Jetzt auch mobil Kommentieren!

Elektromobilität wird über hunderttausend Jobs in Autobranche kosten

Einen Kommentar schreiben
[o1] Leedur am 06.12. 11:38
+5 -1
sobald autos selbstständig fahren werden x tausende menschen ganz auf ihr eigenes kfz verzichten, und sich bei bedarf eins via app vor die haustür bestellen.
so werden weitere x tausend stellen weniger benötigt. auch werden taxifahrer, lkw fahrer und co zunehmend ersetzt.
[re:1] b2la91 am 07.12. 00:05
+ -
@Leedur: Hier darfst du aber nicht vergessen, dass Menschen meist die Autos zur selben Zeit brauchen. Wenn wir also weiterhin "alleine" mobil sein wollen, wird sich die Anzahl der Autos kaum verändern - ich denke aber auch dass die Autos dann immer weniger auf Privatpersonen zugelassen werden.
[re:2] Druidialkonsulvenz am 07.12. 20:44
+ -
@Leedur: deswegen muss ein BGE her.
[o2] FuzzyLogic am 06.12. 11:45
Und das ist nur die Elektromobilität, die Digitalisierung wird noch viel größerere Rationalisierungseffekte mit sich bringen. Ja, das gleiche hatte man zu Zeiten der industriellen Revolution ebenfalls, am Ende hat sich der Arbeitsmarkt aber reguliert und es herrschte nahezu Vollbeschäftigung. Ob das mit der digitalen Revolution auch so laufen wird ist schwer zu sagen. Meiner Meinung nach wird man irgendwann am Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" nicht mehr vorbeikommen. Eins stejt aber fest, die Entwicklung ist unaufhaltbar, wer jetzt nicjt die Weichen richtig stellt wird den "Kodak-Weg" gehen.
[o3] feikwf am 06.12. 12:11
+6 -1
Den Anschluß an die Elektromobilitat zu verlieren, wird auf Dauer huderttausendE Jobs kosten. Industrie und Politik sind jetzt gefragt, dies abzufangen. Kurz gesagt, wir sind am Ar...
[re:1] DerDa81 am 06.12. 14:34
+4 -
@feikwf: so sehe ich das auch. Wir können es uns nicht leisten, die Elektromobilität zu Ignorieren. Dann haben wir vielleicht JETZT Jobs gesichert, aber auf dauer zerstört das die ganze Automobilbranche in Deutschland.
Und dann sind 100.000 verlorene Jobs unser geringstes Problem.
[o4] kingcopy am 06.12. 12:20
+3 -
Genau und damals sagte man das durch die Email alle Briefträger arbeitslos würden mit ähnlichen Zahlen. Jetzt kommen Sie mit der Auslieferung der bestellten Pakete nicht hinterher und stellen ohne Ende ein.
[re:1] kkp2321 am 06.12. 13:05
+2 -
@kingcopy: Auf die Briefpost ist das aber zutreffend, die geht zunehmend den Bach runter.
[re:2] fixik am 06.12. 15:23
+ -
@kingcopy: Gleichzeitig hat man aber auch schon immer gesagt, dass die Menschen immer öfter online einkaufen. Die Ware muss anschließend zum Kunden gebracht werden. Was die Briefe angeht. Es ist auch das eingetreten was vorausgesagt wurde.
[o5] Driv3r am 06.12. 12:29
+1 -4
Schade um die Jobs, Schade um die Wirtschaft aber gut für vorallem Geringverdiener die nicht mehr dermaßen bei Werkstätten abgezockt zu werden weil Elektroautos Wartungsärmer sind.
[re:1] Brassel am 06.12. 12:43
+2 -
@Driv3r: Das wird sich relativieren.

Sobald ein nennenswerter Anteil E-Autos unterwegs ist, wird sich der TÜV etwas einfallen lassen um die wegschmelzenden Einnahmen zu kompensieren.

