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Bewegte Emojis? Gibt es nicht - WhatsApp Kettenbrief lockt in Abofalle

Von Nadine Juliana Dressler am 11.09.2018 19:32 Uhr
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Eine böse neue Kostenfalle lockt derzeit mit bewegten neuen Emojis bei WhatsApp. Für den der klickt kann es schnell teuer werden. Wieder einmal versteckt sich das Ganze in einem Kettenbrief.

Jeder Zweite telefoniert per WhatsApp und Co.

Bewegliche Emojis

Wie das Online-Magazin Mimikama berichtet, lockt die neue Abofalle wohl vor allem junge Leute in die Kostenfalle. Dabei wird das un­seriöse Angebot über einen Kettenbrief verbreitet und lockt mit einem interessanten Betreff, denn es werden angebliche neue bewegliche Emojis versprochen. Die Hintermänner bitten dabei WhatsApp-Nutzer, bevor sie zu den Downloads für die neuen Emojis kommen darum, die Nachricht an 13 Freunde oder an drei Gruppen weiterzuleiten - damit wird eine Welle losge­treten, durch die man das Angebot von einem bekannten Kontakt erhält und dann auch noch weitergibt.

Dadurch verbreitet sich der Scam derzeit mit rasender Geschwindigkeit. Die Nachricht lautet laut Mimikama wie folgt:

"Kraaasss! es gibt jetzt Emojis, die sich bewegen! Schalte jetzt die neuen beweglichen Emojis frei! http://getemoji.de/2016/"

Dann schnappt die Falle zu

Wer den Link anklickt kommt auf eine Webseite auf der man zunächst zur Weitergabe an seine Kontakte aufgefordert wird. Wer das nicht macht, kann auch nicht die angeblichen neuen Emojis erhalten, heißt es dort. Doch dann schnappt die Falle bereits zu: Die Webseite leitet auf andere Angebote weiter, bei der diverse Apps heruntergeladen werden, warnt Mimikama.

Drittanbietersperre

Die versprochenen Emojis tauchen dabei aber nicht auf. Laut Mimikama läuft man dabei aber mit großer Wahrscheinlichkeit gleich in die Abofalle, wenn man nicht vorab eine sogenannte Drittanbietersperre eingerichtet hat. Die kostenpflichtige Angebote von Drittanbietern werden dabei im Hintergrund ohne weitere Bestätigung durch den Nutzer eingerichtet, man hat also gar keine Chance dem ohne eine Drittanbietersperre zu entgehen.

Für die Einrichtung einer solchen Sperre wendet man sich an den Support seines Mobilfunkanbieters.

Tipps dazu gibt es bei Mimikama.

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