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Surface Book 2 mit Bluescreen: Microsoft-Update legt eigenes Gerät lahm

Von Roland Quandt am 04.12.2018 20:49 Uhr
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Eines der jüngst veröffentlichten Updates für Windows 10 Version 1803 kann offenbar das Microsoft-eigene Surface Book 2 lahmlegen. Eine Reihe von Anwendern meldet derzeit massive Probleme, die dafür sorgen können, dass das teure Convertible-Gerät gar nicht mehr genutzt werden kann.

Wie ZDNet berichtet, häufen sich in den Microsoft Answers-Foren und bei Reddit derzeit die Berichte von Besitzern des Surface Book 2, laut denen bei der Installation des erst letzten Dienstag veröffentlichten kumulativen Updates KB4467682 anscheinend ein Fehler auftritt, der bei Microsofts gern auch mal gut 3000 Euro teurem Surface Book 2 zum sogenannten BSOD (Blue Screen Of Death) führen kann, woraufhin das Gerät unter Umständen nicht mehr sinnvoll funktioniert.

Ausgerechnet Windows 10 Version 1803 macht Probleme

Die betroffenen Systeme laufen offenbar allesamt mit der im Frühjahr 2018 veröffentlichten Windows 10 Version 1803, auch bekannt als Windows 10 April 2018 Update, so dass ausgerechnet Anwender betroffen sind, die das jüngst erschienene Windows 10 Oktober 2018 Update (Version 1809) wegen der zahlreichen Meldungen zu Problemen mit dieser neuen Ausgabe noch nicht installieren wollten.

Laut den betroffenen Nutzern wird bei Eintreten des BSOD in ihren Fällen die Fehlermeldung "System Thread Exception Not Handled" angezeigt. Möglicherweise lässt sich das Problem mit etwas Glück durch die Deinstallation des KB4467682-Updates wieder beheben. Doch einige andere betroffene Anwender melden, dass die Deinstallation nur noch mehr Bluescreens beim anschließenden Neustart zur Folge hat - so dass das Gerät damit vorläufig komplett ausfällt. Abhilfe scheint in solchen Fällen nur eine vollständige Neuinstallation von Windows zu schaffen.

Sollte die Deinstallation von KB4467682 klappen, können die betroffenen Anwender zwar ihr Surface Book 2 wieder nutzen, es gibt jedoch wohl eine Einschränkung dabei: Die Anmeldung per Windows Hello soll dann nicht mehr funktionieren. Insgesamt wirft der Fall ein sehr schlechtes Licht auf Microsofts interne Qualitätssicherung für Updates, würde man doch vermuten, dass die Redmonder sämtliche Updates und Patches zunächst vor allem auf ihrer eigenen, vom Konzern selbst entwickelten und vertriebenen Hardware testen würden.

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