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Facebook, Whatsapp, Instagram: Bald alle mit einer Chat-Plattform

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[o1] mTw|krafti am 26.01. 10:35
Na bitte. Dann lässt sich das ja moch besser und einfacher überwachen.
[re:1] MarcelP am 26.01. 11:05
@mTw|krafti: was ändert sich bei deiner aussage am bisherigen Zustand? Dieses noch besser überwacht werden geheule geht mir langsam gegen den strich. Entweder man wird überwacht oder nicht.
Jeder sollte sich im klaren drüber sein das er ausspioniert werden kann. Das war, ist und wird immer so bleiben. Da ändert der Datenschutz auch nix dran solange nicht hart durchgegriffen wird. Wer solche Dienste nutzt sollte sich dem immer im klaren sein das sowas zu erwarten ist
[re:1] Tea-Shirt am 26.01. 11:40
+1 -8
@MarcelP: überwacht. Von wem denn vater facebook land. Euch ist klar das es hier um freie marktwirtschaft geht oder? Klar nehmen die alles an dsten was sie dürfen. Aber eine personen Analyse für wernäbe und kauf zwecke ist noch lange keine überwachung.

Die firmen wollen eure kohle und aufmerksamkeit
Und nicht eure privaten geheimnisse öffentlich legen.

Es geht darum gewinne in Geld form zu machen. Nicht leute unter der Fuchtel zu halten.
[re:1] MarcelP am 26.01. 11:47
+ -5
@Tea-Shirt: Wie das "Kind" heißt ist mir doch egal. Ich nutze die Dienste ja weiterhin
[re:2] Warhold am 26.01. 20:12
+2 -1
@MarcelP: Die Naivität in Sachen Datenschutz und Privatsphäre ist schon erschreckend, wenn man solche Kommentare liest. Weiter schön ausspionieren lassen und daran glauben, dass das keine negativen Folgen hat.
[re:1] MarcelP am 26.01. 23:54
+ -1
@Warhold: Jede Handlung kann positive oder negative Folgen haben, manchmal sogar beides. Es hat nichts mit Naivität zu tun sich "weiter schön ausspionieren zu lassen" sondern da gehört einfach eine Portion Menschenverstand dazu. Ich beschränke mich hier mal nur auf Facebook-Dienste.

Facebook z.B. ist seit jeher eine Datenschleuder und das ist auch allgemein bekannt. Dennoch kommen auf allen Newsseiten immer mal irgendwelche Berichte über Datenmissbrauch durch Partnerunternehmen von Facebook und man ist auch hier auf WinFuture immer in den Kommentaren merklich überrascht und es wird da immer ein handfester Skandal draus gemacht. Das die ganzen Handyapps und Spiele, welche man mit Facebook verknüpft hat wegen irgend einem Blödsinn, ihre Daten da hinschicken ist dabei Nebensache. Gedroht wurde viel sich dort zu löschen. 80 % hängen mindestens wegen ihrer Spiele immer noch dort rum.

Das Whatsapp mittlerweile zu Facebook gehört ist genauso bekannt. Das auch hier sicherlich mal mitgelesen wird sollte nun auch keinen verwundern. Wobei wahrscheinlich ehr das ganze nach bestimmten Stichwörtern analysiert wird um z.B. jemanden mehr Kaffee seiner, in 70 Chats erwähnten, Lieblingsmarke anzubieten.
Es gibt viele die da lieber andere alternativen nutzen möchten. Aber der beste (datenschutzkonforme) Messenger bringt einem nix wenn die Kontakte durch die Reihe weg nur bei Whatsapp sind. Klar kann man mit diesen auch einfach klassisch telefonieren aber nicht jeder will das (ich auch nicht) und trotz Flatrates bietet nicht jeder Dienstleister SMS-Flats mit an. Selbst die, die ihre Drohung wahr gemacht hatte und von Whatsapp komplett weggingen waren irgendwann dort wieder vertreten.
Manchmal ist man nicht Naiv sondern einfach konsequent mit dem "IST-Zustand" lebend, ansonsten würde das eine oder andere in der Schublade landen und die Leute hätten noch weniger soziale Kontakte. Ich selber lebe damit

Instagram muss nun nicht so groß kommentiert werden. Wer sein Leben bzw. allgemein Bilder postet, bitte. Für den einen oder anderen gab es sicher schon negative folgen und für andere positive (z.B. Einkommensquelle/Job dadurch erhalten).

Wer wirklich Naiv ist sollte die Finger von allem lassen. Computer/Laptop aus, Handy in die Schublade. Aluhut auf und ab ins Bett und warten was passiert. Das Internet ist schon eine Welt voller Gefahren und datenschutzrechtlicher Probleme.
[re:2] Tea-Shirt am 27.01. 13:05
+ -1
@Warhold: ich hab kein problem microsoft mit dem ms launcher zugriffsrechte zu geben mit den sie mein nutzerberhalten analysieren. Aber... nur weil ich auch zugriff auf die dqten habe und sie in einer super weise üräsentiert bekomme. Google teitachse bringt mir auch viele vorteile. Das google die dqten auch auswertet ist für mich legitim. Immerhin stellen sie einen kostenlosen service zur verfügung.