Und die Hersteller werden die Ersatzteilpreise "anpassen".
Sie glauben gar nicht wie hoch die Marge bei Ersatzteilen ist.
[re:1] Eagle02 am 06.12. 15:14
+ -
@Brassel: Wieso der TÜV? Den interessiert das ganze im Grunde gar nicht. Der TÜV an sich wird weiter bestand haben und du wirst weiter alle 2 Jahre da hin müssen. Der Verliert da also kein Cent. AU? bekommt der TÜV nicht zwangsläufig was davon das machen die Werkstätten großteils selbst. Hier ist es der Staat der Geld verliert aber nicht wirklich der TÜV (wenn man nicht gerade zu einer reinen TÜV Prüfstelle fährt).
[re:1] Brassel am 06.12. 16:50
+ -
@Eagle02: Der Tüv ist Staatlich angeordnet. Somit verdient der Staat daran.
Bei einem E-Auto gibt es keine AU und ähnliches. Damit würde dieser Teil der Untersuchung wegfallen und somit dem TÜV / Staat Einnahmen.
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%9CV das lese ich zumindest aus diesem Artikel heraus.
[re:1] Eagle02 am 06.12. 16:58
+ -
@Brassel: DEKRA und co sind halt Private TÜV stellen. Die werden da wenig Einbussen haben. Wenn der DEKRA Mann in die Werkstatt kommt dann verdient er idr nur am TÜV was nicht an der AU da das die Werkstatt selbst erledigt. Die Einnahmen durch den TÜV selbst werden auch bei Elektroautos nicht schrumpfen da die genauso zum TÜV müssen.
Klar die AU Einnahme wird schrumpfen und irgendwann wegfallen aber dafür wird es dann sicherlich eine "Batterieabnahme" oder so scherze geben =)
[re:2] LoD14 am 06.12. 12:52
+2 -
@Driv3r: und die Hersteller holen sich auch die Kohle. Guck dir VW und die Radios an. Bezahlst du für die Freischaltung von Funktionen im Radio extra. Eine Funktion, die jedes Radio hat. Wollen die paar hundert Euro für das du es nutzen darfst. Noch besser BMW. Da gibts das sogar nur im Abo. Generell werden die Hersteller wohl zuverlässige, berechenbare Einnahmen wollen. Ein Kunde, der alle 5-10 Jahre vielleicht ein Auto kauft, ist blöd. Ein Kunde, der im Monat 100€ für ein Abo zahlt oder 200€ für eine leasingrate ist viel besser. Das sind langfristig kalkulierbare Einnahmen.
[re:3] kkp2321 am 06.12. 13:05
+1 -1
@Driv3r: Die Wirtschaft bemitleide ich da eigentlich keines Wegs.
[re:1] 0711 am 06.12. 13:35
+2 -1
@kkp2321: Ohne Wirtschaft kein Wohlstand, ohne Wohlstand keine Geringverdiener sondern Mittellose. Auch wenn die Wirtschaft häufig nicht im Sinne der Bürger handelt so fällt i.d.R. gerade bei der lokal ansässigen Wirtschaft eigentlich immer was ab
[re:4] 0711 am 06.12. 13:33
+ -
@Driv3r: Bis das Elektroauto bei geringverdienern wirklich ankommt vergehen aber sicher noch 10-20 jahre aber die Jobs fallen vermutlich früher weg
[re:1] erso am 06.12. 14:31
+1 -1
@0711: Elektroautos sind bereits bei Geringverdienern angekommen. Hier ein paar Modelle zwischen 5.000 - 20.000 EUR: Renault Twizy, Citroën C-Zero, Renault Zoe, Mitsubishi iMiev, Nissan Leaf und (bald) VW ID.
[re:1] Eagle02 am 06.12. 15:16
+1 -
@erso: Die Preise sind so nicht richtig. Schau dir O6 von Roland an. Deine Preise sind ohne Batterie und damit wirds richtig Teuer oder du darfst monatlich brav Geld dafür abdrücken....
[re:2] 0711 am 06.12. 16:10
+ -
@erso: Auch geringverdiener brauchen ein Auto welches dinge transportieren kann
Renault Twizy -> besseres Motorrad und kein Auto, null platzangebot weder für Gepäck noch für personen
Citroën C-Zero -> nur ohne Batterie so "billig" und lächerliche reichweite
Renault Zoe -> nur ohne Batterie so "billig"
i miev -> siehe c-zero
Nissan Leaf unter 20000€? Wo? Ich glaub nicht mal ohne Batterie gibt's den unter 20000€

