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Western Digital: Festplatten sind längst nicht überall auf dem Rückzug

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[o1] marcol1979 am 01.10. 10:32
"eher eine Nischen-Anwendung sein"

Was für ein Quatsch.
So lange SSDs wesentlich teurer sind und man große Datenmengen speichern muss, zb. NAS, wird sich nichts ändern.
[re:1] FatEric am 01.10. 10:36
@marcol1979: Wann muss man denn große Datenmengen auf einem NAS als Privatperson Speichern? Wie viele machen das wirklich? Von welcher Menge reden wir?
[re:1] Zonediver am 01.10. 11:04
+7 -5
@FatEric: Mein NAS hat eine Netto-Kapazität von 42TB... mach das mal mit SSDs bei den heutigen Preisen...
Die HDDs werden vermutlich noch lange leben...
[re:1] FatEric am 01.10. 11:25
+6 -4
@Zonediver: Ist ja alles schön und recht. Jedem sein Hobby. Aber bitte mal über den Tellerrand schauen, wer das noch so macht. Kaum jemand.
Wurden früher noch Festplatten getauscht und auf LAN Party Gigabytes an Filmen etc. gezogen. Ist das inzwischen stark rückläufig. Es ist alles on Demand verfügbar. Festplatten im Firmenumfeld wird es noch lange geben. Im privaten Sektor sehe ich das ähnlich wie im Artikel. Das geht stark zurück.
[re:1] Zonediver am 01.10. 12:52
+4 -5
@FatEric: ...du solltest wirklich mal über den Tellerrand schaun...
NAS = Filme??? Und mit "Hobby" hat das ebenfalls nichts zu tun.
Da muß wohl jemand "nachsitzen" weil er nicht besonders gut informiert ist...
[re:2] Tomarr am 19.10. 15:32
+ -
@FatEric: Naja, wozu hat man denn eine NAS Zuhause. Doch eigentlich damit man Musik, Hörbücher und Filme überall im Haus sehen kann ohne CDs, Blu-Rays oder DVDs hin und her schleppen zu müssen. Also ist schon einiges auf dem Server drauf. In meinem Fall mehrere 100 DVDs und etwa genau so viele Blu-Rays. Ca. 500 Hörbücher, OK die verbrauchen nicht ganz so viel Platz und halt digitalisierte Dokumente.
[re:2] andy01q am 01.10. 15:55
+2 -
@Zonediver: Mit welcher Redundanz? Falls du bei hdds davon ausgehst, dass du gegenüber SSDs dreifache Redundanz brauchst und den Platz im NAS mitrechnest wird es extrem knapp.
Wobei man sich jetzt sehr wohl darüber streiten kann ob SSDs wirklich viel zuverlässiger sind.
[re:3] Hanni&Nanni am 02.10. 04:26
+1 -1
@Zonediver: Ich hab zwar nur 9 TB Speicherkapazität in meiner Drobo, jedoch würde ich auch niemals eine SSD in dieses Gerät stopfen. Jedoch muss man sich mal den Normalnutzer anschauen. Der guckt Filme über Netflix oder Amazon, speichert seine Daten auf OneDrive oder diverse andere Cloudanbieter. Und in vielen Fällen war der eigene Computer schon seit Monaten nicht mehr am laufen.
[re:2] wana am 01.10. 16:16
+ -3
@FatEric: Ich verwende eine Festplatte mit nur einen Terabeit was mir abzulut reicht
ich habe keine SSD
[re:1] piticus am 01.10. 16:47
+1 -1
@wana: Ich habe eine SSD von 450 GB. Dort sind Betriebsprogramm (WIN 10) und die für mich wichtigsten Anwendungsprogramme gespeichert, da es mir dabei auf bestmöglichste/s Schnelligkeit / Startverhalten ankommt. Für nicht so gängige Programme (für mich) und für die allermeisten Daten wie Fotos, Dokumente usw. ist die HDD mit 1 TB zuständig. Und mit dieser Kombination bin ich sehr zufrieden.

In einem Laptop hatte ich mal eine 500 GB - SSHD. Stück schneller als eine HDD kam aber an eine SSD vom Tempo her nicht ran. Deshalb gegen SSD ausgetauscht. Interessant bei der SSHD der Preis. Knapp über ´ner HDD aber doch erheblich günstiger als eine SSD.