Das dieser daten sammelwahn natürlich eingedämmt werden muss ist klar. Aber das wird nie kommen wenn man einfach ein umweg drum macht. Weil auf einen der sich darum n kopf macht kommen ein paar tausend die keine ahnung von der materie haben.

Und genau deswegen muss man die services nutzen. Eben komplett anders als es gewollt ist. So gibt man auswertbares feedback. Das muss aber auch in masse auftreten das services sich verändern.
[re:3] bear7 am 27.01. 11:13
+ -
@MarcelP: so einfach ist das nicht...
wenn ich beim Unternehmen meines Vertrauens Meta Daten hergebe um Dienste zu verbessern oder einen Schutz vor Viren und Co zu erhalten ist da was anderes wie wenn ein Unternehmen sich die Rechte an Informationen erkauft (z.b. durch einer Übernahme) ... und diese dann im ersten Schritt groß angelegt sammelt und im 2. Schritt dann an Unternehmen verkauft welche sich darauf spezialisieren z.b. wahlen zu manipulieren oder auch das Kaufverhalten ...

ich habe bewusst die Unternehmen weggelassen, die kann sich jeder nach seinem Geschmack selbst einsetzen ;-)
[o2] Ice-Tee am 26.01. 10:39
+4 -
lol "...und privat ist"!
[o3] kkp2321 am 26.01. 10:40
+ -1
Wird auch letztendlich ne einfachere Administration sein, wem den ganzen nur ein Protokoll zu Grunde liegt als viele verschiedene. Überraschend ist der Schritt nicht wirklich.
[re:1] ceDon am 26.01. 10:50
+5 -1
@kkp2321: ja klaro ;-) weil sie jetzt eine datenbank für alle chats haben dürfen als für jeden dienst einzeln^^ macht das administrieren und das auswerten einfacher.
[re:1] kkp2321 am 26.01. 15:13
+ -2
@ceDon: Die Anzahl der Datenbanken spielen keine Rolle, auslesen können sie es so oder so.
[re:1] sowas am 27.01. 21:29
+ -1
@kkp2321: Whatsapp zumindest benutzt das Signalprotokoll. Die können da nichts auslesen.
[re:1] kkp2321 am 27.01. 22:57
+ -1
@sowas: sag das nicht mir, ich hab die Hypochonder nicht.
[o4] x81Reaper am 26.01. 10:42
+5 -
Back to the XMPP protocol.... Problem solved
[re:1] Metropoli am 27.01. 07:49
+1 -
@x81Reaper: Die Idee der gemeinsamen Plattform würde gut klingen, wenn sie nicht von FB käme.
Wer wettet mit mir, dass es Facebook irgendwann schafft, Whatsapp zu ruinieren?
[re:1] bear7 am 27.01. 11:14
+2 -
@Metropoli: was denn Facebook schafft sie noch nicht mal sich selbst zu ruinieren...
was die schon alles versucht haben um die Menschen zu vergraulen.

