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Die Preise sind da: Tesla Model 3 wird in Deutschland ein teurer Spaß

Von Sebastian Kuhbach am 06.12.2018 10:46 Uhr
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Tesla will im Februar 2019 mit den Auslieferungen der ersten Elektroautos des Typs Model 3 in Europa beginnen. Das Elektroauto wird erst einmal nur in zwei Versionen auf dem europäischen Markt ausgeliefert, die recht teuer sind.

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Die reichweitenstarke Version mit Allradantrieb und die Performance-Variante mit höheren Beschleunigungswerten sind die Varianten des Model 3, die Tesla hierzulande auf den Markt bringt. Das auf Reichweite optimierte Model 3 soll den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden schaffen und nach Teslas Angaben eine Reichweite von 544 km aufweisen. Der Preis beginnt bei 57.900 Euro, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 233 km/h.

Das Performance-Modell kommt in 3,7 Sekunden auf 100 km/h und fährt mit einer Akkuladung 530 km weit. Es soll ab 68.600 Euro angeboten werden. Die Höchstgeschwindigkeit beziffert Tesla mit 250 km/h. Beide Fahrzeuge verfügen über zwei Motoren und Allradantrieb. Die günstigeren Modelle mit Heckantrieb und kleinerem Akku werden erst zu einem späteren Zeitpunkt angeboten.

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Lieferung in Besteller-Reihenfolge

Wie in den USA wird auch in Europa bei der Auslieferung nach der Bestellreihenfolge verfahren. Kurz nachdem das Model 3 vorgestellt wurde, konnten die Kunden mit der Zahlung von 1000 Dollar eine Reservierung vornehmen, ohne ein spezifisches Fahrzeug konfigurieren zu müssen. Nun werden diese Kunden noch im Dezember eine Einladungsmail für die Konfiguration erhalten, und können ihr Fahrzeug bis Jahresende zusammenstellen. Die Auslieferungen sollen dann ab Februar 2019 erfolgen, wobei Tesla schreibt, dass die Reihenfolge nach dem oben erwähnten Reservierungszeitpunkt, aber auch nach Auslieferungsort und Konfiguration erfolgt.

In Europa wird das Model 3 mit dem sogenannten CCS-Anschluss (Combined Charging System) ausgerüstet, damit die Kunden an normalen Schnellladesäulen ohne Adapter laden können. Durch den Einsatz des genormten Ladesteckers soll verhindert werden, dass die Tesla-Ladesäulen von der Model-3-Flotte hoffnungslos überlastet werden. Das Tesla-Superchargernetzwerk wird aber ebenfalls mit diesen Anschlüssen nachgerüstet.
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