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Microsoft startet mit besinnlichem Aufräumen in den Advent

Von Christian Kahle am 05.12.2018 08:17 Uhr
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Bei Microsoft geht es vor dem kommenden Patch-Day weniger um die Bereitstellung großer Neuerungen als um konsequente Aufräumarbeiten. Die Entwickler kümmern sich gerade um einige liegengebliebene Probleme - was in einem kumulativen Update für eine ältere Windows 10-Ausgabe und einer Terminankündigung für einen recht jungen Bug resultiert.

Für etwas Aufsehen sorgte in den letzten Tagen ein Fehler, der im Windows Media Player in Erscheinung trat. Anwender, die ihren Rechner auf den neuesten Stand brachten, konnten teilweise die integrierte Suchfunktion nicht mehr verwenden. Das sorgte weniger für Diskussionen, weil es viele Nutzer getroffen hätte - immerhin gehört der Windows Media Player schon seit einiger Zeit nicht mehr zum Standard-Installationspaket. Vielmehr ging es darum, dass Microsoft es derzeit sogar schafft, in gut abgehangene Software nachträglich noch Bugs einzubauen und dies als Sinnbild für eine ganze Reihe aktueller Probleme gesehen wurde.

Nun aber steht eine Lösung kurz bevor. In den Unterlagen, die den Fehler als bekanntes Problem führen, wurde bisher lediglich darauf hingewiesen, dass man den Bug in einem kommenden Update beheben werde. Nun änderte Microsoft den Text und setzte Mitte Dezember als Termin für einen Bugfix an. Das bedeutet, dass es wohl zum Patch Day eine Korrektur geben wird.

Update für alte LTSC-Version

Erledigt hat sich hingegen ein Fehler in dem schon recht lange verfügbaren Windows 10 Anniversary Update, das nunmehr schon über zwei Jahre verfügbar ist. Entsprechend richtet sich die Aktualisierung auch an Anwender, die das fragliche Betriebssystem über Lizenzen im Long-Term Servicing Channel (LTSC) benutzen. Über diesen wird es auch an die Nutzer der entsprechenden Server-Variante zur Verfügung gestellt.

Informationen über das Update werden unter der Kennung KB4478877 in den Datenbanken vermerkt. Gelöst wird hier ein Problem mit der Source Network Address Translation (SNAT). Hier konnte es bei der Verwendung von Virtuellen Maschinen vorkommen, dass sich entsprechende Ports schlicht in Luft auflösten. Die Aktualisierung, von der die Build-Nummer auf 14393.2641 angehoben wird, sorgt hier nun für Abhilfe. In dem zugehörigen Beitrag gehen wir auch auf die noch bestehenden Probleme in der Version ein.

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