas positiver klingendes Wort dafür. Jedenfalls fällt mir kein Beispiel ein, wo Förderung durch den Staat nicht auf eine Subvention hinauslaufen wurde.

"Da könnte Bund und Land den Bau selbst in Auftrag geben und mit der Vermietung noch Geld einnehmen!"
Nein, wo kämen wir den hin, wenn der Bund etwas Geld selbst verdienen wurde statt Steuern von Privatpersonen einzutreiben und an Unternehmen zu verschenken, damit die noch mehr Geld haben. Spaß bei Seite, die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat es tatsächlich schafft mit irgendetwas Geld zu verdienen, halte ich für gering, eher entwickelt sich sowas zu einem bodenlosen Faß.
[re:2] slashi am 29.01. 12:48
+1 -
@Kribs: eine Förderung ist immer eine Subvention.....da brauchst nichts zu verstecken....
[o2] tommy1977 am 29.01. 08:45
+1 -
Ist ja alles schön und gut, aber mich würde mal die Bedarfsanalyse interessieren. Im ländlichen Raum gibt es immer noch einen nicht gerade geringen Anteil an nicht bis wenig Interessierten. Und wenn ländlich erwähnt wird, denke ich da eher an Eigenheime oder kleine Privathäuser. Ohne entsprechenden Gestattungsvertrag mit den jeweiligen Eigentümern ist pumpe mit Anschluss des betreffenden Hauses. Die Einholgung der GV ansich ist ein riesiger Aufwand und hierbei wesentlich komplizierter, als mit einem größeren Wohnungsunternehmen zu verhandeln. Dabei spielen Nutzungs- und Überleitungsrechte eine große Rolle, Grundstücke müssen aufgebaggert werden und die Techniker müssen mind. in den Keller (FTTH) oder sogar in die Wohnräume (FTTH). Und wie siehts mit der NE4 allgemein aus? Bei Thema Tripple-Play sehe ich ebenso wenig Potential, da die meisten sicher eine eigene Sat-Anlage installiert haben oder über eine Gemeinschaftsanlage versorgt werden. Wie gesagt...es würde mich für die betreffenden Haushalte freuen, wäre aber nicht die erste größere Ausbau-Ankündigung, welche nach Ende der Planungsphase aber aus wirtschaftlichen Gründen im Sand verläuft.
[re:1] Windows 10 User am 29.01. 10:46
+1 -
@tommy1977: Wir hängen hier auch an einer Gemeinschaftsantenne, und ich muss sagen abends kannste das Kabelinternet vom hiesigen Anbieter in die Tonne treten, weil die einfach nicht genug einnehmen damit sie für genug Reserven bei der Telekom eine entsprechend schnelle Zuleitung zur CMTS buchen können. Heißt die CMTS selbst fährt mit insgesamt 200MBit auf 4 gebündelten Kanälen. Die Zuleitung der Telekom bringt aber max. nur 158/40MBit. Das heißt ergo kommen abends wenn man Glück hat aus unserem Dorfkabelnetz 28MBit von gebuchten 72MBit an. :) Und ein wieterer Ausbau ist nicht geplant zwecks Kostengründen. Dennoch werden aber demnächst die Nachbardörfer mit angebunden, das heißt dann Tagsüber bis ca. 17Uhr 72MBit, abends mit Glück 3MBit. :D
[re:2] ckahle am 29.01. 14:47
+2 -
@tommy1977: Private Nutzer werden eher so mitversorgt. Im ländlichen Raum gibt es, wie der Name schon sagt, eine Menge Landwirtschaft. Die ist hochgradig automatisiert und vernetzt und braucht ordentliche Datenanbindungen, um heute noch wettbewerbsfähig arbeiten zu können.
[re:1] Windows 10 User am 29.01. 17:37
+ -
@ckahle: Naja nur in der Landwirtschaft geht viel über GPS oder Mobile verbindungen,
[re:2] tommy1977 am 29.01. 22:16
+ -
@ckahle: Da wirst du mit Kabel nicht wirklich viel erreichen. Ich kann das beurteilen, da ich etliche Jahre für einen großen Kabelanbieter unter anderem in der Objektaquise gearbeitet habe. In ländlichen Gegenden wurde ich oft angeschaut, wie die Kuh, wenn es blitzt. Dort reicht oft die notwendigste Leitung, um ggf. 1x in der Woche eMails abzurufen oder um mal schnell was zu googeln...schnell heißt in dem Fall, dass man auch mal 2 min auf eine Website warten kann...läuft halt alles etwas gemütlicher... ;-)
[o3] Windows 10 User am 29.01. 09:00
+1 -
Ist eine schöne Sache finde ich, ich mein beim hiesigen Kabelanbieter, der hier im Dorf über die Antennengemeinschaft bis 128/2,5MBit bietet, und dafür einen Preis von 85,00€ ohne Telefonie die nochmals mit 8,95€ Aufpreis dazu käme, verlangt, hat hier die Telekom mit Supervectoring ausgebaut. Vielerorts sind hier im Dorf nun 250/50MBit möglich. Und durch Mundpropaganda spricht sich das dann rum wodurch nun viele vom Kabelanbieter zur Telekom wechseln. Ich meine damit klar die Investition für die ISP's ist erstmal teuer, aber innerhalb kurzer Zeit hat sich das rum gesprochen wie toll und schnell jetzt Alles funktioniert, und was man doch für den Preis alles machen kann, und zack wollen se Alle so nen Anschluss haben und somit rentiert sich der Ausbau dann schnell wieder. :)
[o4] stf am 29.01. 11:36
+ -
Auf nach Brandenburg :)
[o5] Demrion am 29.01. 11:54
+1 -
Es gibt Länder, wo was los is
Es gibt Länder, wo richtig was los ist und es gibt
BRANDENBURG, BRANDENBURG
(Reinald Grebe)
fällt mir da so spontan ein :D
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