Telekom: Mitbewerber-Glasfaser-Anschlüsse können gedrosselt werden

oder

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[o1] Da Malesch am 17.01. 08:57
wie ärgerlich für die Millionen FTTH Anschlüsse der Telekom Mitbewerber. Moment, die bauen ja gar nicht flächendeckend aus ;)
[o2] toco am 17.01. 09:04
+4 -
Die Anschlüsse werden ja nur gedrosselt, wenn sie andere Anschlüsse stören würden.
Bei FTTH kein problem, nur bei FTTB kommt das überhaupt zum tragen.
[re:1] C.K.Nock am 18.01. 16:32
+ -
@toco: gut das FTTH habe XD
[o3] Alexmitter am 17.01. 09:08
+2 -
Verstehe ich das richtig, es geht um störungen die von einer Glasfaser Leitung oder einer Koaxialleitung ausgehen? Auf den gleichen Kupferkabeln muss man sich ja schon jetzt der Telekom untergeben.
[re:1] 0711 am 17.01. 09:29
+4 -
@Alexmitter: Sofern ich den Text bei der Welt richtig verstehe geht es um Kupfer Kabel (in der regel wohl koax) und um FTTB Glasfaseranschlüsse bei denen dann die "Hausverkabelung" (Kupfer) eine mögliche Störquelle für den Klingeldraht ist.

Ich wüsste auch nicht wie das physikalisch ablaufen sollte das ein Kupferkabel ein Glasfaserkabel stört (oder umgekehrt)
[re:1] mditsch am 17.01. 09:35
+4 -2
@0711: die Störung kommt auch nicht aus den Kabeln, sondern aus den aktiven Komponenten an den Kabeln. Hier Mediaconverter von FDDI zu Cu

Ich finde das schon ok, dass derjenige, der eine Störung produziert, diese auch zu beheben hat. Tut er das nicht, gibt es Sanktionen...
[re:1] 0711 am 17.01. 09:37
+3 -
@mditsch: Ordentlich abschirmen wäre wohl zu viel verlangt...
[re:1] FatEric am 17.01. 10:03
+2 -1
@0711: Die Kabel liegen aber schon. Früher waren drähte oft nur mit Papier umwickelt. Abschirmen war da nicht. Man müsste also die Kabel wechseln und dann könnte man Glasfaser direkt neu bis in die Wohnung ziehen.
[re:2] Barney am 17.01. 10:17
+2 -
@FatEric: Wo ist da eigentlich das Problem? bei Strom wurden neue Steigeleitungen verlegt und im Mietshaus wo ich wohne, auch die Stromleitungen in der Wohnung vor einer Neuvermietung wenn nötig ausgetauscht und die alten Wasserrohre aus Blei mussten auch ausgetauscht werden.
[re:3] Alexmitter am 17.01. 10:21
+3 -1
@FatEric: Die Telekom könnte ja die modernen Koaxialkabel mieten.
[re:4] nightdive am 17.01. 12:24
+1 -
@Alexmitter: Das Problem ist das die Mitbewerber mit G.fast über die ungeschirmten Leitungen übertragen wollen.
Vielleicht sollten die mal ordentlich geschirmte Leitungen nutzen ?
[re:5] 0711 am 17.01. 13:01
+ -
@FatEric: man kann auch das was neu dazu kommt besser abschirmen
[re:6] toco am 17.01. 13:02
+ -
@Barney: Es ist ein reines Kostenproblem.