aber die Menschen scheißen auf Datenschutz und lieben die Bequemlichkeit... und genau da liegt der Hase begraben
[o5] ZappoB am 26.01. 10:51
Und die Nutzer werden nicht müde, alle ihre Daten und Kontakte weiterhin der weltgrößten Datenbank freiwillig zur Verfügung zu stellen und damit alles und jeden transparent zu machen. Die Dummheit der Menschen ist tatsächlich grenzenlos.
[re:1] kkp2321 am 26.01. 10:59
@ZappoB: Ob Isolation immer so der bessere Weg ist...
[re:1] gettin am 26.01. 11:06
+8 -2
@kkp2321: es gibt deutlich bessere alternativen ;)
Vergleich mal beispielsweise Funktionen von telegram mit whatsapp. facebook hat meiner Meinung nach rein technisch betrachtet kein einziges wirklich gutes Produkt.
Wenn dann noch die Betrachtung der Privatsphäre bewertet wird..ui...
[re:1] kkp2321 am 26.01. 11:11
+3 -6
@gettin: Privatsphäre ist aber ein individuelles Thema. Dein Maßstab ist nicht maßgebend. Und wenn andere deine Ansicht nicht teilen ist es nicht dein Recht andere als dumm zu bezeichnen (ich weiß, das du das nicht gesagt hast).
[re:2] Elek am 26.01. 11:35
+ -
@kkp2321: -----Ob Isolation immer so der bessere Weg ist------
:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)
[re:3] ZappoB am 26.01. 14:44
+2 -1
@kkp2321: Du bist isoliert, wenn du WA und FB nicht nutzen kannst? Dann mein herzlichstes Beileid.
[re:4] Thomas Höllriegl am 26.01. 14:46
+2 -1
@kkp2321: Was hat das mit Isolation zu tun? Es ist bedenklich, wenn man die Abwesenheit von Facebook mit Isolation assoziiert. Sehr bedenklich.
[re:1] kkp2321 am 26.01. 15:01
+ -4
@Thomas Höllriegl: Eine Menge. Die Facebook Plattformen, primär Whatsapp und FB selbst, sind bestimmende Plattformen in der heutigen Gesellschaft. Weltweit. Sich dem zu verweigern bedeutet ein Stückweit Isolation. In der Familie, bei Freunden, im Berufsleben.
[re:1] Thomas Höllriegl am 26.01. 15:08
+3 -
@kkp2321: Alter, was hast du für ein Umfeld? Aus meiner Familie nutzt keiner Facebook, meine Freundin ist dabei, ich nicht. War und ist absolut kein Problem. Meine Freundin hat Skype und WhatsApp, ich nur Skype. Und wenn jemand keines davon hat, wird eine SMS geschickt oder angerufen. Es ist echt bedenklich, in welche Abhängigkeit sich manche begeben. Als wäre Facebook das Zentrum der Gesellschaft. *kopfschüttel*
[re:2] kkp2321 am 26.01. 15:11
+ -2
@Thomas Höllriegl: Meine Familie lebt in DE recht weit verbreitet. Ich selber lebe in Berlin, 95% in NRW, eine kleine Auslese in Niedersachsen. Das kann und will man gar nicht regelmäßig abtelefonieren, das tut man privat oder in Gruppen auf WA. Ich sehe darin auch gar kein Probleme und sehe mich da auch nicht als Ausnahme.
[re:3] knallermann am 26.01. 15:23
+2 -
@kkp2321: Weltweit? Mit dieser Aussage hast du leider beweisen, dass du keine Ahnung von der Materie hast.
[re:4] kkp2321 am 26.01. 15:25
+ -1
@knallermann: Und deine Aussage hat mich jetzt vital um Information bereichert? Wenn du China ansprichst, so ändert der Ausschluss wegen politischer Hintergrunde nichts an dem Grundsatz Aussage. Wenn wir Facebook und Whatsapp zusammen nehmen, da beides mittlerweile ein Unternehmen ist, ist meine Aussage korrekt. Zensur in einigen Ländern hin oder her.
[re:5] knallermann am 26.01. 15:47
+3 -
@kkp2321: unabhängig von politischen Hintergrunden ist sind WhatsApp und Facebook in Asien(was 60% der Weltbevölkerung aus macht) einfach sehr selten genutzt. Wenn man WhatsApp und Facebook zusammen nimmt kann man ja nicht einfach davon ausgehen, dass die eine hälfte nur den Messenger und die Andere Hälfte nur WhatsApp nutzt, und man somit dann die doppelte Nutzerzahl hat. Sehr viele die ich kenne haben Facebook (zugegen sind es bei den meisten nur noch Profilleiche ) und WhatsApp. Jeder Facebooknutzer zählt vermutlich als Messenger Nutzer, auch wenn er da nur einmal im Jahr reinschaut. Wechat dürfte somit ein ähnlich großer Player sein wie Facebook mit WhatsApp sein somit macht Facebook nicht mal 50% des weltweiten Markes aus, da es ja auch noch Recht erfolgreich kleine Player gibt. Daher ist es einfach falsch zu sagen, dass Facebook Weltweit etwas bestimmt. Windows auf x64 Systemen hat den Ruf verdient weltweit etwas zu bestimmen, aber sicher nicht Facebook.
[re:6] kkp2321 am 26.01. 15:56
+ -1
@knallermann: WeChat hatte im 3. Quartal 2018 rund 1,08 Milliarden (Quelle statista).
Facebook 2,3 Milliarden (Quelle allfacebook mit bezug auf Facebook eigene Angaben).
Nach wie vor sehe ich meine Aussage als nicht falsch an.
[re:5] Tomarr am 26.01. 21:26
+1 -
@kkp2321: "Ob Isolation immer so der bessere Weg ist..."

Glaube mir. Zu meiner Kindheitszeit gab es keine Handys, erst recht keine Smartphones, kein Internet oder gar das Fratzenverzeichnis. Es gab nichts von all diesen "sozialen Diensten". Und glaube mir, wir waren damals wesentlich weniger isoliert und sozial wesentlich kompetenter als es heute bei vielen der Fall ist die all diese Geräte und Dienste immer wieder nutzen. Mich inzwischen leider eingeschlossen, was aber auch daran liegt das viele einfach nicht mehr in die Freiheit zu ziehen sind.
[re:1] kkp2321 am 26.01. 21:34
+ -1
@Tomarr: Ich selbe bin auch ü30, zu meiner Kindheit gabs auch keine Smartohones. Da ging das so laaangsam mit den einfachen Handys los. Wir leben aber im heute hier und jetzt. Da sind Anekdoten aus der Vergangenheit, wie früher alles funktionierte, ja ganz nett, aber so ist es heute nicht mehr.
[re:1] Tomarr am 26.01. 21:52
+1 -
@kkp2321: Es ging ja nur um die Isolation. Und wenn du dir die Menschen heute anschaust sind sie wesentlich isolierter als früher. Auch wenn sie denken dass sie durch FB und Co. mehr Kontakte haben.
[re:2] kkp2321 am 26.01. 22:34
+ -1
@Tomarr: also ich hätte ohne fb viele Menschen wahrscheinlich nicht mehr wieder gefunden, so bin ich schon in andere länder gereist um diese zu besuchen. Von daher kann ich von mir nur sagen, das sich dank fb türen geöffnet haben, die sonst nicht da gewesen wären.
[re:3] Tomarr am 27.01. 02:31
+1 -
@kkp2321: Vereinzelt mag das natürlich zutreffen, und auch personenbezogen für den einen mehr, für den anderen weniger.