Deshalb bei mir als "Erst"Platte mit dem Betriebssystem und den wichtigsten Programmen immer eine SSD. Als "Zweit"Platte für Daten usw. ´ne normale HDD, da dort eine SSHD nach meiner Ansicht nicht lohnt.

Und wer es eben ganz schnell haben will, nimmt ggf. dann zwei SSD. Wäre für mich aber nicht so dringend.
[o2] FatEric am 01.10. 10:35
+2 -6
Was ich auf meinen alten Platten noch an Musik und Filmen rumliegen habe... Ich bin wirklich fast komplett auf Streaming umgestiegen. Spotify, Amazon und Netflix. Macht alles deutlich einfacher und der ganze Festplattenwust hat ein Ende. Klar kosten die Dienste auch Geld, aber Festplatten sind auch nicht gerade günstig und die Funktionsvielfalt beim Streaming ist unschlagbar.
[re:1] diemaus am 01.10. 11:30
@FatEric: nur kannst du das grade schauen was grade angeboten wird
bei den Streaming Diensten und nicht mehr den ein oder anderen Älteren Film mal vor längerer Zeit aufgenommen hatte ,z.b. den Film 2012 ,
über Streaming kannst du nun mal nichts Archivieren
und die Internet Dienste kosten Extra Geld und wenn da mal ein Server abstützt ist alles weg wenn die keine Sicherung gemacht haben ,
es gibt etliche viele TV Filme die gut sind die ich archiviert hatte und die späher wenn ich es mal will schauen kann ohne jemanden vorher fragen zu müssen .
Streaming Dienste können das Klassische TV nicht ersetzten weil die nicht Alle Inhalte bieten können die im TV gesendet werden/wurden ,
wenn man viel aufnimmt so wie ich in HD Qualität ist eine 500 GB HDD sehr schnell voll und auch eine 1 TB reicht kaum noch aus .
[re:1] L_M_A_O am 01.10. 11:36
@diemaus: "die späher wenn ich es mal will schauen kann ohne jemanden vorher fragen zu müssen ."
Was bei dem Streaming richtig nervig ist, was mir schon passiert ist, das Serien/Filme plötzlich aus dem Programm genommen werden. Finde ich ein Unding.
[re:1] diemaus am 02.10. 00:40
+1 -1
@L_M_A_O: Genau das ist es ,
wenn man es irgendwie verpasst hat ist der Film weg den kann man dann nur noch kaufen und für so was brauche ich kein Streaming aber einen guten BR oder UHD 4 K Player