Der VW ID wird vermutlich eines der ersten brauchbaren Autos das unter 20000€ liegt aber geringverdiener kaufen sich so oder so selten was neues eher was gebrauchtes deutlich unter 10000€ oder max sowas wie up, space star, logan, sandero welche neu schon gut unter 10000€ zu haben sind

Elektroautos, gerade die genannten sind sicher nicht die Autos für geringverdiener, gerade auch weil der gebrauchtmarkt dafür kaum existent ist bzw nur geringste Einsparungen zulässt obendrein kommt natürlich momentan auch die ladesituation dazu welche für viele nicht gerade praktisch ist.

Ich bleibe dabei, bis er Stromer bei geringverdienern wirklich ankommt dauert es noch 10-20 jahre und ob die heutigen Akkus da wirklich so gut dastehen ist noch so n ding
[re:1] Link am 06.12. 16:47
+ -
@0711: "Renault Twizy -> besseres Motorrad und kein Auto"
Ein überdachter Quad trifft es am besten. Schon erstaunlich, was so manche als Auto ansehen, dabei wird das Teil nicht mal als ein richtiges Auto zugelassen, sondern nur als Leichtfahrzeug.
[re:5] chris193 am 06.12. 13:55
+2 -1
@Driv3r: Viel zu kurz gedacht, denn Reparaturen am E-Auto werden deutlich teurer, sofern es nicht eben nur Bremsen oder Fahrwerksteile betrifft.

Der Tausch des Akkus z.B. wird weitaus teurer sein, als der Austausch eines Motor/Getriebe.
[re:1] Link am 06.12. 15:16
+ -
@chris193: Ich glaube kaum, dass da jemand bei einer ca. 10 Jahre alten Karre die Akkus tauschen wird, die Kosten dürften dann weit über dem Restwert liegen, also ab in die Schrottpresse damit.
[re:1] chris193 am 07.12. 12:57
+ -
@Link: Siehste und genau das meine ich damit.
Die e-Mobilität wird uns zwar als sauber vermittelt, doch ist diese alles, nur nicht eins: ökologisch sinnvoll.