Nur schau dir doch mal die ganze Jugend an, diejenigen die damit groß werden. Da besteht bei sehr vielen, natürlich auch hier nicht bei allen, das Leben aus Youtube, Tick Tock, FB, WhatsApp und ähnlichem.

Und wenn du mal Bus oder Bahn fährst kannst du schon ganz deutlich sehen wie es aussieht wenn die Menschen aufhören zu sprechen.
[re:2] MarcelP am 26.01. 11:07
+3 -1
@ZappoB: solange nix dagegen unternommen wird ändert sich auch nix
[re:1] kkp2321 am 26.01. 11:16
+1 -6
@MarcelP: Wogegen muss den konkret was unternommen werden? Wo hat facebook denn jemals konkret Daten aus privaten Chats freigegeben die zu Konsequenzen führten? Es wird eine Schuld dem Unternehmen angelastet, die es gar nicht hat.
Und wer im Feed oder Profil Informationen über sich frei gibt ohne Kontrolle wer das sehen darf, hat einzig und alleine selbst daran schuld.
[re:1] SouThPaRk1991 am 26.01. 12:56
+4 -
@kkp2321: Das ist als ob dir einer eine Pistole an den Kopf hält und dann meinst du nur: "Hey, noch hat er nicht abgedrückt."
Ja das ist übertrieben, aber: Diese Datensammlei ist eine potenzielle Bedrohung die schlicht nicht notwendig ist. Das zeigen zahlreiche Alternativen.
[re:1] kkp2321 am 26.01. 13:06
+ -4
@SouThPaRk1991: Zahlreiche Alternativen haben dir wie bewiesen, das die tatsächlich Wort halten? Und warum ist deren Wort mehr wert als das von FB, wenn FB schreibt das Privatnachrichten verschlüsselt sind?
[re:2] SouThPaRk1991 am 26.01. 14:00
+1 -
@kkp2321: Da viele Alternativen vollständig Open Source sind. Und nein ich habe den Code nicht gelesen, vertraue aber der Community und unabhängigen Security Audits.
[re:3] kkp2321 am 26.01. 14:02
+ -3
@SouThPaRk1991: Bringt dann aber unterm Strich auch nichts, wenns niemand nutzt.
[re:4] SouThPaRk1991 am 26.01. 14:14
+2 -
@kkp2321: Tja und genau das ist mir unbegreiflich.
[re:5] kkp2321 am 26.01. 14:59
+ -3
@SouThPaRk1991: Es ist sehr einfach. Diese plattformen machens nach, nicht vor. Es ist immer leicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, was sie falsch machen. Mach es aber mal in einer führenden Position besser, bzw. komm erstmals sowit.
[re:6] SouThPaRk1991 am 26.01. 15:24
+3 -1
@kkp2321: Wer macht's nach? Die Alternativen? Falls ja: Das ist grundlegend falsch. WhatsApp hat doch nichts erfunden (Chat is uralt) und nutzt sogar das Protokoll von Signal (in eigener Abwandlung). Wie WhatsApp überhaupt so groß geworden ist, wie es das heute nunmal ist, ist mir eben unbegreiflich, denn aus technischer Sicht ist und war WhatsApp schon immer rückständig.
[re:7] kkp2321 am 26.01. 15:28
+ -3
@SouThPaRk1991: Welche App war denn vor whatsapp da, welche Telefonkontakte miteinander verbund und kein weiterer Nickname oder ID erforderlich war? Hinter WA ist ein Konzept, was mir so vorher nicht bekannt war. Korrigiere mich, wenn ich mich irre (mit Name des Dienstes).
Welches technische Detail genau ist es, was WA rückständig macht?
[re:8] SouThPaRk1991 am 26.01. 15:48
+3 -1
@kkp2321: Wow, wie innovativ. Ein frei bestimmbarer Username (der über alle Geräte hinweg problemlos funktioniert) wird aus Bequemlichkeit durch eine feste Telefonnummer ersetzt. Verblüffend. Und dabei immer schön alle Kontaktdaten in die Cloud packen, Erlaubnis hin oder her.Das ist zwar einfacher, bringt aber auch Nachteile (Datenschutz und Sicherheit). Rückständig waren sie lange Zeit im Hinblick auf Verschlüsselung und sind sie heute noch bei vielem was über reinen Chat hinaus geht (Voice/Video-Chat und erweiterte Community Features).
[re:9] kkp2321 am 26.01. 15:54
+ -3
@SouThPaRk1991: Und alle anderen "Vorgänger" mit Nicks... Skype, ICQ, selbst im XMPP war eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eher die Ausnahme als die Regel, waren jetzt Positivbeispiele?
Also worin besteht dein Argument?
[re:10] SouThPaRk1991 am 26.01. 16:05
+2 -
@kkp2321: Jein. Nicht was Verschlüsselung angeht. Das waren Signal, Telegramm und besonders Threema. XMPP hatte zumindest schon immer den Vorteil, dass es dezentral läuft und Chats nie über einen (dubiosen) Zentralserver läuft. Verschlüsselung war da v.a. noch das Tüpfchen auf dem i.
[re:11] kkp2321 am 26.01. 16:11
+ -1
@SouThPaRk1991: Signal, Telegramm und Threema kamen aber alle nach Whatsapp und habens letztendlich nachgemacht. Telegramm war sogar eine lange Zeit beinahe identisch mit Whatspp, bis auf die blaue Farbgebung.
Telegramm scheint ja langsam in alle Munde zu kommen, ein gutes Drittel meiner Kontakte hats schon. Signal nutzt niemand aus meiner Liste und bei Threema weiß ichs nicht. Da gefällt mir die Marktstrategie nicht. Ich bezahle nichts um festzustellen das es keiner nutzt. Bei Whatsapp war früher das erste Jahr um sonst (als es noch kostenpflichtig war). Selbst ein 4-wöchiger Test würde reichen.
[re:12] SouThPaRk1991 am 26.01. 16:19
+2 -
@kkp2321: Die schon ja. Damals war aber z.b. ICQ auch schon mobil nutzbar. In meiner Schulzeit hab ich z.b. ICQ über meinen iPod Touch mit WLAN genutzt. WhatsApp war da auch nicht so neu. Lediglich die Anmeldung war neu, aber was ich davon halte weißt du ja bereits.