Der Geschwisterlichkeits Vorteil einer SSD bringt bei Multimedia als PVR LW bring rein gar nichts kostet nur 4 x so viel als eine normale HDD , bei mir halten herkömmliche HDDs sehr lange sehe keine Vorteile .
[re:2] Cpt.Xer0 am 02.10. 08:03
+1 -
@L_M_A_O: kann ich nur unterschreiben, ich wollte mir Dexter auf Netflix nochmal ansehen, Pustekuchen, sobald die Leihlizenz abgelaufen ist, wird die Serie, der Film, aus der Sammlung genommen. Das ist wirklich ein nachteil von Netflix und Co.
[re:2] FatEric am 01.10. 11:44
+3 -4
@diemaus: Kann ich alles nachvollziehen. Aber Streaming bietet da aber auch Vorteile. Viele Serien und Filme gibts eben doch beim Streaming und dann in einer deutlich besseren Qualität als das früher der Fall war. Beispiel Zurück in die Zukunft und Star Trek TNG. Habe ich sowohl auf Platte als auch auf DVD. Aber inzwischen wurden das Material remastert und die Qualität von Streaming ist deutlich besser als meine alten gespeicherten Versionen.
Ja, wenns weg ist, ists weg. Davon ist die Welt bei mir aber noch nicht untergegangen. Irgendwie kommt man hinterher immer noch an den Film ran. Aber die Zeit und der Aufwand der früher getrieben wurde, um das schön zu sammeln, das erspare ich mir heute einfach. Und ich denke, gerade Junge leute setzen voll auf Streaming!
[re:2] L_M_A_O am 01.10. 11:34
+3 -1
@FatEric: "Funktionsvielfalt beim Streaming ist unschlagbar."
Sehe ich nicht so, es gibt so vieles nicht an Filmen oder Serien und die Qualität ist von diesen auch solala.
[re:1] FatEric am 01.10. 11:47
+1 -5
@L_M_A_O: Ich wette, in deiner privaten Sammlung wird es auch einiges nicht geben. Der Unterschied ist halt, die private Sammlung trifft halt deinen Geschmack besser.
Was ich aber mit der Funktionsvielfalt meine, ist was anderes. Ich kann auf allen Geräten ohne Probleme alles anschauen und sogar offline speichern um es unterwegs zu schauen. Ich muss mein Material nicht umkonvertieren, damit es auf Gerät XY läuft. Nen 50GB Rip einer Bluray auf einem Tablet abspielen? Geht, aber umständlich.
[re:1] L_M_A_O am 01.10. 12:05
+1 -1
@FatEric: Nagut, aber hier gibt es auch Einschränkungen, vor allem gibt es bis heute keine Amazon App für Windows, sodass man unterwegs nichts offline gucken kann. Eine BD kann man für das Tablet umwandeln, relativ aufwendig, aber es geht. Dann braucht man nur noch wenige GB.
[re:2] Freudian am 01.10. 14:50
+2 -1
@FatEric:
???
Transcoding, Plex, Kodi, etc. Damit kannst du alles auf allem abspielen. Musst halt nur etwas intelligenter kaufen.
Streaming dagegen geht nicht auf allen Plattformen. Beispiele wurden schon genannt, und dann kommen da noch regionale Restriktionen dazu, was gerade mich als jemand, der immer nur Original schaut, absolut abschreckt. Ich schaue mir keine grottenschlechte Deutsche Synchronisation an. Das letzte mal bei Ant-Man gemacht und ich bin fast gestorben vor Fremdscham. Nie wieder.
[re:3] James8349 am 01.10. 12:39
+2 -1
@FatEric: Ich kann nur für mich sprechen. Ich bin reine Privatperson, kein Profi oder so. Aber ich komponiere gern Zeugs für mich selbst. Allein die Samples und VSTs nehmen schon mal rund 500 GB ein, und da sind Mixdowns bzw. Aufnahmen von live eingespielten Instrumenten nicht mal mit eingerechnet.

Ich versuch mich auch an Speedruns, nehme die auf und archivier (Also encoded ohne die Rohdaten zu behalten) sie mir um zu schauen wo ich noch Verbesserungspotential hab. Das sind derzeit um die 300 GB. Dazu kommt all das drumrum. Ein paar Spiele, hier und da ein paar Programmierprojekte, Grafiken, Fotos... Kurzum: Von den 6 TB die allein im Rechner verbaut sind, ist noch knapp 1 TB frei. Und da oben drauf kommen noch die Backups.

