Doppelt kassiert: Auftragshersteller nehmen jetzt Qualcomm unter Feuer

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[o1] Kribs am 19.12. 16:33
+2 -4
Irgendwie will mir das gerade nicht in den Kopf?

Also die Auftragsfertiger kaufen die Chips und die Patent-Lizenzen bei Qualcomm, lassen sich das vom Smartphone Auftraggeber (hier Apple) erstatten.
Apple zahlt nicht.

So weit so verständlich.
Nur jetzt wird es für mich unverständlich?

Zitat CNBC, 7 Absatz nach dem Bild:
"The contract manufacturers have since filed claims of their own against Qualcomm, alleging the San Diego company's practice of charging money for chips but then also asking for a cut of the adjusted selling price of a mobile phone as a patent royalty payment constitutes an anticompetitive business practice.

Zusammengefasst, ~ Qualcomm soll als zusätzliche Lizenzgebühr verlangt haben, dass der Endpreis des Smartphone "gedeckelt" wird um Wettbewerbsfähig zu sein?

Ehm, bei Apple, das bestimmt doch wie hoch der Preis für seine Produckte ist?

Edit.: Hat sich Aufgeklärt.
"Doppelt kassiert" sind Alternative Fakten!

Qualcomm hat keine Festen Lizenzgebühren, sondern richtet die Lizenzgebühr nach dem Verkaufspreis.

Sprich; hoher Verkaufspreis hohe Lizenz-/Patentgebühren, Niedriger Verkaufspreis niedrige Lizenz-/Patentgebühren.
[re:1] My1 am 19.12. 18:23
+3 -2
@Kribs: ne.

die wollen sowohl für ihre selbst gemachten chips (die natürlich deren patentierte technologien haben) ALS AUCH für patentlizenzen geld haben (einen anteil vom verkaufspreis des smartphones), was schlicht und ergreifend bescheuert ist.
[re:1] SuperSour am 19.12. 19:01
+2 -3
@My1: So bescheuert finde ich das nicht, Patentlizenzen beinhalten NIE das fertige Produkt, sondern nur die Informationen die benötigt werden, um in diesem Fall die Chips selbst herstellen zu können. Da Apple aber die Chips auch von Qualcomm bezieht müssen diese natürlich auch bezahlt werden. Und Chips verbrauchen Rohstoffe, die es auch nicht umsonst gibt !
Und davon abgesehen hat Apple den Vertrag unterzeichnet und ist damit selbst Schuld, wenn sie das eben nicht VOR der Zeichnung des Vertrages angesprochen haben.
Qualcomm hat seinen Vertrag erfüllt und jetzt auf einmal ist ihnen der Preis zu hoch und wollen nicht zahlen, somit hat der Fertiger allen Grund zum klagen, Apple überhaupt nicht !
[re:1] My1 am 19.12. 19:10
+4 -2
@SuperSour: naja es geht nicht darum dass apple für die chips zahlen muss. sondern dafür dass die trotz dass apple eben die fertigen chips bekommt, nochmal an die kasse gebeten wird für die patente, obwohl apple selbst in dem fall mit den patenten nicht mal interagiert, die kosten sollten dann gefälligst im chip-preis sein und fertig.
[re:2] bLu3t0oth am 20.12. 07:17
+3 -1
@SuperSour: Die Chips beinhalten doch bereits die Patente, also sind diese mit Kauf der Chips abgegolten, dann kann man nicht nochmal für das Endprodukt zur Kasse gebeten werden, weil es ja ein Patent des Chips enthält.

Autobeispiel: Ein Hersteller A hat ein Patent auf einen Wankelmotor, den er lizensiert und gleichzeitig auch als Produkt vertreibt.
Baue ich nun einen Wankelmotor von einem anderen Hersteller ein, der dieses Patent nutzt, muss ich auf das Auto einen Lizenzaufschlag zahlen.
Nehme ich aber ein Auto mit dem Wankelmotor von Hersteller A, dann habe ich die Lizenz ja bereits mit dem Motor erstanden und darf nicht nochmal für das Endprodukt herangezogen werden.(aber genau das macht Qualcomm)
[re:1] SuperSour am 20.12. 14:10
+ -
@bLu3t0oth: Nehmen wir mal an, du hast recht. Warum hat Apple das VOR Vertragsabschluss nicht bemerkt und angesprochen ?
Vertrag ist Vertrag und Apple hat ihn gebrochen, das ist Fakt.
Und vor Gericht, sind Vertragsbrecher nicht sehr hoch im Kurs.
[re:2] bLu3t0oth am 20.12. 15:18
+ -
@SuperSour: Da musste wohl Apple fragen und nicht mich^^
[re:3] SuperSour am 20.12. 18:43
+ -
@bLu3t0oth: Denke das das Gericht das für mich erledigen wird. ;-)
[re:4] bLu3t0oth am 21.12. 07:41
+ -
@SuperSour: Na dann frag mich doch nicht ;)
[re:2] Kribs am 20.12. 12:12
+1 -
@My1: Das ergibt noch weniger Sinn wie das CNBC Zitat.
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