@Alexmitter: Koaxialkabel sind nicht wirklich modern. Bei Kupfer ist Cat7 oder 8 Modern. Aber am modernsten ist Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH)
[re:7] 0711 am 17.01. 13:02
+ -
@Alexmitter: werden meistens nicht vermietet, saß glaubst du warum es im Kabelnetz so viele reeller gibt?
[re:8] mh0001 am 17.01. 13:26
+1 -
@0711: Ja genau, abschirmen! Aber das muss derjenige machen, der mit seinem Kram dazu kommt und die bisher anstandslos übertragenen Signale stört.
Wenn die Leitungen der Telekom gehören und bisher problemlos für Vectoring genutzt wurden, und dann kommt ein Mitbewerber an, der dort Signale aufschalten will, muss der sich auch darum kümmern, dass seine Signale die bestehende Technik nicht stören.
Wenn bislang keine Abschirmung nötig war, und ich komme an und will was machen, was Abschirmung nötig macht, muss ich sie eben einbauen und bezahlen, und kann schlecht sagen: Ich will aber jetzt das und das machen, also sorgt dafür dass ich euch nicht störe!
[re:9] FatEric am 17.01. 14:04
+ -
@0711: Dem habe ich ja nicht widersprochen. Ich sehe hier die Telekom tatsächlich im Recht. Die bauen was auf was funktioniert. Dann kommt jemand anderes und stört den Betrieb. Wer die Telekom nicht mag, freut sich jetzt, aber das ist dennoch so halt ein Problem.
[re:10] 0711 am 17.01. 14:11
+ -
@mh0001: "was neu dazu kommt" hab ich doch geschrieben...
[re:11] Alexmitter am 17.01. 19:03
+ -
@0711: Das ist korrekt, aber ich würde die Telekom gerne mal betteln sehen.
[re:12] tommit am 18.01. 07:18
+ -
@mh0001: Es gibt ja Diskussionen, die den Betroffenen total aussen vor lassen und viele Threads lang den Schuldigen suchen.. wie wärs wenn man in den Wettbewerb tritt, dass man sich mit Fördergeld vom Staat und somit mit Steuergeld potentieller Kunden einigt und jeweils die Hälfte der Modernisierung übernimmt...

Aber Nein geht ja auch schon deshlab nicht weil man lieber in die selben Löcher als der Mitbewerber legt und dafür trotzdem Fördergeld bekommt ... aus der EU... und
Die Versorgung mit schnellem Internet geht nur schleppend voran. Ein Grund dafür liegt darin, dass die Fördertöpfe der Bundesregierung bisher unzureichend genutzt werden. Von insgesamt 3,5 Milliarden Euro aus dem vor drei Jahren gestarteten "Bundesförderprogramm Breitbandausbau" haben die Gemeinden, Städte und Kreise bislang nur 26,6 Millionen Euro abgerufen und erhalten.

Dies antwortete das Bundesverkehrsministerium auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, die dieser Redaktion vorliegt. Von dem Geld flossen bisher nur 3,1 Millionen Euro in Baumaßnahmen.

Man frage sich mal ibs hier wirklich um den Kunden geht..
Ehrlich? Mir ist es Mistegal wer welche Befindlichkeiten hat, es braucht endlich flächendeckend eine Mindestrate abhänig von der verkauften Bandbreite.. wer 50 Mbit verkauft bekommt und 800 k bekommt weil Infrastruktur zu alt und Fördergeld nicht genutzt kann eben 75% Miete an den Provider einbehalten ..

Dann geht das auch blitzschnell und A legt nicht neben B die Konkurrentleitung an die ohnehin schon versorgten...
Was wiederum an einer Lücke in der EU förderung liegt ..
Man muss ja als Bürgermeister auch aufpassen, wenn man wiedergewählt werden will, welchen Anbieter man für die noch unverbundenen Wohngebiete nutzt..
[re:2] FatEric am 17.01. 10:08
+11 -
@Alexmitter: Glasfaser stört überhaupt nicht. Das Problem ist, dass das Glasfaser nur im Keller landet und dort die Daten zum Beispiel über G.Fast dann über die alten Kupferleitungen in die Wohnungen kommen. In Hochhäusern eigentlich keine schlechte Technik, da die Leitungslänge meistens unter 50 Meter ist und somit locker 500 Mbit/s über den alten Klingeldraht übertragen werden können. Im Keller wird also das Kupferkabel von einer Wohnung abgeklemmt und an G.Fast angeschlossen. Nur laufen ja alle Kupferkabel zumindest anfangs parallel. Somit liegt neben einem Kabel das mit G.Fast Technik arbeitet halt auch ein Kabel, das die Daten über Vectoring übertragt. Vectoring ist darauf angewiesen, zu wissen, was in den Leitungen parallel passiert, sonst können die Störungen nicht gefiltert werden. Das heißt. G.Fast stört Vectoring und somit hat die Telekom recht mit ihrer Forderung, zumal es dazu sogar ein Gesetz gibt.
Lösung: Glasfaser bis in die Wohnung ziehen und gut. Kostet halt.
[re:1] Alexmitter am 17.01. 10:20
+ -
@FatEric: Ich bin mir bewusst das Licht im Normalfall keine elektromagnetischen Felder besitzt. Ich Frage mich eher warum Unitymedia genannt wird, diese verwenden die Kupferkabel eben nicht.
Das Problem das die Telekom hat ist das ihre Kabel keine Schirmung besitzen.

