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Galaxy M10/M20: Erste Notch-Phones von Samsung starten ultragünstig

Von Roland Quandt am 28.01.2019 16:34 Uhr
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Samsung macht jetzt auch mit: Mit den neuen Smartphones Galaxy M10 und Galaxy M20 hat man erstmals eigene Geräte vorgestellt, die mit einer Display-Notch daherkommen. Das Samsung Galaxy M10 und M20 soll jeweils vor allem "Millenials" ansprechen, also eher jüngere Kunden, die ein günstiges, aber gut ausgestattetes Smartphone suchen. Man hat dabei aber nicht etwa Europa im Blick, sondern vor allem Indien.

Bisher war ausgerechnet Smartphone-Marktführer Samsung einer der letzten Hersteller, die komplett auf Geräte mit einem Kamera-Ausschnitt im Display ihrer Smartphones verzichten. Mit der vollkommen neuen Galaxy M-Serie ändert sich dies nun, denn Samsung setzt um, was man vor einigen Monaten angekündigt hat - und integriert bei dem als "Infinity-V"-Display bezeichneten Bildschirm eine Art "V-Ausschnitt", um die Frontkamera unterzubringen.

Samsung Galaxy M10


Samsung Galaxy M20

Der V-förmige Ausschnitt soll wohl weniger stark ins Auge fallen als bei anderen Geräten und dennoch dafür sorgen, dass auch bei Samsungs neuen Modellen fast die gesamte Front vom Display abgedeckt werden kann. Tatsächlich gelingt es Samsung beim M10 und vor allem beim Galaxy M20, selbst in diesen extrem günstig bepreisten Geräten für ein Design mit extrem schmalen Rändern zu sorgen. In Indien kostet das Galaxy M10 nämlich nur knapp 8000 Rupien, während für das Galaxy M20 mindestens 11000 Rupien fällig werden, was gerade einmal knapp 100 bzw. 135 Euro entspricht.


Dafür erhält der Kunde beim Galaxy M10 ein 6,2 Zoll großes HD-Display mit 1520x720 Pixeln, während im Galaxy M20 ein 6,3 Zoll großes Panel mit ordentlichen 2340x1080 Pixeln steckt. In der Notch stecken je nach Modell entweder 5- oder 8-Megapixel-Sensoren für die Aufnahme von Selbstporträts. Das Ohrstück platziert Samsung in einem schmalen Streifen oberhalb der Frontcam. Auf der Rückseite sitzen jeweils zwei Kameras mit 13 und 5 Megapixeln, wobei letztere eine Ultraweitwinkel-Optik besitzt.

Eine Besonderheit des Galaxy M20 ist der riesige Akku mit einer Kapazität von immerhin 5000mAh, welcher per 15-Watt-Netzteil über den USB-C-Port geladen wird. Beim M10 ist immerhin ein 3400mAh-Akku im Einsatz. Beide Modelle stecken übrigens in Kunststoffgehäusen, die ebenfalls eine von Samsung genutzte Möglichkeit zur Kostensenkung sein dürften.

Die Leistung der beiden neuen Galaxy-M-Smartphones von Samsung dürfte sich auf einem recht guten Niveau bewegen. Während das Galaxy M10 mit dem altbekannten Samsung Exynos 7870 und seinen acht bis zu 1,6 Gigahertz schnellen Kernen daherkommt, arbeitet im Galaxy M20 der neue Exynos 7904. Dabei handelt es sich um eine gebremste Variante des Exynos 7885 mit sechs bis zu 1,6 GHz schellen ARM Cortex-A53-Cores und zwei mit maximal 1,8 GHz arbeitenden ARM Cortex-73-Cores, die vor allem dann helfen sollen, wenn man mal etwas mehr Leistung benötigt.

Beim günstigeren Galaxy M10 bietet Samsung in Indien zwei Speichervarianten: Neben dem Basismodell mit nur zwei GB RAM und 16 GB internem Flash-Speicher gibt es auch noch eine Ausgabe mit drei GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flash. Das Galaxy M20 ist hingegen mit mindestens drei GB RAM und 32 GB Flash ausgerüstet, wird aber optional auch in einer Variante mit ganzen vier GB RAM und 64 GB internem Flash-Speicher vertrieben. In Sachen Software ist es um die neue Samsung-Mittelklasse nicht gerade gut bestellt: Es kommt nur Android 8.1 "Oreo" in Verbindung mit der Samsung UI in Version 9.5 zum Einsatz.
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