[re:13] kkp2321 am 26.01. 16:21
+ -2
@SouThPaRk1991: ICQ kannste aber kaum als Argument beim Thema Verschlüsselung einsetzen. Soweit ich weiß, haben die großen bekannten (ICQ, MSN, Yahoo) sogar in den Bedingungen zu stehen gehabt, das sie die Chats loggen.
Also warum der Hass auf Whatsapp, wo nie von einem Chatlog die rede war, "nur" von einer nicht-verschlüsselung?
[re:14] SouThPaRk1991 am 26.01. 16:34
+1 -
@kkp2321: ICQ hat früher jeder genutzt und mein Sachverstand hielt sich damals auch noch in Grenzen. Zudem gab es eigentlich keine besseren Alternativen. Heute hat sich all das geändert. Ich kann auch ein Stück weit verstehen warum WhatsApp mal beliebt wurde (das fängt schon beim Namen an), warum es jedoch zu keinem Umschwung auf bessere Alternativen gegeben hat/gibt das begreife ich nicht wirklich (evtl. die Trägheit der Menschen?).
[re:15] kkp2321 am 26.01. 16:38
+ -2
@SouThPaRk1991: Definiere mal besser, ohne von Verschlüsselung zu reden. Denn wie ich bereits sagte, Privatsphäre ist etwas, was jeder für sich selber definieren darf. Zumal ich perse in WA auch erstmal kein Datenschutzproblem sehe. Zumal ich es gar nicht im Interesse Facebook sehe das dort ein solches Problem aufkommt.
[re:16] SouThPaRk1991 am 26.01. 16:51
+2 -
@kkp2321: Besser (neben Verschlüsselung): Das kein Techgigant dahinter steckt, der nicht die Interessen der Nutzer im Sinn hat, am besten Open Source, evtl noch dezentral und als Goodie vielleicht noch mehr Features.
Facebook handelt nicht im Interesse der User sondern der Aktionäre. Facebook möchte langfristig möglichst viele Daten und diese möglichst gut finanziell ausnutzen. Mehr steckt mMn nicht dahinter. Und darauf habe ich keine Lust.
[re:17] kkp2321 am 26.01. 16:53
+ -2
@SouThPaRk1991: Das ist aber eher politische als technische Ansichten. Du hast vom technischen Rückschritt gesprochen.
[re:18] SouThPaRk1991 am 26.01. 17:37
+2 -
@kkp2321: Open Source oder nicht hat für mich nicht nur was mit Politik zu tun. Das hat auch technische Relevanz. Alles übrigens abseits von Verschlüsselung, dass du explizit ausgeklammert haben wolltest.
[re:19] kkp2321 am 26.01. 17:43
+ -3
@SouThPaRk1991: opensource ist für mich in der Sache technisch erstmal nicht besser.
[re:20] SouThPaRk1991 am 26.01. 18:46
+1 -
@kkp2321: Nicht zwingend, klar. Wenn es jedoch um Verschlüsselung und ihre Implementierung geht, bevorzuge ich Open Source.
[re:21] sav am 27.01. 08:49
+1 -
@SouThPaRk1991: Sie waren die ersten mit der Registrierung über Telefonnummer und Abgleich des Telefonbuch um Kontakte zu finden (soweit ich informiert bin). Das ist ein Argument für die meisten, die Technik dahinter interessiert Tante Helga null. Darum sind die auch (zurecht) so groß geworden. War halt die richtige Idee zur richtigen Zeit. Schade, dass seitdem die Entwicklung bei WhatsApp stehen geblieben ist, die Masse aber noch zu träge für Alternativen ist. Allerdings müssen die Alternativen halt mehr bieten als nur bessere Technik.
[re:22] SouThPaRk1991 am 27.01. 14:56
+1 -
@sav: Das mit der Telefonnummer zur Registrierung war ja bereits Thema in der Diskussion. Es sollte dabei eben eigentlich bedacht werden, dass das auch Nachteile hat, was die breite Masse aber leider nicht tut; denn die wollen es hauptsächlich bequem und einfach haben.
Ich kann die grundsätzliche Gleichgültigkeit der Masse einfach nicht verstehen. Facebook hat sich nun schon so manchen Schnitzer geleistet, aber außer kurzfristiger Empörung passiert nichts. Ebenso das Promi Doxxing und die "Collections 1-5" die jetzt aufgetaucht sind. Von letzterem sind 2,2 Mrd. Accounts betroffen, aber wirklich etwas unternehmen wird wohl nur ein mickriger Bruchteil der betroffenen.
Ich hoffe sehr, dass ich noch einen Paradigmenwechsel erleben werde; in Anbetracht meiner Lebenserwartung bin ich da aber noch recht optimistisch ;-)
[re:2] ZappoB am 26.01. 14:40
+5 -
@kkp2321: Es geht nicht um die verschlüsselte Übertragung der Chats (die ja auch schon hinterfragt wird, denn die Backups scheinen unverschlüsselt auf den Servern zu liegen), sondern um die Kontakt- und Meta-Daten. Alle Kontakte werden auf den Server übertragen und FB weiß, wann du wo mit wem chattest. Und selbst meine Daten sind längst von meinen "Freunden" und Bekannten zu FB per WA hochgeladen worden, obwohl ich selbst WA seit Jahren nicht mehr nutze. Und so macht es auch mich transparent, weil FB mich durch meine Kontakte kennt, ohne dass ich bei FB oder WA bin. Und es geht nicht darum, ob "du nichts zu verbergen hast" (eines der kurzsichtigsten Argumente, um das Wort dumm zu vermeiden), sondern darum, welche Möglichkeiten der Manipulation und Überwachung das bringt. Und zwar weltweit! Und wenn du so wenig Fantasie hast, dass du das nicht erkennst, solltest du dahingehend deine Augen offen halten und die bereits passierten Wahlmanipulationen verfolgen. Und inwieweit bereits staatliche Organe mit FB zusammenarbeiten wirst du wohl erst erfahren, wenn es nach Jahren einen entsprechenden Leak gibt.

