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Nintendo erklärt, warum die Switch keinen eigenen Voice-Chat besitzt

Von Tobias Rduch am 07.10.2018 16:06 Uhr
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Um den Voice-Chat der Nintendo Switch verwenden zu können, muss der Nutzer über ein eigenes Smartphone verfügen und auf seinem Gerät eine separate App installieren. Nun hat sich Reginald "Reggie" Fils-Aimé, der Chef von Nintendo of America, erneut zu der Funktion geäußert.

Bei dem Voice-Chat handelt es sich grundsätzlich nicht um ein Ingame-Feature, sondern um eine zusätzliche Anwendung auf dem Smartphone. Im Interview auf dem Geekwire Summit hatte Reggie gegenüber Ars Technica erklärt, weshalb dies der Fall ist. Da mit der Switch hauptsächlich unterwegs gespielt würde, sei der Online-Zugang über das Smartphone eine sinnvolle Lösung. Er argumentierte, dass viele Nutzer ihr Telefon ohnehin mit dabeihaben.

Nintendo Switch: Video erklärt die Funktionen des Online-Dienstes
Selbstverständlich kann man an dieser Aussage kritisieren, dass alle Spieler, die mit ihrer Konsole öfters unterwegs an Online-Partien teilnehmen möchten, zusätzlich ihre Switch mitnehmen müssen und einen Voice-Chat daher auch ohne Probleme auf der Konsole selbst nutzen könnten. Darüber hinaus ist es auch hierzulande gar nicht unbedingt ohne weiteres möglich, die Verbindung zu Switch Online über einen mobilen Hotspot aufzubauen. Bis auf wenige Anbieter blockieren die meisten Netzbetreiber die dazu erforderlichen Ports, sodass die meisten Nutzer die vielen Online-Funktionen weiterhin zuhause nutzen dürften.

Nintendo macht Dinge eben anders

Ungeachtet dessen betont Reggie, dass es sich um eine bewusste Design-Entscheidung handelt und der Ansatz von Nintendo darin besteht, sich in vielen Dinge "auf eine andere Art" von den Mitbewerbern zu unterscheiden. Damit würde ein "Yin und Yang" für die Kunden geschaffen werden. Anscheinend muss dieser "Nintendo-Unterschied" keinen Sinn ergeben.

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