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Deutsche Telekom: Tausende Arbeitsplätze werden jetzt gestrichen

Von Christian Kahle am 10.09.2018 11:16 Uhr
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Während bei der Deutschen Telekom die Kasse vor allem durch die US-Tochter ordentlich klingelt, gibt es durchaus auch Sorgenbereiche im Un­ter­nehmen. Und in diesen wird es nun zu umfangreichen Umstruk­tu­rie­run­gen kommen. Tausende Stellen will der Konzern im Segment der IT-Dienstleistungen binnen der kommenden Monate streichen.

Der Vorstand des Unternehmens hatte eigens für diese Aufgabe den US-Amerikaner Adel Al-Saleh zum neuen Chef des Konzernbereiches T-Systems gemacht. Dieser hatte schon vor einiger Zeit erklärt, dass sein Ziel in der Streichung von bis zu 10.000 Stellen liegt. Inzwischen fällt die Zahl kleiner aus und bekommt im Gegenzug die Zustimmung des Betriebsrates, wie aus einem Bericht des Handelsblatts hervorgeht.

Der Zeitung hatte Thomas Schneegans, Gesamtbetriebsratsvorsitzender und Aufsichtsratsmitglied bei T-Systems, mitgeteilt, dass man sich darauf geeinigt hätte, dass bis Ende 2020 in den deutschen Standorten der Telekom-Tochter 3765 Arbeitsplätze wegfallen. Wie es dann weitergeht, soll von der daraus folgenden Entwicklung abhängig gemacht werden.

Weitere Streichungen sind geplant

Nach einer lang anhaltenden Flaute soll endlich wieder ein Wachstum erreicht werden. Vor allem aber geht es darum, die Gewinne wieder steigen zu lassen. Wenn das in der nächsten Zeit nicht geschafft wird, sollen dann 2021 weitere 1.200 Arbeitsplätze wegfallen. Noch nicht eingerechnet sind hier jene Stellen, die von Mitarbeitern zugunsten einer Abfindung freiwillig hergegeben wurden - das soll in hunderten Fällen passiert sein.

Geschäftlich setzt T-Systems weiterhin darauf, international mit dem deutschen Datenschutzrecht punkten zu können. Gerade erst wurde in Biere in Sachsen-Anhalt ein neues Cloud-Datenzentrum eröffnet. Dieses soll eine Kapazität für 150 Petabyte Daten bieten, bei denen die Anforderungen für die Sicherheit besonders hoch sind, teilte das Unternehmen mit.

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