Insgesamt ist Koaxialkabel auch in diesem Fall die bessere Lösung, durch die Schirmung kann man locker mehrere Gigabit auf solch kurze Strecke erreichen, 500mbit sind ja geradezu lächerlich.
[re:1] FatEric am 17.01. 10:42
+ -
@Alexmitter: Es geht hier aber explizit um G.Fast und nicht um Koax. Und der Klingeldraht ist immer schlecht abgeschirmt. Auch der mit G.fast. Ist ja logischerweise das gleiche Kabel.
[o4] bLu3t0oth am 17.01. 09:09
Der Laden wird immer hassenswerter..
[re:1] FatEric am 17.01. 10:01
+9 -2
@bLu3t0oth: Hast du auch verstanden worum es geht? Und genau deswegen regen mich solche Artikel auf! Die Telekom hat recht mit ihrem Vorgehen. Das wird hier nur nicht richtig dargestellt!
[re:1] Alexmitter am 17.01. 10:20
@FatEric: Nein hat sie nicht, Die Telekom hat nicht begriffen was Schirmung ist und jammert jetzt.
[re:2] Hanni&Nanni am 17.01. 11:00
+3 -5
@FatEric: Nein, hat die Telekom nicht! Sie könnten auch anstatt ihren Vectoring-Müll zu vermarkten, bei jemandem, bei dem FTTB verfügbar ist, auch einfach einen FTTB-Tariv schalten. Aber es muss ja Vectoring sein!
[re:1] 0711 am 17.01. 14:14
+1 -
@Hanni&Nanni: Es hat niemand außer die Telekom eine "vermietungspflicht", entsprechend werden Leitungen von Mitbewerbern häufig nicht vermietet, weder an die telekom noch an sonstwen

Die Telekom hat den Vectoring Müll gemacht weil die telekom ihre neu gelegten Glasfaserkabel hätte vermieten müssen

Insofern ist dein Vorschlag schön aber nicht praxisnah.
[re:3] Nunk-Junge am 17.01. 11:30
+1 -5
@FatEric: Die Telekom erklärt sich zum Eigentümer der alten Hausverkabelung und behindert mit ihrer veralteten Technologie (Vectoring) eine modernere Technologie...
[re:1] nightdive am 17.01. 12:22
+1 -
@Nunk-Junge: Die erklärt sich nicht zum Eigentümer sondern die Telekom ist der Eigentümer in den meisten fällen.
[re:1] toco am 17.01. 12:45
+1 -
@nightdive: und erklärt hat das die Bundesnetzagentur, nicht die Telekom.
[re:2] nightdive am 17.01. 18:54
+1 -
@toco: das die Telekom Eigentümer ist,ist seit Jahrzehnten der Fall und unbeatritten.. Die Bundesnetzagentur hat nur erklärt das die Telekom andere Einschränken kann obwohl die Telekom der Regulierung unterliegt.
[re:2] James8349 am 17.01. 14:41
+1 -
@Nunk-Junge: FTTB ist ab dem Anschluss im Keller auch nur Vectoring das über die alte Hausverkabelung läuft.
[re:1] Mu3rt3 am 17.01. 14:59
+1 -
@James8349: Vectoring ist eine Technologie, nicht ein Anschlussart. Bei FTTB wird nicht auf Vectoring gesetzt sondern auf G.FAST
[re:2] James8349 am 17.01. 15:39
+1 -
@Mu3rt3: G.Fast kommt wegen der Nebensprechen anfälligkeit ohne Vectoring nicht unter Real Bedingungen aus und schlussendlich basiert G.Fast auf Vectoring. G.Fast ist eben auch nur eine Weiterentwicklung von VDSL2.
[re:3] Nunk-Junge am 17.01. 16:10
+1 -
@James8349: Vectoring ist eine DSL-Technologie (DSL, VDSL, ADSL, ...). DSL ist eine Technologie die weltweit langsam abgelöst wird. Einige Länder haben die veraltete Technologie bereits nahezu vollständig ersetzt.
[re:4] James8349 am 17.01. 16:16
+ -
@Nunk-Junge: G.Fast ist ebenfalls eine DSL-Technologie. Ob du es glaubst oder nicht.
[re:5] Nunk-Junge am 17.01. 16:18
+ -
@James8349: Stimmt. Ich habe an FTTH als Alternative gedacht....
[re:6] James8349 am 17.01. 16:24
+ -
@Nunk-Junge: FTTH beißt sich aber auch nicht mit dem DSL-Vectoring. Das ist ja das was die Glasfaseranbieter die nur FTTB ausbauen nicht viel besser als die Telekom machen. Von daher beisst sich hier praktisch nur neures Vectoring (G.Fast) mit älterem (ADSL/VDSL in der Hauptsache schätze ich).
[o5] MiG[Anubis am 17.01. 09:48
Mal sehen, wann das vor Gericht landet. Demnächst müssen alle nicht staatlichen Autohersteller Funktionen ausbauen, die VW noch nicht bietet.
[re:1] FatEric am 17.01. 09:54
+4 -1
@MiG[Anubis: Du hast überhaupt nix verstanden sorry. Und auch wieder ein Autovergleich...
[re:1] MiG[Anubis am 17.01. 10:08
+ -8
@FatEric: klar habe ich das verstanden. Der Autoverleich kommt nur aus der aktuellen Dieselthematik. Ich hatte auch andere Produkte nennen können.

