MacBook Air & Co: Deckel zu & die Mikrofone werden physisch getrennt

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[o1] kkp2321 am 01.11. 19:15
Einfach aber effektiv. Die Idee ist tatsächlich toll.
[re:1] d0351t am 02.11. 02:59
+2 -1
@kkp2321: Also das Minus kann man echt nicht verstehen. Das ist tatsächlich mal eine sehr gute Sachs.
[re:1] Thomas Höllriegl am 02.11. 10:42
+1 -2
@d0351t: Wenn man sich die Bewertungen zu den Kommentaren ansieht kommt man zum Schluss, dass sich hier einige Leute mit einem inneren Zwang zum Minus-Klicken herumtreiben. Manche Bewertungen verstehe ich auch einfach nicht.
[o4] Fleischmann am 01.11. 22:01
+4 -
Physisch gertrennt bedeutet, dass die Verbindung mittels eines mechanischen Schalters getrennt wird (oder per Relais). Ist dem wirklich so, oder handelt es sich doch eher um eine Trennung per Software?
[re:1] floerido am 01.11. 22:14
+1 -1
@Fleischmann: Da es über den T2-Chip geht sollte es eigentlich nur eine Software-Trennung sein. Der Chip sagt, hier dürfen keine Daten fließen.
[re:1] moniduse am 01.11. 22:46
+1 -1
@floerido: Laut Apple komplett per Hardware getrennt. Sogar die T2 Software kann da nicht eingreifen.
[re:1] Thomas Höllriegl am 02.11. 10:44
+2 -1
@moniduse: Wenn ein Transistor nicht durchschlatet, hast du eine physische Tennung, nur dass der Schlater eben chemisch und nicht mechanisch funktioniert.
[re:1] moniduse am 02.11. 10:51
+ -1
@Thomas Höllriegl: Du meinst physikalisch. Und Transistoren gehören für mich immer noch zur Hardware.
[o5] mh0001 am 01.11. 23:13
+3 -2
Auch wenn es gut klingt, muss man es natürlich einfach glauben. Ohne Weiteres kann man ja schlecht prüfen, ob das eingebaute Mikrofon wirklich getrennt wird, und ob es nicht vielleicht doch eine Hintertür gibt, es auch bei zugeklapptem Macbook zu aktivieren.
Vielleicht sorgt der Sicherheitschip ja nur dafür, dass das Mikrofon für dem gewöhnlichen Nutzer zugängliche Software stumm bleibt. Mit 100% Sicherheit sagen kann man es nicht - an die Vertrauenswürdigkeit eines aus der Soundkarte herausgezogenen Mikrofons kommt es jedenfalls nicht heran. :)
Denn wenn der Sicherheitschip den Mechanismus, der zur Trennung und Wiederverbindung führt, steuern kann, kann es derjenige, der evtl. einmal den Sicherheitschip knackt, ebenfalls.
Da wäre es tatsächlich sicherer, wenn z.B. eine intern im Gehäuse verlegte Kabelverbindung zum Mikrofon durch die Displayscharniere ginge und ein Zuklappen des Displays tatsächlich eine mechanische Trennung der Verbindung bewirken würde.
[re:1] Alphawin am 02.11. 04:30
+ -3
@mh0001: Immer diese Verschwörungstheoretiker. Schon mal auf die Idee gekommen das man das auch über den Schalten des Deckels steuern kann? Wenn der Deckel geschlossen ist, wird im Chip durch Transistoren die Verbindung zum Mikro getrennt, da kannst du noch so lange probieren mit Software darauf zu zugreifen. Denke mal das Sie so oder ähnlich realisiert haben.
[re:1] mh0001 am 02.11. 14:32
+2 -
@Alphawin: Man könnte dem entgegnen: Immer diese Verschwörungstheoretiker, die denken jemand würde ihr Mikrofon anzapfen und sich daher die Möglichkeit wünschen, dass es beim Zuklappen physisch getrennt wird, weil sie denken in Software sei es nicht sicher genug.

Das ist nicht weniger paranoid. Von daher macht mein Argument denke ich schon Sinn. Auf der einen Seite ist man paranoid genug, der Software nicht zu vertrauen den Mikrofonzugriff zu unterbinden und will es daher lieber physisch trennen, auf der anderen Seite heißt es dann "Wenn die sagen, es wird physisch getrennt, ist das bestimmt auch so!"?

Erstmal heißt "Denke mal das Sie so oder ähnlich realisiert haben." du weißt es nicht. Wenn man nicht weiß, auf welche Weise etwas sicherer gemacht wurde, kann man hinter der vermeintlich zusätzlichen Sicherheit auch nicht stehen.

Zweitens, selbst wenn es so umgesetzt wäre wie du schreibst. Transistoren sind eine elektrische Schaltung, das wäre genau das Gegenteil von physisch getrennt.
Wenn das Display beim Zuklappen nicht grad mit einer Rasierklinge die Leiterbahn zum Mikro durchtrennt, würde das so laufen: Sensor stellt fest, dass der Deckel geschlossen ist, woraufhin der Chip das Kommando erhält, den Zugriff auf das Mikro zu unterbinden. Würde man diese Kommunikation knacken, könnte man selbstverständlich dem Chip weismachen, dass der Deckel wieder geöffnet wäre, auch wenn das gar nicht der Fall ist, woraufhin der Chip das Mikro wieder aktiviert.
[re:1] Alphawin am 02.11. 17:04
+ -1
@mh0001: hätte hätte Fahrradkette. Natürlich weiß ich nicht wie Apple das gemacht hat, genauso wie du. Stell dir vor man könnte auch den Deckelschalter Direkt mit den Sicherheitschip verbinden und schon sind alle Sensoren außen vor und so ist die Softwaremanipulation unmöglich. Aber wenn dich einer wirklich ausspionieren will gibt es noch ganz andere Möglichkeiten.
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