Jemand der seinen Rechner als Hobby kreativ nutzt, der müsste ganz schön investieren um das nur per SSD zu machen.
[re:4] PiaggioX8 am 01.10. 15:01
+4 -
@FatEric: Die Funktionsvilefalt kannst du bei Platten auch haben. Einfach indem du selbst deine Inhalte Streamst. z.B. mit Plex. Und wenn es sein müsste könnte ich auch via Internet auf mobile Geräte streamen.
Bei Streaminganbietern sind INhalte plötzlich nicht mehr vorhanden. Oder diese Wahnsinnigen von Amazon die mal gekaufte eBooks von den Geräten gelöscht haben.
Hinzu kommt was sich (zumindest bei mir) über jahrzehnte so alles angesammelt hat. Neben eBooks, Videos, Fotos, Musik sammelt sich da ganz schön was an. Zudem werden oft gerade Videos ausgetauscht, weil sie in besserer Qualität und damit auch verbunden mehr Speicherplatz benötigen.
Und sollte mal das Internet ausfallen, so kann ich immer noch lokal im eigenen Netzwerk alle Daten für alle Geräte vorhalten und auch nutzen.
Die Kosten für solche Speicherkapazitäten sind mit HDD durchaus überschaubar. Eine 8 TB-HDD kostet derzeit um die 200 € (z.B. Seagate Skydrive die auch für extreme Schreibvorgänge ausgelegt ist und damit idael zum Streamen ist).
[re:1] FatEric am 01.10. 18:12
+ -1
@PiaggioX8: Nur mal interesse halber. Die inhalte bekommst du wo her? Kaufst du die? die fehlen nämlich in deiner Berechnung.
Auf deiner 8TB Platte kannst du dann BluRay Rips mit 50GB Größe speichern... reicht dann halt für 160 Filme, dann ist Schluss. Du hast also schon mal "Speicherpreise" von über einem € pro Film. Da ist aber das notwendige NAS noch nicht mit eingerechnet.
[re:1] PiaggioX8 am 01.10. 20:30
+ -2
@FatEric: Aus unterschiedlichen Quellen. Auch Jahrzehntelang LP/CD/DVD. Die originale habe ich in Zig Kisten im Keller gelagert und keine prall gefüllten Regale/Schränke in der halben Wohnung.
Alles schön kompakt und zentral in einem einzigen Festplattentower, den ich auch unter den Arm klemmen und mitnehmen kann.
Die meisten Streams lassen sich auch downloaden. Im Notfall nimmst die einfach per Screenrecording auf.
Für mich sind aber statt Screenrecording aber andere Bezugsquellen relevant. Weil einfach schneller. Und immer dann wen Anbieter meinen mich in meiner Vielfalt mit irgendwelchen Tricks versuchen mich davon abzuhalten meinen Kontent beliebig oft und auf beliebigen Geräten an beliebigen Orten anzusehen, packe ich meine Trickkiste aus und pfeife denen was.
Und so gigantisch teuer sind NAS-Gehäuse und Festplattentower nun auch nicht mehr. NAS-Ghäuse bibts gute schon ab 150.-€. Und eine 4 TB-Platte gibts ab 100.-€. Also hast du gerade mal 550.-€ für 16 TB Speicher. Und das gleiche nochmal für Backup.
In so manchem GamerPC steckt weitaus mehr Geld drin. Und wer bereit ist und es kann, um für eine GPU 800.-€ hinzulegen der hat auch mit so einem Festplattentitan kein Problem.
Was die Dateigrössen betrifft: du speicherts keinen Film mit 50 GB ab. Dank guter Kompressionsverfahren sind es eher 5 GB-10 GB. Und den Unterschied merkt keiner. Merkt ihr ja noch nicht mal bei den HD/FHD-Streams übers Internet. Kein Streaminganbieter streamt die Daten einer BD übers Netz. Und bei Smartphones und Tablets macht das auch keiner - weil diese Geräte diese Datenmengen gar nicht schaffen würden. Wenn du einen 720p-Stream aus einer Serie herunterlädst, hat der gerade mal 1 GB-1,5 GB (45min - 60 min).
Es geht auch nicht in erster Linie um den Speicherplatz. Sondern eher um die Funktionalität und den Komfort. Dank UPNP und entsprechender Software hast alle Mediendaten zentral in einem Ding und kannst sie überall wiedergeben. Auch auf Mobile-Geräten wenn du unterwegs bist. Und dank Plex streamst du auch an deine Kumpels. Was aber nicht legal ist.
Ein absoluter Vorteil ist, du hast deinen Kontent immer und überall verfügbar ohne Gängelung durch einen Anbieter. Zu Hause, unterwegs, in der Wanne, beim kacken, im Bett.
Meines erachtens gehört eine Medienstelle eingerichtet, bei der alle Medien der Welt zentral bereitgestellt werden. Und daraus kann sich jeder bedienen - kostenpflichtig. Da aber alle Produzierenden Angst haben sie könnten zu wenig vom Kuchen abbekommen, wird das nicht passieren. Die geschäfgtsmodelle der Medienkonzerne basieren darauf, der Kuh auch noch das Blut aus dem Euter zu pressen.
Erst kommt der Film im Kino. 3 Monate danach auf DVD. 1 Jahr danach auf Pay-TV und zwei Jahre danach im TV. Je erfolgreicher ein Film im Kino war um so grösser die Zeitabstände der unterschiedlichen Veröffentlichung auf anderen Medien.
Das grosse Aufwachen kam bei mir, als Amazon einfach mal so dutzende meiner eBooks vom Kindle gelöscht hat.
Von da an stand für mich fest, dass mir das nie wieder passiert und seitdem wird erst recht gebunkert. Da sind mir dann auch die Quellen relativ wurscht.
Ich habe schon ganze Bücher, Filmkassetten, LP-TV-Aufnahmen etc. gescannt, kopiert, digitalisiert. Einmal um solche Anbietersperenzchen zu vermeiden, weil es Dinge gibt, die es nicht digital gibt (auch heute noch) und vor allem weil ich es kann und Spass macht.
Gibt schlimmere und teurere Hobbys.
[re:1] L_M_A_O am 02.10. 14:06
+ -
@PiaggioX8: "Was die Dateigrössen betrifft: du speicherts keinen Film mit 50 GB ab. Dank guter Kompressionsverfahren sind es eher 5 GB-10 GB. Und den Unterschied merkt keiner. "
Das ist Käse. Natürlich merkt man den Unterschied und warum sollte man sich die Arbeit machen, das zu komprimieren? Ich speichere meine Sicherungskopien fast 1:1, ich entferne nur die Tonspuren, die ich nicht brauche.