Hier wird ein, teilweise, staatliches Unternehmen bevorzugt behandelt. Warum erhält die Telekom vorang? Warum werde ich als Kunde unter Umständen in ein Monopol gezwungen?
Die Telekom ist einfach zu spät dran. So sieht es aus. Ich würde mal sagen Pech gehabt.
[re:1] FatEric am 17.01. 10:12
+4 -1
@MiG[Anubis: Immer noch nix verstanden.
[re:1] MiG[Anubis am 17.01. 10:19
+ -5
@FatEric: dann lass mich doch mal an deinem umfangreichen Wissen teilhaben.
[re:2] toco am 17.01. 12:51
+2 -
Ich versuche es mal: Die Glasfaseranbieter scheuen sich, die glasfaser bis in die wohnung zu legen. Deshalb möchten sie die bestehende Telekomverteilung vom Keller bis in die wohnung nutzen. Dabei würde es zu störungen durch die verwendete technologie (g.fast) kommen. Andere Anschlüsse im haus werden (stark) beeinträchtigt/gestört. Die bundesnetzagentur hat jetzt festgestellt, dass das so nicht ok ist und Die Glasfaseranbieter zwar g.fast einsetzen können aber eben sicherstellen müssen, dass davon keine störungen ausgehen.
[re:2] mh0001 am 17.01. 13:23
+1 -
@MiG[Anubis: Wenn ich mich in die DIR gehörende Infrastruktur einmiete und dann Signale drauf schalte, die eine Nutzung der Infrastruktur durch DICH selber massiv stören/behindern, würdest du dich auch beschweren oder mir den Mietvertrag kündigen, oder?
[re:2] Tomarr am 18.01. 01:34
+ -
@MiG[Anubis: Wenn diese Bauteile einen VW ständig von der Straße schubsen sobald er überholt wird kannst du durchaus davon ausgehen.
[o6] mgbd0001 am 17.01. 09:49
+2 -8
Ich finde das wieder Toll. Das kriegen auch nur wir Deutsche hin. Da wird eine Zukunftsichere Leitung gedrosselt, weil das schon lange überholte Verfahren der Vectorisierung gestört werden könnte.
Das bedeutet aber auch das die Teledoof Kunden zwingen kann, sofern sie einen schnellen Anschluss haben wollen den Provider zu wechseln. Das haben die Lobbyisten aber wieder fein hinbekommen.
Die Telekom schreibt dann eben nur mal eben einen Brief, z.B. zu 1U1, und teilt mit das 1U1 die Leitung stört, und schon kann man abschalten. Der Kunde eventuell bisher bei 1U1 muss dann zur Telekom wechseln, wenn er die schnellere Leitung behalten möchte.
Absolut.
Anstatt der Telekom einmal Dampf unter dem Hintern zu machen das der LWL Ausbau voran kommt, werden andere auf die Geschwindigkeit der Telekom herunter gebremst.
[re:1] FatEric am 17.01. 09:55
+1 -1
@mgbd0001: Glasfaser wird überhaupt nicht gedrosselt! steht total falsch im Artikel
[re:2] Freddy2712 am 17.01. 11:14
+2 -1
@mgbd0001: Erstmal denken dann Schreiben hilft.
Würde der Eigentümer des Hauses etwas Geld in die Hand nehmen und Glasfasser Leitungen IM Haus Verlegen lassen oder beim Bau direkt Verlegt werden hätte man das Problem nicht.
Das Problem ist das viele Häuser auch Neubauten Kupfer Leitungen verlegt haben steht übrigens auch im Artikel.
Das Problem tritt nur bei Kupfer auf nicht bei Glasfaser, und die Telekom darf von sich aus gar nichts die Entscheidung trifft die Bundesnetzagentur.