Und es ist im Wesentlichen egal, ob du Threema, Telegram, iMessage oder sonstiges verwendest, nur nicht die größte Datenbank der Welt weiter füttern... und wenn es mehrere Messenger gleichzeitig sind, um so besser.
[re:1] kkp2321 am 26.01. 15:12
+ -3
@ZappoB: Also heißt das Motto: Der führende ist immer abzulehnen?
[re:2] ZappoB am 26.01. 20:03
+3 -
@kkp2321: Wenn der Führende die Daten skrupellos auswertet, verkauft und Menschen manipuliert, dann ja. Und eine Monokultur ist immer ungesund, in der Natur, wie auch in der Technik.
[re:2] ZappoB am 26.01. 14:47
+2 -
@MarcelP: Dann unternimm etwas: lösche deine Konten bei WA und FB.
[re:1] MarcelP am 26.01. 16:47
+ -1
@ZappoB: na ich heule ja nicht rum
[re:1] ZappoB am 26.01. 20:05
+1 -1
@MarcelP: Ich habe das nur speziell auf deinen Satz "solange nix dagegen unternommen wird ändert sich auch nix" bezogen. Frei nach: wenn du die Welt verändern möchtest, fang mit dem Typ im Spiegel an.
[re:2] MarcelP am 26.01. 23:56
+ -1
@ZappoB: Mein Spiegel ging leider beim letzt Gesichts-check von mir kaputt :( Aber mal im ernst ich weiß mir sagen willst :)
[o6] floerido am 26.01. 11:21
+5 -
Gab es nicht von der EU Vorgaben bei der Übernahme von WhatsApp, dass die Dienste getrennt beleiben müssen? https://winfuture.de/news,93863.html
[re:1] kkp2321 am 26.01. 11:38
+ -1
@floerido: Kann ja durchaus sein, das diese Features bei uns nicht kommen. Für den Rest der Welt gilt das ja nicht.
[re:1] floerido am 26.01. 12:43
+4 -
@kkp2321: Glaubst du wirklich Facebook wird für Europa beim alten System bleiben? Wie soll dann ein US-Kunde mit einem EU-Kunden interagieren, wenn dann getrennte Schnittstellen vorhanden sind?
[re:1] kkp2321 am 26.01. 13:01
+ -2
@floerido: Technisch wirds auch in Europa angepasst werden, aber die Verbindungen zu den anderen Plattformen wird man wohl hier unterbinden so das du hier nicht von facebook zu instagram oder whattsapp schreiben kannst.
[re:2] glurak15 am 26.01. 13:03
+ -1
@floerido: Schlussendlich wird das system ja schon wissen, von welcher app die Nachricht kommt oder an welche Adresse sie geschickt wird.
Also die Schnittstelle sollte kein Problem sein
[re:2] bachph am 26.01. 16:28
+1 -
@floerido: Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben das es für diese Trennung eine Zeitliche Begrenzung gab. Genauso wie die Vorgabe das es in WhatsApp keine Werbung kommen darf. Diese Zeitgrenze ist auch schon überschritten. Bald wird man auch Anzeigen in den Status-Mitteilungen finden.
[o7] I.C.H. am 26.01. 11:31
+4 -4
Das war vorauszusehen, daher flog whatsapp von meinem phone, und durch icq ersetzt worden.
[re:1] nemesis1337 am 26.01. 12:31
+6 -2
@I.C.H.: es gibt noch Leute mit icq? Ich hätte jetzt Alternativen wie threema, signal oder telegram erwartet
[re:1] I.C.H. am 26.01. 12:57
+1 -
@nemesis1337: na klar, ich habe alle verwandten davon überzeugt, es hat vielen gefallen,
und nachdem der sourcecode auf guthub veröffentlicht wurde gibt es kein aber!
[re:2] ZappoB am 26.01. 14:42
+3 -
@nemesis1337: Ob ICQ, Threema, Signal, Telegram oder sonstiges ist schon fast egal, Hauptsache nicht FB und WA. (s. oben).
[o8] tommy1977 am 26.01. 19:33
+ -5
Wie wichtig manche hier sind...echt erstaundlich. Oder anders gesagt...wie wichtig sich manche hier nehmen...schon erschreckend! Alle diese Dienste haben mit der Sammlung persönlicher Daten nur eines im Sinn, nämlich zielgruppengerecht Werbung zu schalten und damit Geld zu verdienen. Ich finde daran nichts verwerfliches und bekomme lieber eine Einblendung zu den von mir letztens gesuchten Handys, als zum Sonderangebot von Suppengrün bei Edeka um die Ecke. Wer eine solche Paranoia bzgl. der eigenen Datensicherheit schiebt, sollte evtl. überlegen, alle Kommunikationswege zu kappen, sich bei allen Institutionen abzumelden und für den Rest der Menscheit "unbekannt verziehen". Ich würde mir lieber Gedanken darum machen, was "Mutti" und ihre Bande mit meinen Daten anstellen...und die sind ja nun wahrlich sensibler (persönliche Verhältnisse, Finanzen...etc.) als werberelevante Auswertungen.
[re:1] ZappoB am 26.01. 20:09
+4 -
@tommy1977: OMG, bist du naiv! Die Wahlmanipulationen hast du nicht mitbekommen? Es geht nicht um ein paar persönliche Daten, es geht um Big Data und die damit verbundenen Möglichkeiten. Und die sind nicht im Sinne einer besseren Werbeeinblendung für dich.
[re:2] floerido am 26.01. 20:27
+3 -
@tommy1977: Das Problem von solchen Monokulturen sind die Filterblasen, durch die gezielte Anzeige von Inhalten können Meinungszombies genutzt werden, damit Ziele erreicht werden.
[re:1] topsi.kret am 26.01. 23:16
+ -1
@floerido: Es geht hier um Chatplattformen. Welche Filterblase soll sich da bilden?
[o9] yaginet am 26.01. 21:45
+1 -2
Reporter zu Oma: Wie wichtig ist ihnen Datenschutz.
Oma: heil, Datenschutz geht über alles.
Reporter: Und wenn Terror unsere Sicherheit gefärdet
Oma: Dann kann man natürlich auf die Sicherheit verzichten
[re:1] Tomarr am 26.01. 22:22
+2 -1
@yaginet: Ich bin mir zwar nicht ganz sicher was du damit jetzt sagen willst, aber es geht nicht um die Aufwiegung Datenschutz gegen Sicherheit, es geht eher um den Verlust von Freiheit.