"Merkt ihr ja noch nicht mal bei den HD/FHD-Streams übers Internet."
Natürlich merkt man das, die UHD Bild-Qualität von Netflix liegt z.B. auf dem Niveau mit einer BD und von dem Sound muss man gar nicht anfangen.
[o3] andi1983 am 01.10. 11:21
+4 -
Warum sollen sie auch auf dem Rückzug sein.

Klar, wenn jemand nichts sammelt und nur den PC zum arbeiten hochfährt, kann er nur noch eine SSD verwenden.

Aber für größere Speicherkapazitäten, Sammlungen für den Schrank usw. gibt es aktuell nichts besseres als eine große HDD.
[re:1] FatEric am 01.10. 11:28
+ -6
@andi1983: Und wer Sammelt heute noch? Ich kenne kaum mehr welche. Die Jugend streamt eh alles. Wenn dein Jahrgang stimmt, bin ich ähnlich alt. Früher hat man alles mögliche auf Platten vorgehalten, weil das Internet zu langsam war. Filme teilweise über eMule wochenlang geladen haben etc. Heute ist alles on Demand da und brauche keine Festplatten mehr, um hunderte Filme irgendwo zu speichern. Festplatten kosten ja auch Geld und ein entsprechendes NAS um das vernünftig ins Netzwerk zu integrieren auch. Klar, darf man gerne machen, hat ja auch was für sich, aber die meisten machen das eben nicht mehr.
[re:1] andi1983 am 01.10. 11:58
+7 -
@FatEric: Mit sammeln beziehe ich alle Inhalte ein. Also auch private Fotos, Videos und Co.

Ein Foto hat auch über 4 MB. Mag zwar gering wirken, aber so eine Bilderserie hat dann auch schnell ein paar GB. Und die speichere mal dann auf eine 120/250 GB SSD.
Was ist dann günstiger?

Sammeln bezieht sich nicht nur auf illegale Inhalte. Ebenso kann man sich für seine Interessen Dokumentationen aus Mediatheken laden.
Diese sind eben nach 7 Tagen nicht mehr vorhanden und es gibt zig Fälle, die auch nie mehr ausgestrahlt wurden.

Ebenso sind Filmproduktionen, oder Serienproduktionen der ÖR oftmals nicht auf Streamingplattformen. Wenn diese gefallen, wo ist dann das Problem, dass man sich diese auf einer Festplatte zwischenspeichert.

Und Streaming geht auch immer nur solange man die monatliche Rate bezahlt. Und auch wenn man sein Leben lang zahlen würde, misten die Anbieter einmal aus und Inhalte fallen weg.
Also kann man es sich ja auchmalen. Zahlt man die Rate nicht mehr. Hat man garnichts mehr.

Und wenn du sagst, dass wir gleich alt sind. Viele Serien von damals gibt es nicht einmal als DVD zum Kauf.

Also in meinem Bekanntenkreis und Arbeitskollegen nutzen eigentlich alle noch größere HDDs für die Auslagerungen.