Die Prüfen und schauen ob man mit Drosseln die Störquelle beseitigen kann ansonsten muss Abgeschaltet werden.
Übrigens kann das auch Privat Treffen wenn der China Router auf der Falschen Frequenz strahlt nennt sich Störerhaftung.
Vor einpaar Jahren sind übrigens noch Aktiv Fahrzeuge der Bundesnetzagentur rum gefahren und haben Aktiv nach Störungen gesucht als noch viel Analog war, Heute bei überwiegend Digital ist das nicht mehr wirklich nötig da weniger Störanfällig.
[o7] FatEric am 17.01. 10:00
Au man. Anscheinend bekommt man mehr Klicks, wenn die Telekom was böses tut. Dabei tut sie das richtige! Mal zur Erklärung.
Der Glasfaseranschluss wird überhaupt nicht gedrosselt. Der läuft mit voller Power. Das Problem ist, dass andere Anbieter sich Kosten sparen, indem der Glasfaseranschluss nur in den Keller gelegt wird und dann die Daten über die alten Kupferleitungen in die Wohnungen gelangen. Diese Kupferleitungen laufen aber parallel zu den anderen Kupferleitungen, auf denen ggfs Daten über Vectoring der Telekom übertragen werden. Bei Vectoring ist es aber wichtig, dass man weiß, was in den benachbarten Kabeln übertragen wird, um die Störungen zu filtern. Das geht jetzt so natürlich nicht mehr. Die Mitbewerber stören also die Leitung der Telekom.
Was wäre die Lösung? Glasfaser direkt in die Wohnung legen, aber das kostet halt und das wollen die Mitbewerber natürlich nicht bezahlen.
[re:1] Gast11962 am 17.01. 10:08
+1 -
@FatEric: + Danke für die kurze aber Prägnante Erklärung, hab bis dahin nicht verstanden wie das im Artikel dargestellt funktioniert.
[re:2] MancusNemo am 17.01. 10:22
+ -1
@FatEric: Super Erklärung. Artikel ist schrottig geschrieben. ;) Deins ist besser. Hast du etwar mit Sprache beruflich zu tun?
[re:1] FatEric am 17.01. 10:47
+ -
@MancusNemo: Ganz sicher nicht. Ich wäre wegen deutsch mal fast durchgeflogen.
[re:1] MancusNemo am 17.01. 19:18
+ -
@FatEric: Ich bins. 7. Klasse Englisch 5 ja wiederhol die 7. Klasse freiwillig. Oder wir zaubern dir noch mehr 5er aufs Zeugnis. Und in der 10. Klasse dann Latein 5- ... Danach hab ich das Abi abgebrochen und hab ne Ausbildung gemacht, aber leider eine zu der mich das ArschlochAmt gezwungen hat. Dann hab ichs Fachabi gemacht und Studiere nun Informatik.
[re:3] MiG[Anubis am 17.01. 10:22
+2 -2
@FatEric: genau, das wäre die Lösung, die Telekom verzichtet auf Vectoring und legt Glasfaser bis in die Wohnung. Dann sind wir ja mal einer Meinung.
[re:4] Alexmitter am 17.01. 10:24
+1 -6
@FatEric: Und weil die Telekom zu unfähig ist zu schirmen müssen andere für die Probleme ihrer schlechten Technologien leiden?
[re:1] Gast11962 am 17.01. 10:35
+1 -
@Alexmitter: Wieso die Telekom?
Innerhalb eines Hauses ist doch der Eigentümer für die verbaute Technik verantwortlich, sollten da durch veraltete Technik Störungen auftreten, ist auch der Eigentümer für die Beseitigung verantwortlich.

