Schulprojekte der Tech-Größen bringen nichts - außer Schüler-Protesten

Einen Kommentar schreiben
[o1] Druidialkonsulvenz am 28.12. 12:36
+7 -
Gut so. Verlernt bloß nicht das Aufbegehren.
[o2] Knobi_Win10 am 28.12. 12:49
+2 -8
Was ich ulkig finde: Die Schüler von 1980 haben gegen ihre verknöcherten Pauker gekämpft damit der Taschenrechner Normalität wird. Heute arbeiten diese Schüler als Lehrer und argumentieren in einer grandiosen Lächerlichkeit gegen Tablets.
[re:1] Tomarr am 28.12. 13:13
+6 -
@Knobi_Win10: So lächerlich ist das ja nun auch nicht. Das Beispiel oben, auch wenn es extrem ist, zeigt doch dass die Kinder eigentlich dann vermehrt Filme vorgesetzt bekommen. Mit so einer passiven Vermittlung von wissen bleibt das natürlich nicht im Kopf der Schüler hängen.

Ich glaube die IT übertreibt die Modernisierung schlichtweg sehr extrem, denn nicht alles was beim lernen technisch machbar ist ist auch gleichzeitig sinnvoll. Irgendwann artet es so aus dass sich die Schüler quasi nur noch Tutorialvideos anschauen. Das ist aber kein lernen, das ist eher Informationsbeschaffung.

Was ich für sinnvoll halte wäre so ein Whiteboard mit virtuellem Stift. Hätte den Vorteil dass die Interaktion noch da ist, das Whiteboard kann vielfältig genutzt werden, sprich schreiben, mal ein Video schauen, oder auch magnetisch was anheften und das Tafel putzen fällt weg. Also schon sehr brauchbar.

Und natürlich ein vernünftiger Unterricht der den Umgang mit Computern beibringt.

Alles andere wäre Verschwendung, weil die Kinder sollen etwas lernen und sich nicht nur Filme anschauen in dem irgend jemand irgendetwas sabbelt.

Ach so, eventuell noch einen e-Bookreader für die Lernbücher die dann ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden können ohne das Tonnen an Büchermüll anfällt.
[re:2] Nandemonai am 28.12. 13:22
+2 -
@Knobi_Win10: Naja selbst die Taschenrechner so hilfreich sie auch sein mögen hatten auch ihre Kehrseiten, was jene Lehrer die damals für die Einführung kämpften heute schmerzlich erfahren dürfen. Selbst Kopfrechnen im 2-3 stelligen ganzzahligem Bereich überfordert inzwischen viele.
[re:1] Aerith am 28.12. 17:15
+ -
@Nandemonai: Normal. Bei uns gabs TR ab der 8. Klasse. Bis dahin wurde "zu Fuß" gerechnet.

Jetzt als erwachsener mühe ich mich aber auch nicht mehr mit Kopfrechnen ab. Klar ganzzahlig geht noch aber sobald Dezimalstellen dazukommen ist der TR einfach schneller.
[re:1] Nandemonai am 28.12. 18:51
+ -
@Aerith: Selbstverändlich ist der Taschenrechner meistens schneller. Das Problem ist eher, das vollständige fehlen, es auch ohne zu können.
[re:1] Aerith am 28.12. 20:15
+ -
@Nandemonai: Naja das sollte jeder der durch die 4. Klasse durch ist können und da gibts auch noch keine TR.
[o4] Selawi am 28.12. 13:25
+ -1
Die IT-Größen oder nur Facebook ?
Wenn das Engagement der großen IT-Konzerne wirklich erfolglos wäre, dürfte es
an den Schulen weder Windows noch Chromebooks geben. Beides sehr erfolgreiche
Projekte die von den IT-Konzernen in die Schulen gebracht wurden...ganz ohne Proteste.

Das Facebook auf die Nase gefallen ist, sollte aber niemand wirklich wundern
Dies zu verallgemeinern ist hingegen Unfug.
[o5] Zonediver am 28.12. 14:32
+1 -
Na wer hätte das gedacht... es glaubt doch hoffentlich niemand, das die Konzerne ohne Eigennutz Tablets und sonstiges Zeug zur Verfügung stellen...
Daten abgreifen und Nutzer tracen... ja das können sie gut, die "tollen" IT-Konzerne von Heute...
Sonst können sie allerdings nichts.
[o6] Aerith am 28.12. 17:13
+ -
Naja also selbst als IT-affiner Schüler, hätte ich glaub ich bei 5h Bildschirmarbeit pro Tag die Grenze gezogen und gemeutert.

IT kann vieles herrlich visualisieren und leichter verständlich machen. Dafür ist sie da und dafür soll sie genutzt werden. In sofern beneide ich heutige Klassen um ihre interaktiven Tafeln.
Was haben wir uns teilweise abgemüht uns vorzustellen wie zB Körper gedreht ausehen etc.
Findige Lehrer haben mit Stiften, Büchern, Handgesten und Skizzen oft vergeblich versucht es darzustellen. Heutzutage lädt man ein CAD Programm, erstellt den Körper und dreht ihn in Echtzeit.

IT soll aber ganz sicher nicht die interaktion mit einem Lehrer ersetzen.
Einen Kommentar schreiben
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2000 - 2019 WinFuture Impressum Datenschutz