Und je mehr der Datenschutz aufgeweicht wird, egal ob durch Konzerne oder dem Staat, um so mehr verliert der Bürger seine Freiheiten. Nicht umsonst war ein Gefängnis früher mit zig Überwachungskameras ausgestattet und draußen nicht. Wenn bald sowohl im Knast als auch außerhalb gleich viele Kameras auf den Bürger "aufpassen", wo sollte dann irgendwann noch der Unterschied liegen ob du Frei oder Gefangener bist? Du könntest natürlich jetzt sagen dass du überall hin gehen darfst und ein gefangener nicht. Aber letztendlich ist eine Gefangenschaft doch nur begrenzt weil man in diesen begrenzten Raum besser die Gefangenen überwachen kann. Wenn dies irgendwann nicht mehr so ist macht es einfach keinen Unterschied mehr, dann kann man Gefangene genau so gut draußen lassen weil man sie halt auch dort unter Kontrolle hat, und den Rest der Menschen halt gleich mit.
[re:1] Pigu am 27.01. 10:19
+ -2
@Tomarr: was für ein Schwachsinn !
[re:1] Tomarr am 27.01. 14:10
+1 -
@Pigu: Kannst du so gerne für Schwachsinn halten wie du es gerne möchtest. Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch dass du die totale Überwachung durch Konzerne und Staat noch miterleben wirst. Wohlwollend gebe ich da noch 10-20 Jahre, wenn das Ganze nicht durch eine Revolution oder ähnliches gestoppt wird. Wobei ab einem gewissen Punkt eine solche gar nicht mehr möglich sein wird, weil halt jeglicher aufkeimende Aufstand im Vorfeld erstickt werden kann durch diese Überwachung.

Wie gesagt, du musst mir nicht glauben. Ich hoffe ja sogar das es nicht so weit kommt. Aber das es möglich ist hat in der DDR ja schon die Stasi bewiesen. Die haben halt nur "versagt" weil zum einen die technischen Möglichkeiten nicht so weit entwickelt waren und zum anderen da sie eh geglaubt haben das ihnen niemand etwas kann, sprich sie haben die Situation unterschätzt.