Ps. nicht mein Minus
[re:2] FatEric am 17.01. 10:47
+4 -
@Alexmitter: Die Kabel liegen da Teilweise 60 Jahre und länger und diese alten Kabel werden auch für G.Fast genutzt. Warum muss jetzt die Telekom Kabel schirmen, wenn durch ungeschirmte Kabel bei G.fast die Störung erst entsteht? Ich habe das Gefühl, so richtig verstanden wurde das Problem noch nicht.
G.Fast ist ne tolle Technik. Vectoring funktioniert aber auch gut. Beides parallel stört aber. Jetzt wurde aber im Rahmen des Vectoringausbaus beschlossen, der der Ausbauende (das muss nicht die Telekom sein) die Hoheit über die Kabel hat, eben deswegen, damit die Störungen gefiltert werden. Und genau dieser Punkt wird jetzt mit G.Fast leider umgangen. Insofern verstehe ich die Forderung, G.Fast so zu betreiben, dass Vectoring nicht gestört wird.
[re:3] darkerblue am 27.05. 22:12
+ -
@Alexmitter: wieso ist die Telekom zu unfähig richtig abzuschirmen?? die Wettberwerber müßten ihre Kabel nur auch richtig abschirmen,nur Sparen die auch daran und machen nur, was wirklich zwingend und erforderlich ist, kommt es dann zu Störungen ist dann in erster Linie auch erst mal nur die Telkom der Schuldige.
[re:1] Alexmitter am 27.05. 22:21
+ -
@darkerblue: Nun, ernsthafte Mitbewerber nutzen Koaxial, und dieses ist eben geschirmt. Als Anbieter einer Leitung ist man für beides zuständig, andere Signale nicht zu stören in dem man abschirmt und seinen Kunden nicht zu stören in dem man erreicht dass das Signal durch andere nicht gestört wird, und auch das erreicht man durch Schirmung. EMV heißt das Zauberwort.
[re:5] Freddy2712 am 17.01. 11:22
+ -
@FatEric: Bin mir nicht ganz sicher aber ich meine das die Eigentümer der Gebäude für die Kabel zuständig sind und nicht die Netzbetreiber.
Wenn die kein Glasfaser wollen kann der Anbieter kaum bis gar nichts tun da diese es bezahlen müssen.
Werden ja sogar Heute noch Häuser mit Kupfer Leitungen gebaut weil man die Kosten für Glasfaser scheut.
Weiß gerade nicht mehr genau wo das war aber da gab es letztes Jahr sogar von seiten diverser Städte Werbeveranstaltungen um Eigentümer zum Aufrüsten ihrer Veralteten Verkabelung zu Bewegen.
Für die Nutzer ist es nicht Erkennbar was verlegt ist und wer fragt schon bei der Besichtigung ob jenes oder dieses Kabel Verlegt ist im Gebäude.
Auch weiß ich nicht ob eine Umrüstung auf Glasfaser so einfach geht ohne gleich alle Wände aufstemmen zu müssen, und dann kann ich auch generell jeden Widerstand verstehen seitens der Mieter und Vermieter.
[re:6] PiaggioX8 am 17.01. 12:02
+ -
@FatEric: Es geht nicht mal darum ob die Mitbewerber das zahlen.
In den allermeisten Häusern und Wohnungen,Gebäuden gibt es keine Leerrohre um da einfach mal andere Leitungen einzuziehen. Und Aufputzleitungen möchte auch keiner haben.
[re:1] ott598487 am 17.01. 16:01
+1 -
@PiaggioX8: wenn's ja nur die Aufputzproblematik wäre - nein, das muss in öffentlich zugänglichen Treppenhäusern natürlich auch noch F90 feuersicher verkleidet werden. Egal ob Glasfaser brennt oder nicht. Bei uns mussten sogar Wasserrohre feuersicher verkleidet werden. So kommt eins zum anderen.
[re:7] Druidialkonsulvenz am 17.01. 17:18
+ -
@FatEric: als hier die "energetische Sanierung" stattfand, wurde FTTB mit Ethernet-Hausleitungen verlegt.
Diese Leitungen liegen nicht "parallel" zu den alten Telekom-Kupferleitungen, sondern in komplett woanders liegenden Leerrohren, die unter der Dämmung verlegt wurden.
[o8] Windows 10 User am 17.01. 10:07
+3 -2
Für mich ist das Geldschneiderei.....
Ich mein insofern kann ich auch Verlangen dass mir dann die Telekom zu 100% die gebuchte Geschwindigkeit liefert, tut sie oder kann sie das nicht, kann oder könnte man auf Schadenersatz bzw. Entschädigung für nicht erbrachte Leistung klagen. Also wenn schon, dann sollte auch die Telekom in der Pflicht stehen und nicht nur im Recht.
[o9] Sensus am 17.01. 10:08
+3 -3
Was sich immer alle aufregen,das gab es schon zu CB-Funkzeiten und nannte sich "Störerhaftung". Alles korrekt
[10] Fallen][Angel am 17.01. 10:09
+ -
Verständnisfrage: Existiert dieses Problem auch bei Neubauten oder gilt dies nur für Kupferleitungen, welche gelegt waren, bevor die Deutschen Bundespost dies an die Telekom angegeben hat?

