Qualcomm: Apple ist Schuld, wenn wir die Konkurrenz ausbremsen!

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[o1] Tomarr am 14.01. 14:46
+2 -3
Irgendwie hat die Geschäftswelt doch ein bisschen was von Physik. In der Quantenphysik gibt es Gesetzmäßigkeiten die in der "normalen Makrophysik" ganz anders sind, oder zumindest zu sein scheinen.

Hier ist es irgendwie umgekehrt. Ich, aus meinem Blickwinkel, beobachte den Markt aus einer Quantentransaktionssicht heraus auf die "normalen Makrotransaktionen" und auch hier scheinen einige Gesetzmäßigkeiten einfach nicht zusammenzupassen.
[re:1] moribund am 14.01. 21:38
+2 -
@Tomarr: Ich sehe den freien Markt eher aus Sicht der Makrophysik des Universums:
Masse zieht immer mehr Masse an -> aus vielen kleinen Objekten (Unternehmen) werden mit der Zeit wenige aber große, massereiche Objekte - bis hin zum Schwarzen Loch (Grosskonzern, Monopolist) - die alles um sich verschlingen bis sonst nichts mehr übrig ist.
[re:1] Tomarr am 14.01. 22:28
+2 -1
@moribund: Mit aus meiner Sicht Quantentransaktion meinte ich eher den Blick in mein Portmonee. Mir hat auch noch nie jemand Geld angeboten damit ich bei ihm etwas kaufe. Nichtmal aus Mengenrabattgründen, wie z.B. bei Currywürsten oder so.
[re:1] moribund am 15.01. 10:14
+1 -
@Tomarr: Naja, andererseits bezahlst du deiner Bank Gebühren dafür dass sie mit deinem Geld arbeiten und ihren Reichtum vermehren dürfen...
Dafür auch zu bezahlen, dass man jemanden Kapital frei zur Verfügung stellt widerspricht ja auch den Gesetzmäßigkeiten.
[re:1] Tomarr am 15.01. 15:01
+1 -
@moribund: Das ist ja aber auch wieder das Umgekehrte System. Ein Schuh würde daraus werden wenn sie mir Geld dafür bezahlen würden damit ich ein Konto bei ihnen eröffne.
[re:2] moribund am 15.01. 15:22
+ -
@Tomarr: Anderes Beispiel:
Springer & Co haben sich bei der Regierung ein Gesetz gekauft, gemäß dem Suchmaschinen und ähnliche Dienste dafür zahlen sollen, dass sie für die Verlage mit ihren Suchergebnissen Werbung machen.
Wenn die Verlage in den Suchergebnissen nicht aufscheinen wollen, müssten sie nur die robots.txt anpassen, aber sie wollen schon aufscheinen und für diese kostenlose Werbung die sie erhalten auch noch Geld kassieren.

Da gäbs noch einige ähnliche Beispiele (die deutschen TV-Sender wollen Geld dafür dass die TVBrowser-Software ihre Sendungen bewirbt und ihnen mehr Seher bringt, etc)... ^^
[o2] eshloraque am 14.01. 15:03
+4 -3
Kann man sich bei Apple schon vorstellen, wenn man anschaut, was die für einen Deal der allmächtigen Musikindustrie abgetrotzt haben.
[re:1] PiaggioX8 am 14.01. 15:06
+6 -3
@eshloraque: Man muss aber auch sehen, dass es genügend Firmen gibt, die geil darauf sind Apple zu beliefern.
Das was da zwischen Apple und Qualvoll abgeht ist in der Wirtschaft die ganz normale Schmierung.
Gibt kaum einen Grossauftrag in der Welt, der nicht ohne Bakschisch läuft.
[o3] dustwalker13 am 14.01. 15:21
ich weiß nicht wovon ich mehr angewidert bin … dass qualcomm solche anti-konkurrenzverträge schnitzt oder dass apple 1 MILLIARDE GESCHENKT haben will nur um sich ein angebot überhaupt an zu sehen.

diese ganze industrie und ihre quasi/möchtegern Monopolisten und marktdominierer sind doch geisteskrank.
[re:2] KoA am 14.01. 23:23
+1 -1
@dustwalker13: "ich weiß nicht wovon ich mehr angewidert bin dass qualcomm solche anti-konkurrenzverträge schnitzt oder dass apple 1 MILLIARDE GESCHENKT haben will nur um sich ein angebot überhaupt an zu sehen."

Die eigentlich interessante Frage hierbei ist: Stimmt die hier verbreitete Darstellung, dass die besagte Milliarde ursprünglich von Apple gefordert wurde, oder war dies doch eher ein Angebot, welches Qualcomm Apple unterbreitete? :)

Florian Mueller/Foss Patents hat auf seinem Blog hierzu recht interessante Details veröffentlicht:
http://www.fosspatents.com/2019/01/testimony-sheds-light-on-dynamics-of.html
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