Aber im Großen und Ganzen musst du dir einfach nur klar machen dass es der feuchte Traum einer jeden Regierung ist und eines jeden Konzerns und auch einer jeden Versicherung etc. seine Untergebenen im Auge zu behalten und genau zu wissen was diese tun und was sie denken. Die Macht und die Gelegenheit haben sie ebenfalls dazu. Was sollte sie also davon abhalten?
[re:1] Pigu am 02.02. 21:25
+ -
@Tomarr: du meinst also Ermittlungsbehörden brauchen keine Mittel außer Lupe und Spürhund heutzutage ? Wie würdest du Kinderpornographie bekämpfen? Ohne Vorratsdatenspeicherung ? Viel Erfolg, aber ist dir wahrscheinlich egal ?
[re:2] Tomarr am 03.02. 05:52
+ -
@Pigu: Man muss ja nicht in die Steinzeit zurück gehen. Und wie wurden denn früher Verbrechen sufgeklärt? Gare nicht? Gefängnisse waren alle leer oder wie?

Und noch NIE wurde ein Verbrechen im Vorfeld durch die Voratsdatenspeicherung oder Überwachungskameras mit biometrischem Abgleich vereitelt.

Und wenn jemand meint meine Daten müssten 6 Monate oder länger gespeichert werden ist das eher ein Armutszeugnis für die ermitelnden Behörden wenn die so lange brauchen.

Aber auch damit hätte ich noch recht wenige Problme. Richtig problematisch wird es dadurch dass diese Systeme ohne Verdacht, ohne richteliche Beschlüsse oder sonstiges gegen jeden eingesetzt werden. Darum geht es. Was meinst du wie schnell du in den engeren Kreis von Ermitlungen geraten kannst weil dein Handy zufällig in der Nähe einer Demo geortet wurde?

Oder auch ein gutes Beispiel unser Moutsystem. Eigentlich nur für die Moutabrechnung gedacht. Inzwischen ermitteln sie aber darüber auch Lenkzeitüberschreitungen. Natürlich Lenkzeit übersschreiten ist doof, aber mit den Systemen werden halt Nummernschilder erfast. Und nun rechne dir mal aus wenn der Knoten platzt was sie damit noch alles machen können. Geschwindigkeiten auswerten, Bewegungsprofile usw.

Ich buin ein unbescholtener Bürger, und ich verbitte mir halt wie ein Verbrecher auf diversen Monitoringsystemen aufzutauchen.
[re:3] Pigu am 04.02. 22:20
+ -1
@Tomarr: Hä? Verbrecher rüsten auf und die Polizei soll es nicht ? Bei solchen Aussagen musst du schon konkrete, bessere vorschläge haben.

Niemand redet von im Vorfeld.

Zu den 6 Monaten: Du hast echt NULL Ahnung wie die Abläufe sind oder? Du krähst nur...

Zu der Handygeschichte, Beispiel: Dein Kind wurde entführt, die Polizei sagt Dir: Tja, wir könnten schauen wer in Frage kommt, dürfen wir aber nicht. Deine Reaktion möchte ich sehen.

Zunächst mal heisst das Mautsystem und zum anderen interessiert der einzelne nicht!!! Niemanden interessiert ob DU gestern in Disneyland oder im Puff warst. Es sitzt niemand irgendwo in einer zentrale und schaut was du so treibst.

Und zum letzten Satz: alle oder keiner. nochmal: der einzelne interessiert nicht, es sei denn er frisst was aus.
[10] Paradroid666 am 27.01. 07:10
+ -2
Man sollte Jabber (XMPP-Protokoll) und Conversations (App) benutzen, weil das gegenüber WhatsApp mehrere Vorteile hat:
- Account ist nicht an eine Telefonnummer gebunden
- Kontakte werden nicht hochgeladen
- dezentral
- open source

Jabber-Account: https://jabb3r.org oder https://jabber.hot-chilli.net/
(dieser Server hat alle Features des XMPP Protokolls)

Android-App für Jabber: Conversations
https://f-droid.org/packages/eu.siacs.conversations/
(open source und über froid kostenlos. Im Playstore wegen der google-Geschäftspolitik nicht kostenlos)

weitere Jabber-Server und deren Featurelist:
https://www.jabberes.org/servers/
https://list.jabber.at/
https://compliance.conversations.im/
[re:1] freakedenough am 27.01. 10:59
+1 -2
@Paradroid666: bitte junge lass es. wenn 95% des freundeskreises WA nutzt, nutz ich es auch. ende. sollens wissen dass ich heut ein sexdate hab, who cares
[re:1] TmoWizard am 27.01. 14:30
+1 -
@freakedenough: Aha, und "wenn 95% des freundeskreises" aus dem Fenster springt ...
[re:1] Elek am 27.01. 23:39
+ -
@TmoWizard: Wird er auch springen,man kann nur hoffen,es kommt nie dazu!
[re:2] Tom 1 am 29.01. 01:14
+ -
@freakedenough: weitverbreitet sind eh nur die Facebook Co. Apps, iMessage oder Discord. für den einen nutzer in der kontaktliste der ne sichere open source chat app hat, lohnt sich's nicht
[11] Athelstone am 27.01. 09:01
+ -
Wenn man die falsche politische Meinung teilt, wird man dann nicht nur bei FB gesperrt, sondern gleich von jeglicher Kommunikation ausgeschlossen ^^
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