Sagen wir ein Mehrfamilienhaus wurde 2016 gebaut. Dann können die Leitungen im Haus ja wohl kaum der Telekom gehören. Bei einem Einfamilienhaus gehe ich mal dreist davon aus, dass es hier gar nicht zu solchen Problemen kommen dürfte.
[re:1] Hanni&Nanni am 17.01. 11:02
+ -
@Fallen][Angel: In einem Einfamilienhaus werden wohl kaum zwei unterschiedliche Techniken für zwei Internetanschlüsse genutzt werden. ;-) Wenn nicht sogar gleich auf FTTH gesetzt wird, anstatt auf FTTB.
[re:1] bLu3t0oth am 17.01. 11:19
+ -
@Hanni&Nanni: Warum nicht?
Hab mit Kabel reinlegen lassen und das Telekomkabel mit reingelegt(man weiß ja nie).
Aber Es wären prinzipiell zwei komplett getrennte Leitungen.
Die Tcom bietet hier aber eh nur magere 100mbit, während mein Kabel 200 liefert und da schon wo, von der Tcom nur dünne 10mbit ankamen.. letztes Jahr überall fett beworben "Ihr zu Hause wird schnell" und dann kommen sie mit 100mbit xD
[re:1] toco am 17.01. 12:55
+ -
... und 40 mbit Upload. ;)
[re:1] bLu3t0oth am 17.01. 14:27
+ -
@toco: Kommt mit DOCSYS3.1 auch bei Kabel noch.. derzeit brauche ich das aber schlichtweg gar nicht.
[re:2] ijones am 17.01. 13:41
+ -
@Hanni&Nanni: Sag niemals nie. Ich besitze ein Eigenheim und habe zwecks Ausfallsicherheit zwei verschiedene Arten von Internetanschluss. Bin eben im Homeoffice darauf angewiesen. Aber natürlich bin ich Herr im eigenen Hause und kann soviel Glasfaser und Kupferdraht bei mir verlegen wie ich lustig bin.
Viele haben bei uns im Ort mittlerweile Glasfaser bis ins Haus in den letzten Jahren bekommen. Die alten Leitungen (Kabel/Telefon) bleiben dabei ja einfach parallel bestehen.
[11] eshloraque am 17.01. 10:40
+1 -
Wenn die Leitungen der Telekom gehören, muss die diese Leitungen dann auch sanieren/reparieren?
[re:1] Pelz am 17.01. 11:44
+ -
@eshloraque: Bis zur Dose wäre die Telekom zuständig - yepp.
[re:1] basti2k am 17.01. 20:30
+ -
@Pelz: Die kassieren gerne vom Reseller die monatliche TAL-Miete, aber Reparaturen sind dann nicht drin. Die werden dann den Reseller zusätzlich in Rechnung gestellt.
[re:2] toco am 17.01. 12:56
+ -
Ja, in abstimmung mit dem Hauseigentümer. Die Leitung bis zur ersten TAE gehört der Telekom.

