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Android: Microsoft bringt Updates für SwiftKey und Edge

Von Christoph Holowaty am 05.11.2018 13:00 Uhr
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In SwiftKey wird die Websuche über Bing implementiert, während das Update für Edge eine bessere Favoriten-Verwaltung ermöglicht. Beide neuen Versionen stehen jetzt im Google Play Store bereit.

SwiftKey - als das Unternehmen hinter lernenden Eingabemethoden für Touchscreens - wurde 2015 von Microsoft für 250 Millionen Dollar übernommen, hat aber seither das Interface der App konsequent weiterentwickelt. Die Swiftkey Beta-Version 7.1.7.30 steht jetzt mit neuen Features zum Download bereit. Die auffälligste Neuerung ist die Implementierung der Websuche mit Bing, die jetzt direkt vom virtuellen Keyboard aus ausgeführt werden kann.

Bing - und nur Bing

Allerdings ist es in der vorliegenden Version nicht möglich, Bing als Suchmaschine in SwiftKey zu verändern. Wer also Google bevorzugt, muss weiter Gboard nutzen. Die Nutzer können mit der neuesten Version auch einen Screenshot einer Website über Bing aufnehmen, verkleinern und die URL direkt über die Tastatur weiter versenden.

Die neue Version von Microsoft Edge für Android bietet insbesondere eine bessere Verwaltung der Favoriten. Ab dem Update auf Version 42.0.0.2779 ist es dem Anwender erlaubt, dazu eigene Ordner anzulegen. Ab sofort können vorher besuchte Webseiten mit einer Wischbewegung quer über den Bildschirm aufgerufen werden, so das in der Browserhistorie problemlos geblättert werden kann. Außerdem ist ein neues Menü für den Befehls-Schnellzugriff integriert worden.

SwiftKey 5 - Kostenlose Tastatur für Android

Microsoft Edge mit visueller Suche

Auch nett: Microsoft Êdge hat die "visuelle Suche" implementiert, wie sie Amazon in ihren iOS- und Android-Apps bereits seit Jahren für seine Einkaufsoptionen anbietet. Der Anwender fotografiert einen Gegenstand, und Bing sucht anhand des Fotos nicht nur ähnliche Bilder, sondern identifiziert das Motiv. Auf Basis des gefundenen Begriffs erhält der Nutzer jedoch nicht nur Shopping-Angebote wie bei Amazon, sondern auch Nachrichten, Fotos und andere Suchmaschinenergebnisse.

Um die visuelle Suche einzuschalten, tippt der Nutzer einfach auf das Kamera-Icon in der Suchleiste und nimmt ein Foto des Gegenstandes auf. Erfahrungsgemäß sind Markennamen oder eindeutige Naturformen hilfreich bei der Erkennung.
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