Wenn es mal 5-10TB SSDs zum Preis einer heutigen HDD gibt, dann sieht die Welt natürlich anders aus.
[re:1] Freudian am 01.10. 14:53
+4 -2
@andi1983:
Gerade bei Leuten die Qualität schätzen sind Fotos sehr viel größer als 4MB, denn die werden als RAW abgespeichert. Ganz zu schweigen von Videos. Ich komme bei 1080p@30 auf ca. 15 GB pro Stunde.
[re:2] piticus am 01.10. 17:32
+1 -
@FatEric: Ich sehe das aber anders. Festplatten als "normale" HDDs bekommst du heute sehr günstig. 1 TB bei Amazon z.B. schon 40,- bis 50,- €uro. Anders bei Streamingdiensten: Spotify Premiumversion 9,99 Euro Monat, Amazon Music Unlimited-Paket zwischen 3,99 und 7,99 Euro Monat, Deezer Premiumpaket für 9,99 Euro usw..... Also, wenn man´s z.B. auf´s Jahr umrechnet, ist eine HDD deutlich günstiger. Da stimmt Dein Vergleich so nicht ganz.
[re:2] Hanni&Nanni am 02.10. 04:29
+1 -
@andi1983: Arbeitsrechner mit SSD, NAS mit HDD. So macht Arbeiten spaß. :o)
[o4] diemaus am 01.10. 11:23
+6 -3
man spricht hier von SSDs,
die 1 und 2 TB Versionen zu teuer ich brauche nur mal mindestens 1 TB ,
von der Sicherheit sind mir die herkömmlichen HDDs auch lieber ,
ein Festplatten defekt kündigt sich lange vorher an so das man noch Gelegenheit
hat Daten zu retten (obwohl mir noch nie eine der HDDs kaputt gegangen ist )
[re:1] L_M_A_O am 01.10. 11:38
+3 -
@diemaus: Wobei zum Glück die SSD Preise langsam aber sicher in einen Bereich kommen, der sich lohnt. Ich habe mir neulich eine Crucial MX500 1TB für 155€ gekauft, was ich akzeptabel fand.
[re:2] jann0r am 01.10. 14:47
+2 -
@diemaus: Also bei Systemplatten und oder für Games kann ich SSDs ja voll und ganz nachvollziehen, aber wo rechnet sich in einer NAS der Aufpreis für SSDs gegenüber herkömlichen HDDs? Die Zugriffszeiten die ich da habe reichen i.d.R. völlig aus, da nehme ich dann die größere Kapazität lieber als die Geschwindigkeit. Ich kopiere ja nicht ständig dinge von der NAS wieder herunter, normalerweise arbeite ich da ja direkt drauf.
[re:1] Hanni&Nanni am 02.10. 04:36
+1 -1
@jann0r: Zumal man allein von der Geschwindigkeit durch das Netzwerk limitiert ist, mit dem man auf das NAS zugreift.
[re:3] Freudian am 01.10. 15:01
+2 -2
@diemaus:
Nö, die kündigen sich nicht immer lange vorher an. Headcrash ist Headcrash, und wenn die Platine kaputt ist, die nunmal auch jede HDD hat, dann ist die auch sofort kaputt. Einzig Datenrettung ist bei HDDs einfacher, aber auch nicht billig. Backups braucht man so oder so, egal ob HDD oder SSD.
Wenn SSDs so teuer wären wie HDDs, dann hätte ich schon längst alles auf SSD umgesattelt.
[re:1] Stefan1200 am 01.10. 17:54
+ -1
@Freudian: Naja, bei normaler Belastung (Privatnutzer) gehen bei SSDs in der Regel die Platinen vor den Speicherzellen defekt. Da hat man bei einer Datenrettungsfirma in der Regel eine 100%ige Rücksicherungsquote. Und in der Regel werden bei defekten Speicherzellen auch nicht die Daten gelöscht, sie sind dann meist nur nicht mehr beschreibbar. Auch das sollte sich von einer Datenrettungsfirma auslesen lassen. Lediglich zum 5 Jahre ohne Strom in den Schrank legen klappt mit HDDs zuverlässiger. Zudem sollten SSDs in Datenzentren mit hohem Schreibaufkommen gründlich überwacht und rechtzeitig ersetzt werden.
[re:4] Hanni&Nanni am 02.10. 04:34
+1 -
@diemaus: Ein HDD-Defekt kann auch von jetzt auf gleich einschlagen! Das ist kein Argument. Ebenso gibt es bei SSDs langsame Crashs, die absehbar sind. Einzig die Datenrettung ist bei einer HDD möglich, bei einer SSD jedoch nicht.

