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Daten-Leak deutscher Politiker: BKA nimmt 20-Jährigen fest (Update)

Von Nadine Juliana Dressler am 08.01.2019 11:11 Uhr
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Das Bundeskriminalamt hat nach den ersten Durchsuchungen im Fall der veröffentlichten privaten Daten deutscher Politiker und Promis bei Twitter einen ersten Fahndungserfolg verbucht. Wie es heißt, wurde ein 20-jähriger Schüler aus Mittelhessen festgenommen. Er soll bereits gestanden haben.

Jeder dritte Internetnutzer war schonmal Opfer von Identitätsklau

Festnahme bereits am Sonntag

Die Festnahme fand dabei schon am Sonntag statt, wie unter anderem das ZDF berichtet. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat angekündigt, im Falle des Verdächtigen heute Mittag auf einer Sonder-Pressekonferenz alle bisherigen Erkenntnisse zu veröffentlichen. Soweit bisher bekannt ist, sei man dem 20-jährigen Schüler durch Zeugenaussagen und durch die Auswertung von verschiedenen Quellen auf die Spur gekommen. Beim Kontakt mit dem BKA habe der junge Mann dann die Tat eingeräumt.

Einzelheiten werden erst im Laufe des Tages bekannt gegeben

Der Mann steht unter dem Ver­dacht des Aus­spä­hens und der un­be­rech­tig­ten Ver­öf­fent­li­chung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten, teilt das BKA bereits mit. Der Kontakt zu dem Verdächtigen war dabei schon am Sonntag gelungen, nachdem das BKA auch eine Hausdurchsuchung bei einem wichtigen Zeugen in Hessen veranlasst hatte. Ob dabei die Hinweise auf den Täter gefunden wurden oder sich bestätigt hatten ist noch nicht ganz klar. Einzelheiten werden vom BKA erst im Laufe des Tages bekannt gegeben.

Update 13 Uhr: Die Pressekonferenz des BKA kann man nun online verfolgen:


Update Ende.

Fast 1000 Personen waren dabei Opfer des Daten-Leaks. Im Dezember waren erste Datensätze bei Twitter veröffentlicht worden. Darunter waren auch sensible persönliche Daten und Handyfotos. Der Twitter-Account wurde mittlerweile gesperrt und die Listen der Veröffentlichungen sichergestellt.

Beweggründe unbekannt

Der Hintergrund und die Beweggründe des Täters sind noch unbekannt. Nun muss geklärt werden, aus welchen Quellen die Daten stammen. Inwieweit der Verdächtige dazu schon ausgesagt hat, wird man vielleicht noch am heutigen Tage erfahren.

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