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Bitcoin und Co.: Krypto-Markt könnte kurz vor der Implosion stehen

Von Witold Pryjda am 12.10.2018 18:46 Uhr
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Bis Anfang des Jahres erlebten die Kryptowährungen einen Höhenflug, der Investoren und Spekulanten jubeln ließ, vielen Wirtschaftsexperten aber höchst suspekt war. Es folgte ein Absturz oder auch Dämpfer, mittlerweile hat sich aber zumindest die bekannteste Währung stabilisiert. Doch der wahre Crash könnte noch bevorstehen.

Bitcoin mal wieder auf Talfahrt

Das Thema Bitcoin bzw. Kryptowährungen ist ein sehr emotionales und hat glühende Fans wie tiefe Hasser. Das Institut Juniper Research versucht sich weder auf die eine noch die andere Seite zu stellen, doch die aktuellen Berechnungen und Voraussagen der Wirtschaftsforscher wird vor allem die Kritiker bestärken. Denn laut einem Bericht von Bloomberg deuten viele Metriken des Marktes auf eine Implosion hin.

Juniper Research hat sich unter anderem Marktprimus und Aushängeschild Bitcoin angesehen. Bitcoin kam Ende 2017 auf ein tägliches Transaktionsvolumen von durchschnittlich 360.000 Einheiten, im September waren es nur noch 230.000 Bitcoins, die pro Tag gehandelt wurden. Dazu kommen die Gesamtwerte dieser täglichen Transaktionen: Denn diese fielen von 3,7 Milliarden Dollar auf 670 Millionen Dollar (in einem gleichen Zeitraum).

Tendenz zeigt nur nach unten

Sieht man sich den Gesamtmarkt an, dann ist das Fazit ähnlich bzw. kennt dieser nur eine Richtung: Nach unten. Im ersten Quartal des Jahres kamen Kryptowährungstransaktionen auf insgesamt 1,4 Billionen Dollar. Im zweiten Quartal brach dieser Wert um 75 Prozent ein. Für das dritte Quartal wird ein Absturz um weitere 47 Prozent vorausgesagt.

Laut Juniper half es Bitcoin und Co. nicht einmal, dass man derzeit eigentlich einen fruchtbaren Boden für Kryptowährungen vorfindet. Denn zwischen den USA und China gibt es signifikante Handelsspannungen, auch der Brexit löst Unsicherheit am Markt aus. Denn eigentlich florieren Bitcoins und ähnliche Währungen als Alternative zu etablierten Zahlungsmitteln in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Das alles deutet für die Juniper-Fortscher darauf hin, dass die Industrie am "Rande einer Implosion" steht.

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