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Fallout 76: Mann verwüstet GameStop, Atombombe lässt Server crashen

Von Nadine Juliana Dressler am 20.11.2018 14:03 Uhr
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Für Fallout 76 sieht es aktuell nicht so gut aus. Das Spiel bleibt hinter den Erwartungen zurück, hat viel Kritik einstecken müssen und Spieler haben arge Verbindungs-Probleme. Einen Käufer hat das dazu verleitet, in einem GameStop zu randalieren, da er das Spiel (ohne Quittung) nicht zurückgeben konnte.

Dass es mit den Kapazitäten von Fallout 76 wirklich nicht zum Besten bestellt ist, hat jetzt eine Gruppe gezeigt, die bereits vor kurzem die erste Atombombe in der virtuellen Welt zündete. Dieses Mal haben sie in einer zeitgleichen Aktion drei Nuklearwaffen eingesetzt und damit den Server gecrasht. Den Beweis posteten sie bei Reddit und Imgur. Die Explosionen zwangen den Server in die Knie, so dass erst einmal gar nichts mehr ging. Die Spieler waren ausgesperrt, es wurde nur eine Fehlermeldung "Disconnected from Server" angezeigt.

Fallout 76

Dass die Atombomben für das Spiel so verheerende Folgen hatten, kam doch eher unerwartet.

Wahrscheinlich ist, dass Bethesda aktuell noch gar nicht auf eine solche Ressourcen-belastende Spieldarstellung ausgerichtet ist. Denn die Nuklearwaffen sind erst ein Teil des Endgames, also bei einem Spielabschnitt, bei dem sich nach dem ursprünglichen Plan noch nicht so viele Spieler herumtummeln sollten.

Fallout 76 - Bethesda zeigt, wie die Atomwaffen funktionieren

Man ärgert sich über GameStop

Ob dieses Problem auch der Hintergrund ist, warum ein junger Mann im US-Bundesstaat North Carolina in einem GameStop randaliert hat? Zumindest war der Spieler mit Fallout 76 alles andere als zufrieden, daher wollte er das Spiel zurückgeben. In einer GameStop-Filiale wollte man dafür aber seine Quittung sehen, ansonsten könne man keine Rücknahmen erstatten.

Aus Wut über diese Antwort warf der Kunde anschließend beim Rausgehen aus dem Laden Regale und Boxen um, in denen GameStop Spiele und Zubehör präsentiert.

Der Ausraster wurde medienwirksam mit einem Smartphone aufgenommen:

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