Einen zehnjährigen Verbrenner kann man noch länger fahren und meist auch kostengünstig warten und reparieren, bei den e-Mühlen siehts da anders aus.
[re:6] XaverH am 06.12. 15:18
+ -
@Driv3r: Geringverdiener können sich kein E-Auto leisten, weil es immer mehr kostet als ein vergleichbarer Verbrenner. Die Batterien sind eben sauteuer. Und sie gehen schnell kaputt, das kennt ja jeder vom Smartphone oder Laptop. Das ist beim E-Auto nicht anders. Nur dass da eine Tauschbatterie mal eben zigtausende von Euros kostet.
[re:7] Large am 06.12. 20:29
+ -
@Driv3r: Aber die müssen sich erstmal ein E-Auto kaufen/leasen- wie auch immer- kostet viel Geld,und aufgeladen ist das Auto auch nicht mit Luft
[o6] Roland_RS4 am 06.12. 13:58
+3 -2
Ich verstehe diesen Run auf die Elektromobilität eigetnlich nicht. Wie wollen wir Millionen von Autos laden? In dem dann eben fossile Brennstoffe zur Stromversorgung verbrannt werden um den immensen Stromverbrauch gerecht zu werden? Ich verteufle E-Autos nicht, ganz im Gegenteil, habe sogar selbst einen kleinen Zoe. Hier im Betrieb kann ich das Auto noch einigermassen schnell laden, da wir einen großen E-Anschluß haben, aber jeder Private muss das Ding doch 10-12 Stunden laden wenn er damit jeden Tag fahren will. Wie soll das gehen? Die Netze sind ja jetzt schon überall am Limit. Und als zweiten Punkt müssen diese Autos zuerst auch mal erschwinglicher werden. Sogar ein Zoe kostet schon fast 30.000€ wenn man die Batterie kauft.
[re:1] fazeless am 06.12. 14:09
+ -3
@Roland_RS4: Privat-PKW stehen zu über 90% des Tages nur rum.. da sind 10-12 Stunden überhaupt kein Problem. Und über Nacht sind genug Strom-Kapazitäten der Netzanbieter vorhanden.
[re:1] Freudian am 06.12. 16:34
+ -
@fazeless:
Mit Millionen von Autos sind die Netzkapazitäten Nachts ruckzuck überlastet.
Ich sehe nicht wo du auf seine Argumentation eingehst.
[re:2] Brassel am 06.12. 16:56
+1 -
@fazeless: Es geht nicht unbedingt darum das die Autos auch über Nacht geladen werden könnten.
Es geht darum wie man die ganzen Versorgungsstellen schaffen soll.
Wie soll das aussehen, wenn in einer Hochhaussiedlung mehrere hundert Autos mit Strom betankt werden sollen ? Hat dann in nicht allzu ferner Zukunft, jeder Parkplatz eine Ladestation ?
Wieviel Kabel muss dafür verbuddelt werden ?
Die Kupferpreise werden ins Uferlose steigen, ich sollte mir mal Kupferaktien kaufen !!
[re:2] erso am 06.12. 14:24
+2 -3
@Roland_RS4: "Wie wollen wir Millionen von Autos laden? " Ich vermute, dass dies zirka so funktionieren wird, wie über die Jahre auch entsprechend der Nachfrage eine Infrastruktur zum Betanken von Autos geschaffen wurde.
Das "plötzlich" von jetzt auch gleich Millionen Elektroautos auf den Straßen fahren ist doch sehr unwahrscheinlich.
[re:1] Roland_RS4 am 06.12. 14:32
+2 -
@erso: Von jetzt auf gleich werden es nicht Millionen sein. Mal sehen wie schnell VW die E-Autos raushauen kann. Die wollen ja bereits 2025 eine Million E-Autos im Jahr verkaufen. Die werden jetzt nicht alle in Europa rumfahren, jedoch wird es wahrscheinlicher einfacher gewesen sein einen Tank zu vergraben um eine Tankstelle zu machen, als jetzt überall hin genügend Strom hinzuleiten. Lassen wir uns überraschen ;-)
[re:2] XaverH am 06.12. 15:14
+ -
@erso: Die Infrastruktur für Verbrenner wurde nicht langsam und mühsam geschaffen, sondern war quasi über Nacht einfach da, errichtet von unzähligen Privatleuten, die sich mit einer Tankstelle eine eigene Existenz begründeten. Ein, zwei Tanks in die Erde, zwei Pumpen und eine Zapfsäule, dazu noch ein Kiosk/Kassenhäuschen, und fertig ist die Tanke. Früher gab es daher auch viel mehr Tankstellen als heute, jedes Dorf hatte eine, aber die meisten wurden mittlerweile stillgelegt oder abgerissen, nicht zuletzt wegen ausufernder Vorschriften ...
[re:3] Freudian am 06.12. 16:35
+ -
@erso:
Die Tankstellen haben also Pipelines zu den Raffinerien?
[re:1] Andy2019 am 07.12. 11:56
+ -
@Freudian:
Erso deutet nur darauf hin das die Vorstellung alles muss von heute auf morgen angepasst werden, nicht sinnvoll ist.

Auch Tankstellen bilden eine Infrastruktur dar die gebaut, versorgt und gewartet werden muss. Die haben zwar keine Pipelines aber tausende über tausende LKWs die täglich die Tankstellen versorgen. Und das ist weder kostengünstig noch über Nacht entstanden.

