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Preise für SSDs könnten sich in diesem Jahr nahezu halbieren

Von Nadine Juliana Dressler am 14.01.2019 13:19 Uhr
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Die Preise für Flashspeicher sollen sich in diesem Jahr halbieren - davon gehen Marktforscher aus. Hintergrund ist ein Überangebot. Schon im vergangenen Jahr hieß es, dass die Preise für SSDs deutlich fallen sollen, doch nun geht man laut Prognose von einem Minus von 20 Prozent allein für das erste Quartal aus.

 Jeder Zweite will 2019 neue Elektronik kaufen

Die Marktforscher von DRAMeXchange haben ihre Prognose der Entwicklung der Preise von Flash-Speicher für dieses Jahr korrigiert. Bisher hieß es, dass die derzeit schwachen und auch in der näheren Zukunft zu erwartenden Nachfragen für SSDs für Notebooks, Smartphones, Server und andere Endprodukte weiterhin schwach bleiben und die Hersteller entsprechend darauf mit herabgesetzten Produktionszahlen reagieren. Aufgegangen ist der Plan jedoch so noch nicht. Das Überangebot auf dem Markt für Flash-Speicher drückte das ganze Jahr 2018 über auf den Preis und so geht es auch jetzt Anfang 2019 weiter.

Statt zehn doch 20 Prozent günstiger allein im ersten Quartal

DRAMeXchange hatte im Herbst eine Prognose veröffentlicht, nach der Flash-Speicher im ersten Quartal 2019 rund zehn Prozent günstiger werden könnte. Nun geht DRAMeXchange von 20 Prozent aus, also einem deutlich größeren Preisverfall, über den sich letztendlich auch die Endkunden weltweit freuen dürften. Für Kunden heißt das dann vor allem mehr Speicherplatz für weniger Geld.

Preise halbieren sich

Über das gesamte Jahr soll sich der Preis im Vergleich zum Vorjahr halbieren, wenn der Trend so weitergeht: DRAMeXchange geht davon aus, dass die Preise im zweiten Quartal um 15 Prozent fallen und dann in Quartal Drei und Vier noch einmal um jeweils zehn Prozent.

Als Reaktion auf die Entwicklung sind die US-amerikanischen Hersteller laut DRAMeXchange bereits dabei, ihre Investitionen in der Halbleiter-Sparte generell zu senken. Die Gesamtinvestitionen in der globalen NAND-Flash-Industrie werden voraussichtlich 22 Milliarden US-Dollar betragen.

Das wären rund zwei Prozent weniger als noch im Jahr 2018.

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