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Google sagt Android-Unterstützung für Falt-Displays zu

Von Christoph Holowaty am 08.11.2018 17:32 Uhr
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Nach der gestrigen Enthüllung des Falt-Displays durch Samsung hat Google nun auf seiner Entwicklerkonferenz Android Dev Summit zugesagt, Entwicklungswerkzeuge für die Technologie zur Verfügung zu stellen.

Das neue Display kann nicht nur geknickt, sondern auch gerollt und gezerrt werden. Welche spezifischen Apps entstehen sollen, ist allerdings bisher unklar. Immerhin: Google hat während seiner Entwicklerkonferenz Android Dev Summit im kalifornischen Mountain View die Unterstützung der neuen Bildschirm-Technologie unterstrichen.

Faltbare Displays revolutionieren den Tablet-Markt

Samsung hatte gestern einen Prototypen eines faltbaren Displays präsentiert - allerdings nicht in Zusammenhang mit einem speziellen Smartphone, sondern mit einer Schutzhaube. Aufgeklappt hat das Display die Dimension eines kleinen Tablets. Die technische Möglichkeit derartiger Falt-Displays ist allerdings längst bekannt. Hewlett-Packard etwa experimentiert seit Jahrzehnten mit derartigen Prototypen.

Samsung zeigt Falt-Smartphone

Das faltbare Design könnte allerdings dramatische Auswirkungen auf den Tablet-Markt haben. So hatte Samsungs Product Manager Justin Denison das Gerät während der Samsung-Entwicklerkonferenz in Kalifornien zwar nur im Gegenlicht gezeigt, aber die Zielrichtung ist klar. Jedes Handy für die Jackentasche kann in Zukunft auf Tablet-Größe aufgeklappt werden - ein Markt für spezifische Geräte entfällt.

Falt-Handys als Laptop-Konkurrenz

Dabei bedarf es nur wenig Fantasie, um Anwendungsgebiete für die neue Technologie zu finden. So kann die Falt-Technologie Smartphones alleine durch die Vergrößerung der Arbeitsfläche zu ernstzunehmenden Laptop-Alternativen etwa bei Tabellenkalkulationen oder Textverarbeitungsprogrammen machen.

Samsungs Mobile-Chef DJ Koh hatte Falt-Displays als zukunftsweisende Technologie während der Keynote-Ansprache bei der Android Dev Conference zwar erwähnt, aber nicht in den Mittelpunkt gestellt. Schwerpunkt waren neue Entwicklertools.

Das Bixby Developer Studio soll Entwicklern intuitiv ermöglichen, KI in Dienste und Geräte zu integrieren. Mit dem neu gestalteten SmartThings Developer Workspace sollen Entwickler in Zukunft leichter Geräte und Anwendungen verbinden können.

Samsung: Entwicklung neuer Smartphone-Display

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