Der Bedarf war einfach da, deswegen wurde es mit etwas gelöst was wirtschaftlich war.
Neue Technologien die ein massives Investment z.B. für die Infrastruktur benötigen haben natürlich tendziell schwer. Werden aber wenns einfach viele Vorteile gibt auch durchgeführt. Sei es die Kanalisation vor Ewigkeiten oder die Datenanbindung heute. Und letzteres ist ein Prozess welcher seit Jahrzehnten läuft und heute nicht abgeschlossen ist.
[re:4] Nunk-Junge am 06.12. 17:51
+1 -
@erso: Im Artikel steht 23 Prozent bis 2035. Das wären ca. 10 Millionen Autos. Die Stromnetze sind auch nicht annähernd für diese Belastung ausgelegt. Schon heute hat man sehr oft Probleme, dass eine Ladeinfrastruktur im privaten Bereich eine neue Stromverkabelung benötigt. Bei Tiefgaragen sind in der Regel die Leitungen nicht einmal dafür ausgelegt auch nur 1 Wallbox mit 22 Kilowatt (32 A) zu betreiben, geschweige den mehrere. Bei der Netzinfrastruktur im öffentlichen Raum sieht es genauso schlecht aus. Eine Studie sagte, dass bis 2030 mindestens 11 Milliarden in den Ausbau des Stromnetzes gesteckt werden müsste - das ist 1 Milliarde pro Jahr. Und dann hat man nur das öffentliche Stromnetz ertüchtigt.
[o7] XaverH am 06.12. 15:10
+ -1
Keine Sorge, dafür entstehen in China 100.000 neue Jobs für die Chinesen! Denn China ist das einzige Land der Welt, das über die seltenen Erden verfügt, welche man zur Produktion von Lithium-Akkus und Neodym-Magneten benötigt ... und das Knowhow, die Fachkräfte inkl. Ingenieure und Informatiker und die Produktionsstätten hat man dort auch schon lange.
[re:1] Eagle02 am 06.12. 15:21
+ -2
@XaverH: Falsch. China ist nicht das einzige Land der Welt. Die gibt es auch an anderer Stelle.
Russland hat vorkommen, Australien hat vorkommen, Nordamerika verfügt auch über welche und selbst in Europa gibt es geringe Vorkommen von einigen der benötigten Ressourcen (nicht alle).
China ist bisher das einzige Land das sie massiv fördert und das einzige Land wo es sich aktuell lohnt bzw auch das nötige Knowhow dafür da ist. Es ist aber nicht das einzige Land wo welche existieren.
Je mehr man danach sucht desto mehr findet man Weltweit!

https://www.fh-muenster.de/ciw/downloads/personal/juestel/juestel/Seltene_Erden-Vorkommen_und_Anwendungen.pdf

https://scilogs.spektrum.de/fischblog/die-seltenen-erden-sind-eigentlich-gar-nicht-so-selten/