Manchmal wird die Erste TAE aber auch in den Keller gesetzt... Dann ist der Hauseigentümer für den Rest verantwortlich.
[12] Pelz am 17.01. 11:46
+1 -2
Völlig in Ordnung das Vorgehen. Das letzte Ende des Kommunikationsnetzes gehört der Telekom.
[13] Druidialkonsulvenz am 17.01. 17:06
+2 -
Lobbyistenpack - dann nehme man abgeschirmte Leitungen, menschenskinder.
[14] basti2k am 17.01. 20:29
+ -
"Laut der Telekom kommt es dabei häufig zu Störungen, wenn die Telekom Vectoring-Anschlüsse anbietet und ein Konkurrent - also Vodafone oder Unitymedia - einen Glasfaseranschluss bereitstellt. Es kommt dabei zu Frequenzüberschneidungen, die die Verbindungen stören können."

Wie kann ein Glasfaseranschluss Störungen auf Kupferleitungen mit Vectoring verursachen?
Beim Vectoring hat auch der Reseller gar keinen Zugriff auf die Technik der Telekom dieser mietet nur einen Port an, und die Telekom verwaltet diesen Port.

Wenn es zu Überschwingern mit anderen Leitungen kommt, dann soll die Telekom besser geschirmte Leitungen verlegen. Demnächst wird den Bewohnern auch noch der Strom abgestellt, weil die 50Hz des Stromnetzes Überschwinger auf der Telekomleitung verursacht.

Hier haben mal wieder unserer Bürokraten in der Bundesnetzagentur wieder mal eine Möglichkeit gefunden den Glasfaserausbau in Deutschland auszubremsen / verhindern.
Ich schätze mal die DTAG hat der Bundesnetzagentur gegenüber dem Glasfaser diese Technik als besseres verkauft.
[15] Bullz am 17.01. 21:57
+ -
Was ich nicht begreife wie kann so ein großes Land wie Schweden so eine abdeckung bieten? Die haben das ganze Jahr in gewissen Gebieten Permafrost Boden.. Und die müssen da überall leerrohre mit Glasfaser deuch durch gezogen haben... Das muss doch Jahrzehnte gedauert haben... Wie haben die das wirtschaftlich stemmen können?
[re:1] Link am 18.01. 10:22
+1 -
@Bullz: Die Schweden haben nicht so das Problem mit Frost. Beton wird dort bis -25°C gegossen, Straßenarbeiten bei Minusgraden sind auch völlig normal. Die wollen es einem nicht glauben, dass man in Deutschland im Winter nahezu kommpletten Stillstand auf Baustellen hat nur weils etwas kalt ist.
[re:1] Bullz am 18.01. 11:45
+ -
@Link: ja aber wenn Schnee liegt? Und anscheinend geht es ja aber dann müssten doch die Kosten noch höher sein da man sicher länger braucht als hätte man normale Temperaturen.. 20 Grad als beispiel
[re:1] Link am 18.01. 12:06
+1 -
@Bullz: Naja, bei Asphaltierungsarbeiten fährt da als erstes bzw. nach der Fräse so eine Art extra langer Sattelschlepper mit lauter Brennern drunter, danach hast du deine 20 Grad oder mehr. Beim Beton ist es einfach ne spezielle Mischung, die sich selbst etwas warmhält zusätzlich zu den Heizdecken, die man drauflegt (und die schon i.d.R. mindestens seit dem Tag davor den Boden warmhalten). Klar sind die Kosten etwas höher, aber immer noch niedriger als monatelang nichts zu tun, eine Baustelle, auf der nicht gearbeitet wird ist auch teuer.
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