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Acer: Neues VR-Headset für Windows mit adaptiver & tauschbarer Optik

Von Roland Quandt am 29.08.2018 11:10 Uhr
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Acer hat anlässlich der IFA 2018 ein neues Windows Mixed Reality Head­set vorgestellt, das mit einem integrierten Messsystem zur Jus­tie­rung der Optik daherkommt und einer Reihe kleinerer Verbes­serun­gen aufwartet. Allerdings steigt mit der besseren Ausstattung auch der Preis gegenüber dem Vorgänger ein ganzes Stück an.

Traditionell gibt der PC-Hersteller Acer mit seiner Pressekonferenz den Startschuss für die IFA - so auch in diesem Jahr. Als erster Anbieter hat Acer das Event genutzt, um ein VR-Headset für Windows Mixed Reality der zweiten Generation vorzustellen. Schon bei der Einführung der ersten WMR-Headsets war Acer vorn mit dabei und will nun mit dem Acer OJO 500 offensichtlich auch bei der zweiten Welle der Windows-VR-Headsets den Vorreiter machen.

Acer OJO 500

Das Acer OJO 500 versucht in einer Reihe verschiedener Bereiche neue Maßstäbe zu setzen. Bei der Ergonomie versucht man mit abnehmbaren Elementen zu punkten. Optik-Einheit und Kopfhalterung lassen sich trennen und der Kunde hat die Wahl zwischen harten und weichen Polstern, die nach Belieben getauscht werden können. Das weichere Polster kann bei Bedarf in der Maschine gewaschen werden, während die festere Variante für einen sicheren und festen Sitz des Headsets sorgen soll.

Acer OJO 500

Eine Besonderheit stellt das sogenannte "IPD-Rad" dar, mit dem der Abstand zu den Pupillen des Trägers individuell angepasst werden kann. Das Ziel ist natürlich, für eine möglichst scharfe Darstellung aller Inhalte zu sorgen. Acer bietet dazu eine passende Smartphone- und Desktop-App an, mit der die Justierung der Interpupillardistanz (IPD) vereinfacht werden soll.

Auflösung und Sichtfeld bleiben unverändert

Die Optik des Acer OJO 500 enthält zwei 2,89 Zoll große LC-Displays, die eine Auflösung von 2880x1440 Pixeln mitbringen, womit sich in Sachen Auflösung also wohl gegenüber dem Vorgänger nichts ändert. Die Breite des Sichtfelds bleibt mit 100 Grad identisch. Wie schon zuvor lässt sich die Display-Einheit problemlos nach oben klappen, um dem Nutzer den Blick auf seine Umgebung freizugeben.

Neu ist beim Acer OJO 500 auch die Verwendung einer sogenannten "Soundpipe". Diese leitet den Klang der beiden integrierten Lautsprecher des neuen VR-Headsets in Richtung der Ohren des Trägers und soll damit eine Verwendung in einem öffentlichen Umfeld erleichtern, weil die Ohren nicht von Kopfhörern verdeckt werden und der Nutzer seine Umgebung weiterhin hören kann. Die fest gepolsterte Kopfhalterung bringt dennoch Kopfhörer mit, falls der Nutzer mehr Privatsphäre wünscht. Alternativ kann man in Verbindung mit der weich gepolsterten zweiten Kopfhalterung externe Kopfhörer verwenden.

Das Acer OJO 500 wird wie üblich zusammen mit zwei Motion-Controllern kombiniert, die per Bluetooth mit dem Gerät kommunizieren. Der Anschluss am Host-PC wird mittels eines vier Meter langen Kabels per USB-3.0- und HDMI-2.0-Port realisiert. Das OJO 500 soll ab November in Europa zu haben sein und wird dann ganze 499 Euro kosten.
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