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/rohstoffe-grosse-vorkommen-seltener-erden-entdeckt-14263.html
[re:1] XaverH am 06.12. 15:25
+ -
@Eagle02: Jede Menge Spekulationen ... und nur China verfügt über gesicherte und erschlossene Vorkommen, die zu Marktpreisen abgebaut werden können. Alles andere sind Hirngespinste ... Wenn die seltenen Erden aus Sachsen zehnmal so teuer sind, dann bleiben sie für immer dort liegen, wo sie jetzt sind, weil es sich nicht rentiert.
[re:1] Eagle02 am 06.12. 15:28
+ -
@XaverH: nix spekulation. DU solltest dich damit mal beschäftigen. China forciert das ganze massiv und drückt den Preis. Es gibt überall das zeug und nicht gerade wenig. China wird nicht der einzige förderer bleiben. Ist es nebenbei sowieso nicht nur der größte aktuell.
[re:1] XaverH am 06.12. 15:31
+ -
@Eagle02: Der Preis ist das einzig entscheidende. Es ist gelinde gesagt scheissegal, was wo auf der welt an Ressourcen verteilt liegt ... wenn sich diese nicht zu Marktpreisen fördern lassen, dann bleiben sie da liegen.
[re:2] Eagle02 am 06.12. 15:34
+ -
@XaverH: was nicht ewig so bleiben wird. Zumal der Preis nicht mal das Problem ist sondern eher die Förder und Verarbeitungstechniken. Die sind massiv umweltschädigend und dürfen daher in vielen Ländern gar nicht laufen. China ist das scheiss egal. Da die Verarbeitungsstechnicken aber besser werden ist es nur eine frage der Zeit bis sich hier einiges ändert. Schau nach Estland. Da laufen solche Dinger der aktuellen Technik und da will keine Sau mehr wohnen in der nähe. Alles "verseucht"
[re:3] XaverH am 06.12. 15:34
+ -
@Eagle02: Umweltschutz bei Förderung und Produktion kostet eben auch Geld.
[re:2] Breaker am 06.12. 15:35
+ -
@XaverH: Ist dir eigentlich bewusst, dass China beim Lithium-Schürfen nur auf Platz 8 liegt? Australien, Chile und Argentinien sind die grössten Lithium-Förderer, in der Reihenfolge. China hat zwar mit 3,2 Millionen Tonnen große Reserven, gegen die 7,5 Millionen Tonnen von Chile können sie aber trotzdem nicht anstinken.
[re:1] XaverH am 06.12. 15:36
+ -1
@Breaker: Aber Deutschland fördert immer noch null Lithium. Wettbewerbsvorteil für China.
[re:2] Eagle02 am 06.12. 15:39
+ -
@XaverH: fördern heisst ja nicht gleich verarbeiten. Wir fördern allgemein relativ wenige Rohstoffe verarbeiten aber viel...
[re:3] XaverH am 06.12. 15:41
+ -
@Eagle02: Und genau das ist das Problem der deutschen Industrie in punkto E-Autos ...
[re:4] Breaker am 06.12. 15:41
+1 -
@XaverH: Deutschland fördert durchaus Lithium: https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/lithium-rohstoff-batterien-elektroautos-erzgebirge
Und das nicht nur im Bergbau: https://www.bmbf.de/de/lithium-aus-deutschland-nachhaltig-und-kostenguenstig-5576.html
[re:5] 0711 am 06.12. 16:12
+ -
@XaverH: Rohstoffförderung ist vielfach kein lukratives Geschäft, es ist absolut nicht nötig das Deutschland sich selbst versorgt.
[re:6] XaverH am 06.12. 16:36
+ -1
@0711: Das finden die Chinesen auch. ;)
[re:7] 0711 am 06.12. 17:20
+ -
@XaverH: Was glaubst du warum in Deutschland viele Teile der rohstoffförderung eingestellt wurde? Weil es sich gelohnt hat?
[re:8] XaverH am 06.12. 17:24
+ -
@0711: Deutschland ist von Natur aus arm an Ressourcen. Was auch immer wir mal hatten ist großteils bereits ausgebeutet. Natürlich rentiert sich da nichts mehr, außer Braunkohle ...

Aber schau dir mal Australien an, die produzieren praktisch nichts und leben nur vom Kohle- und Eisenerztagebau und weiteren Rohstoffexporten. Das Zeug wird nicht einmal vor Ort veredelt, die packen das einfach so wie es ist auf die Schiffe und ab gehts damit nach China ...

