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Feststimmung bei der Telekom: Selbst das Sorgenkind wieder im Plus

Von Christian Kahle am 08.11.2018 14:28 Uhr
Der Chef der Deutschen Telekom kann wohl endlich mal wieder eine positive Entwicklung in allen Bereichen des Unternehmens vermelden. Sogar beim Sorgenkind T-Systems soll es leicht positive Tendenzen geben. Die stärkste Zugkraft geht aber weiterhin von der Tochter in den USA aus, die immer größere Anteile an den Einnahmen hat.

"Es geht in allen Bereichen des Konzerns bergauf", sagte Konzernchef Tim Höttges. Aufgrund der jüngsten Ergebnisse fühlt sich das Management des Unternehmens sogar berufen, die Prognosen für die kommende Zeit nach oben zu korrigieren. Denn der Umsatz legte im dritten Quartal um 4,7 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro zu. Daraus resultierte eine Gewinnsteigerung um 6,2 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

Die Grundlage einer guten Entwicklung im hiesigen Markt ist eine spürbare Gewinnung neuer Kunden. Allein im stationären Breitbandgeschäft kamen zuletzt 67.000 dazu. Vor allem die kombinierten MagentaEins-Angebote aus Breitband-Anschluss und Mobilfunk, die auch für das Unternehmen ziemlich lukrativ sind, erfreuen sich demnach wachsender Beliebtheit. Der Anteil der Mobilfunk-Kunden mit einem entsprechenden Kombivertrag ist den Angaben zufolge in Jahresfrist von 40 auf 47 Prozent gestiegen.

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T-Mobile USA weiter Spitzenreiter

Rekordzahlen gibt es aber vor allem weiterhin bei der T-Mobile USA. 1,6 Millionen neue Kunden hat die Tochter allein im dritten Quartal gewinnen können. 77,2 Millionen Kunden verzeichnet das Unternehmen dadurch inzwischen. Und aktuell laufen noch die Genehmigungs-Prozesse für die anstehende Fusion mit Sprint, wodurch der Konzern zur Spitze aufschließen würde.

Bei der T-Systems, die lange mit immer schlechteren Ergebnissen zu kämpfen hatte, ging es zuletzt wieder etwas aufwärts. Sowohl Umsatz als auch operativer Gewinn kletterten leicht. Der Auftragseingang blieb zwar etwas hinter dem Vorjahr zurück, hier konnte in den vorhergehenden Monaten aber ein gewisses Polster aufgebaut werden. Für neue Impulse soll nun das Cloud-Geschäft sorgen, das mit dem neuen Rechenzentrum in Biere deutlich mehr Kapazität zu bieten hat.

sentifi.com

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