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Günstig aber gut? Vivo-Smartphones jetzt bei deutschen Händlern

Von Roland Quandt am 02.01.2019 18:23 Uhr
Nach Xiaomi schickt sich auch der chinesische Hersteller Vivo an, seine Smartphones zunehmend international anzubieten. Einige wenige deutsche Händler haben jetzt offenbar begonnen, die ersten Vivo-Smartphones dauerhaft in ihr Sortiment aufzunehmen.

Wie aus unserem WinFuture Preisvergleich hervorgeht, bietet mit Alternate einer der größten deutschen Elektronikversender seit mindestens Dezember 2018 ein Paar der von Vivo vertriebenen Smartphones dauerhaft in seinem Sortiment an. Dabei spricht der Anbieter von EU-Ware, also Geräten, die eigentlich in anderen europäischen Ländern verkauft werden.


Somit handelt es sich also um Smartphones, die offiziell für den Vertrieb in Europa bestimmt sind und nicht um Modelle, die eigentlich für den chinesischen Markt gedacht waren. Aus welchen europäischen Ländern Alternate die Vivo-Geräte holt, ist derzeit noch unklar. In Tschechien, Polen, Spanien und einigen wenigen anderen Ländern Europas sind sie über direkte Distributionspartner von Vivo zu haben.

Alternate hat mit dem Vivo V11, dem Vivo Y81 und dem Vivo Y85 bisher genau drei Vivo-Smartphones im Angebot. Dabei handelt es sich im Fall des Vivo V11 um ein Modell der gehobenen Mittelklasse, das mit einem 6,41 Zoll großen SuperAMOLED-Panel daherkommt, welches mit 2340x1080 Pixeln auflöst und eine kleine "Wassertropfen"-Notch am oberen Rand aufweist. Die Besonderheit ist hier, dass der Fingerabdruckleser direkt unterhalb der Display-Oberfläche sitzt.

Unter der Haube steckt hier der Qualcomm Snapdragon 660 Octacore-SoC, der bis zu 2,0 Gigahertz erreicht und mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 GB internem Flash-Speicher kombiniert wird. Die Frontkamera arbeitet mit ganzen 25 Megapixeln, während hinten eine Kombination aus einer 12- und einer 5-Megapixel-Kamera mit maximal F/1.8-Blende verbaut ist. Der Akku fällt mit 3400mAh durchschnittlich aus.

Das aus Metall und Glas gefertigte Gerät kommt ab Werk mit Android 8.1 und der Vivo-eigenen Oberfläche FunTouchOS daher. Als Preis setzt der Händler 429 Euro an, womit man sich im Vergleich zu Anbietern aus dem europäischen Ausland nicht verstecken muss, kostet das Vivo V11 dort teilweise doch sogar mehr.


Das Vivo Y81 fällt mit 199,90 Euro deutlich günstiger, aber natürlich auch etwas spartanischer aus. Das Gerät hat ein 6,22 Zoll großes LCD an Bord, welches mit 1520x720 Pixeln auflöst, womit man eine HD+ Auflösung bieten kann. Im Innern arbeitet der MediaTek Helio P22 Octacore-SoC, der mit seinen ARM Cortex-A53-Kernen maximal 2,0 GHz erreicht. Der SoC wird zusammen mit vier Gigabyte RAM und 32 GB internem Flash-Speicher eingesetzt. Auf der Rückseite sitzt eine einzelne 13-Megapixel-Kamera, während die Frontkamera mit fünf Megapixeln ebenfalls eher einfach ausfällt.

Das Vivo Y85 ist zwischen den beiden anderen Modellen angesiedelt, auch wenn der Speicher mit vier GB RAM und 32 GB Flash-Speicher identisch ausfällt. Das IPS-Display ist mit 6,26 Zoll minimal größer und löst mit 2280x1080 Pixeln ordentlich hoch auf. Die "Notch" ist hier jedoch deutlich breiter.
Die Basis bildet der Qualcomm Snapdragon 450, bei dem es sich um einen achtkernigen Chip mit ARM Cortex-A53-Cores und 1,8 GHz Maximaltakt handelt. Auf der Rückseite sitzt zusätzlich zur Hauptkamera mit 13 Megapixeln auch noch ein 2-MP-Sensor für Tiefeneffekte, während die Frontkamera mit acht Megapixeln etwas höher auflöst. Der Akku ist der gleiche - mit 3260mAh fällt er auch hier durchschnittlich aus.

Vivo ist einer der größten Smartphone-Hersteller der Welt, aber bisher kaum in Europa aktiv. Das Unternehmen gehört zum gleichen Konzern (BBK) wie die Hersteller Oppo und OnePlus. Oppo hat sich mittlerweile auch weiter nach Western gewagt, während OnePlus hier mit seinen vergleichsweise recht günstigen Top-Smartphones schon lange recht erfolgreich aktiv ist.
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