Wir lernen: Andere Länder, andere geographische Gegebenheiten, andere Lebensrealitäten.
[re:2] Freudian am 06.12. 16:37
+ -
@Eagle02:
Afrika hat auch viele.
Mal die Zustände anschauen wie diese Ressourcen abgebaut werden. Was da in die Erde gepumpt wird. Da ist Fracking eine Kindergartenaktivität dagegen. Auch werden da die Menschen direkt belastet und versklavt.
[o8] XaverH am 06.12. 15:20
+ -1
Übrigens, Elektroautos sind ein alter Hut, die gab es vor über 100 Jahren auch schon ... sogar lange bevor das erste Dieselauto auf den Markt kam. Die Menschen merkten aber bald, dass ein Diesel oder Benziner viel günstiger zu betreiben ist.
[re:1] Eagle02 am 06.12. 15:24
+ -1
@XaverH: ebenfalls Falsch. Der Verbrennungsmotor war nicht günstiger er war damals einfach effektiver. Er hatte mehr Kraft und war einfacher zu Bauen und zu unterhalten. Einfacher! nicht billiger. Die Technik war einfach noch nicht weit genug für die Elektroautos da es sehr schwer war damals genug Energie zu Speichern. Mit Benzin/Diesel war das kein Problem. Blechkasten und fertig.
[re:1] XaverH am 06.12. 15:27
+1 -
@Eagle02: Schwachsinn. Die E-Motoren waren damals genauso effektiv und stark im Verhältnis zu den damals noch sehr schwachen Verbrennern wie heute auch. Auch damals schon hatten E-Motoren viel mehr Leistung und Drehmoment als Verbrenner. Leistungsfähige E-Loks gab es lange bevor man brauchbare Dieselloks konstruieren konnte. Die Batterien reichten auch damals schon für eine ordentliche Reichweite, 30 - 150km je nach Modell. Ein Verbrenner kam damals auch keine 1000km weit mit einer Tankfüllung, so wie das heute der fall ist.
[re:1] Eagle02 am 06.12. 15:30
+ -1
@XaverH: nix schwachsin. Ja bei E-Loks stimmt es sogar nur die Dinger haben viel Platz. Die sind groß das Auto ist klein. Der kleine aber feine unterschied.
Dazu kommt immer noch das Speicher Problem. E-Loks kann man über Oberleitungen versorgen.
[re:1] XaverH am 06.12. 15:32
+1 -
@Eagle02: Es gab vor über hundert Jahren schon deutsche E-Autos mit Radnabenantrieben, der Platz war also kein Faktor, der das E-Auto ausbremste. und die Bleiakkus, die man damals hatte, waren eigentlich auch ganz OK und vor allem problemlos recycelbar. Aber trotzdem war der Verbrenner letztlich günstiger.
[re:2] Eagle02 am 06.12. 15:36
+ -1
@XaverH: bleiakkus waren gar nicht so einfach Recycelbar da sie nicht gerade Gesundheit fördernt waren/sind. Das Problem des Ladens war auch nicht unerheblich da es ewig dauerte und das größte war halt eben das sich mit Öl mehr Geld verdienen lies.
[re:3] XaverH am 06.12. 15:38
+1 -
@Eagle02: Man kann Bleiakkus sehr einfach recyceln, wie gesagt. Die Säure wird abgelassen und mit Basen ausgewaschen und dann wird die ganze Batterie einfach eingeschmolzen, man erhält als Ergebnis reines Blei, die Fremdmetalle werden in der Schmelze abgeschieden.

Deswegen sind alte Autobatterien auch bei der Industrie sehr begehrt und man bekommt beim Schrotter einige Euros dafür bezahlt, wenn man ihm eine bringt!

Bei Lithiumakkus ist das nicht so einfach, die kann bis heute niemand recyceln, das ist einfach Sondermüll.
[re:4] Eagle02 am 06.12. 15:41
+ -
@XaverH: der Schrotter zahlt dir idr 7,50€ was dem Pfand entspricht den du beim Kauf bezahlt hast.
[re:5] XaverH am 06.12. 15:43
+ -
@Eagle02: Nein, ich meine nicht dieses Pfand, das man sowieso nur dann bekommt, wenn man eine neue Batterie kauft und die alte im gleichen Haus abgibt.

Der Schrotter zahlt dir den Bleiwert, je nach Gewicht des Akkus.

Aktueller Schrottpreis für Blei: 1,25 € pro kg. Für eine Batterie mit netto 10kg Blei bekommt man also bis zu 12,50 € vom Schrotter.
Einen Kommentar schreiben
Hoch © 2000 - 2018 WinFuture Impressum Datenschutz