Und normalerweise hat man, sofern man an seinen Daten hängt:
1. ein Backup von ALL seinen Daten
2. ein NAS das mit Spiegeln / Parität arbeitet, so dass auch eine Platte mal verrecken darf, ohne dass es weiter stört.
[o5] der_ingo am 01.10. 13:05
+5 -1
Wann kommt Amazon Prime XXX Video? Dann könnte ich das NAS auch mal verkleinern... :-D
[re:1] Sir @ndy am 01.10. 16:59
+ -
@der_ingo: nie weil Amazon = USA = Prüde
[re:2] PakebuschR am 02.10. 02:33
+ -1
@der_ingo: ... ode bei Netflix in Serie :-)
[o6] XaverH am 01.10. 16:17
+3 -2
Festplatten sind viel zuverlässiger als Speicherbausteine. Ich hab hier Festplatten aus den 90ern, eine davon mit 500MB Kapazität herumliegen, die laufen immer noch. Dagegen sind mir viele USB-Sticks kaputtgegangen, schon nach kurzem Gebrauch, und zwar gerade die neueren Modell mit über 32 GB Speicherplatz. Ich kaufe jetzt keine mehr, nehme stattdessen 2,5"-Laptop-Festplatten mit USB-Adapter. Die brauchen kein Netzteil, einfach einstöpseln und los gehts. Die Datenrate ist auch schneller als bei jedem Stick, gerade bei vielen kleineren Dateien. Mehr Speicherplatz bieten Festplatten sowieso, in meinem PC stecken 6TB und die nächste Aufrüstung auf 12TB oder mehr ist schon geplant. Mit SSDs unmöglich oder zumindest sauteuer.
[re:1] PakebuschR am 02.10. 02:36
+ -2
@XaverH: Die Haltbarkeit einer SSD kannst aber nicht mit einem Stick vergleichen, der Stick ist auch gar nicht für den Dauereinsatz vorgesehen und relativ begrenzt beschreibbar.
[re:2] diemaus am 02.10. 11:39
+1 -
@XaverH:
"Festplatten sind viel zuverlässiger als Speicherbausteine"

Rein von meinem Bauchgefühl und weil die HDDs hier sehr sehr lange halten kommt mir das auch so vor habe da irgendwie ein sicheres Gefühl
bei den normalen HDDs weil man ja ganz leise die Platte hört und wenn da von heute auf morgen was nicht stimmt macht sich das auch mit anderen Betriebs Geräuschen Bemerkbar (wie beim Auto wenn der Motor nicht mehr so wichtig klingt das man bald mit einem Schanden rechnen muss )
[o7] ChristianH4 am 01.10. 16:54
+3 -1
Ich sehe den Artikel zweigeteilt. Auf der einen Seite kann ich die Häufigkeit, mit der SSDs mittlerweile angeboten werden, verstehen. Auf der nderen Seite stimmen natürlich die Preis-Leistungsargumente!

Fakt dürfte sein ( und da stimmen mir viele bestimmt auch zu): SSDs als Systemplatte wird sich auf Dauer festigen. Zum Einsatz als lokaler Datenspeicher wird auch weiterhin die HDD ihren Platz haben. Besonders was das NAS für private Zwecke betrifft...

Ich habe selbst 2 NAS in Verwendung mit je 2x4 TB (noch reicht es). Das eine NAS beinhaltet alle privat erstellten Interviewfiles und Schnittbilder (sowie fertige Premiere-Sitzungen) und das andere hat dann den üblichen Kram wie Musik und Videos drauf.

Wenn die 4 TB an ihr Limit kommen, kommt die nächste größere HDD-Variante in die NAS.

Die SSD seh ich persönlich mehr als Betriebssystemplatte. Die HDD entsprechend als Datenplatte...
[re:1] Hanni&Nanni am 02.10. 04:38
+1 -1
@ChristianH4: Volle Zustimmung. Ist bei mir hier genau so.
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