Samsung: Einst größtes chinesisches Smartphone-Werk vor Schließung

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[o1] Gast12873 am 13.08. 12:45
+12 -
interessant in dem Artikel ist für mich, dass man die Produktion aus China verlagert, weil dort die Lohnkosten zu hoch sind.
[re:1] Link am 13.08. 14:13
+ -
@Gast12873: Eigentlich nichts Neues, China ist inzwischen relativ teuer. Die beiden verbleibenden Gründe wieso dort noch produziert wird sind die, dass erstens dort auch alle Komponenten produziert werden und zweitens weil es gar nicht so einfach ist irgendwo anders Arbeitskräfte für derart große Fabriken zu finden. Das war auch das Hauptproblem von Foxconn bei der Diskussion in den USA zu produzieren: wo willst du da auf einmal bis zu 100.000 Menschen finden, die in der Fabrik arbeiten können? Selbst 1/10 davon bekommst du nicht zusammen.
[re:1] skyjagger am 13.08. 15:03
+ -
@Link: Ich behaupte mal, das es recht einfach ist eine ausreichende Menge an Arbeitskräften zu finden. Nur muss man dann auch mit den richtigen Konditionen werben. Bei den Löhnen, welche diese Unternehmen zahlen wollen, ist es kein Wunder das es kaum Leute findet.
[re:1] Link am 13.08. 22:13
+ -
@skyjagger: Und ich behaupte mal, dir ist nicht klar, über welche Mengen von _geeigneten_ Arbeitskräften wir hier sprechen. Natürlich kann man mit vollkommen übertriebenen Gehältern etwas nachhelfen, allerdings stellt sich dann die Frage, wer die Produkte noch kaufen soll.
[o2] wana am 13.08. 12:49
+3 -
die erheblich gestiegenen Lohnkosten an dem Standort genannt.
Nein die Menschen sollen für ein paar Cent am Tag Arbeiten,und möglichst 19-20stunden am Tag
und dann machen wir das Werk nach 1jahr zu weil die Lohnkosten erheblich gestiegenen sind
[re:1] skyjagger am 13.08. 15:05
+2 -
@wana: Raubtierkapitalismus pur. Und woher haben sie diese Einstellung? Genau von den Managern aus der "ersten" Welt, diese haben es ja allen vor gemacht.
[o3] erso am 13.08. 12:59
+1 -
Erinnert mich an die Aussage einer meiner Professoren von damals, dass es irgendwann keine Billiglohnländer mehr geben wird. Wenn es Arbeit / Einkommen gibt steigt unweigerlich der Wohlstand der Angestellten sowie deren Umfeld und damit wiederum auch die Löhne.
Warum Samsung nun nach Indien will ist mir ein Rätsel, zumal viele Produzenten von Beispielsweise auf dem deutschen Markt verkaufter Kleidung, ihre Produktion von Indien nach Bangladesch verlagern, da Indien bereits zu teuer ist.

... Hach diese Ironie, dass Viele Ausbeutung schlecht finden und im gleichen Augenblick so billig wie es nur geht einkaufen.
[re:1] wana am 13.08. 13:04
+2 -1
@erso: ... Hach diese Ironie, dass Viele Ausbeutung schlecht finden und im gleichen Augenblick so billig wie es nur geht einkaufen.

glaubst du et war hier wehren alles Millionäre die mal locker jeden preis bezahlen können
und nur aus maßlosen geizt billig billig haben wollen.
[re:1] Bart_UHD am 13.08. 13:11
+ -
@wana: Das Wahre Gesicht diese Leute, erkennst Du wenn die Meldung kommt: "Echte Mobilfunk Flatrate für 9,95 Euro, Telekom halbiert Gehälter der Mitarbeiter! Dann wird gebucht und geschwiegen.
[re:1] Tomarr am 13.08. 14:00
+2 -
@Bart_UHD: Die meisten werden mit den Achseln zucken und die Flatrate buchen weil sie es sich dann halt leisten können. Das hat nichts mit den Gehältern der anderen zu tun.

Mal abgesehen davon hätte ich nichts dagegen ein Gehalt wie in den 1950er Jahren zu bekommen, wenn dann auch die Steuern, Lebenshaltungskosten und Preise dieser Zeit entsprechen.

Wenn ich mir da meine Großeltern aus der Zeit so ansehe, konnten die sich viel mehr leisten. Mein Opa war alleiniger Verdiener, meine Oma Hausfrau. Trotzdem konnten sie sich ein großes Haus, voll unterkellert mit Garage und Platz für 3 Familien bauen. Nebenbei noch ein Auto leisten und verreisen.

Es liegt also gar nicht so sehr daran dass die Gehälter zu niedrig sind. Vieles ist preislich halt aus dem Ungleichgewicht gelaufen, wie Mieten, Steuern wahrscheinlich auch (habe ich prozentual jetzt nicht ausgerechnet), und auch Nahrungsmittel, gerade was frische und gesunde Nahrungsmittel angeht, sind da schon stark angezogen im Verhältnis zum Einkommen.

Wahrscheinlich wird sich das im Durchschnitt zwar wieder gleich bleiben, aber es gibt eben halt immer mehr Menschen die überdurchschnittlich verdienen und welche die komplett auf der Strecke bleiben. Die Mitte fehlt halt.

Früher, in den 80ern, hätte ich noch locker zum Mittelstand gehört. Aber heute eher unterer Bereich. Und das geht halt vielen so.
[re:2] erso am 13.08. 13:12
+ -
@wana: Ich denke, dass es völlig unabhängig vom Bankkonto tief in den Köpfen Vieler verankert ist, Waren so billig wie es nur möglich ist zu kaufen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Qualität minderwertig ist oder es bekannt ist, dass diese Ware unter erbärmlichen Umständen produziert wurde.

Ironie auf die (wahrscheinlich) von dir angesprochene Arm-Reich Schere anzuwenden bzw. hier irgendwas zu argumentieren/diskutieren führt erfahrungsgemäß zu nichts (ist ein ähnlich tolles Thema wie Politik/Religion allgemein).
[re:1] der_ingo am 13.08. 13:18
+2 -
@erso: die Mehrzahl der Menschen kann es sich halt nicht leisten, nur deshalb teurer zu kaufen in der Hoffnung, dass es den Arbeitern im Hintergrund dadurch besser geht. Zudem es auch niemand selber nachvollziehen kann, ob das T-Shirt für 5 EUR und das für 50 EUR nicht am Ende in der gleichen Fabrik von den gleichen Leuten zu den gleichen Arbeitsbedingungen produziert werden.

Qualität ist natürlich ein Thema. Aber gerade bei Klamotten ist sie vielen egal (Mode, ist nächstes Jahr eh "out"). Bei Handys ebenfalls (wird nach zwei Jahren getauscht, bis dahin reicht die Gewährleistung).
[re:3] wlimaxxxx am 13.08. 15:16
+ -
@wana: Wer sich nicht wehren kann oder wären will, der kriegt einen Minus
[o4] Zonediver am 13.08. 17:43
+ -
Wird Zeit, dass die Lohnkosten "weltweit kräftig" steigen... dann haben diese Opportunisten keine Rückzugsmöglichkeiten mehr und "müssen" die Leute vernünftig bezahlen - das ist wie die Pest...
[re:1] wlimaxxxx am 13.08. 18:12
+ -
@Zonediver: Wenn die Preise dann steigen, nützt es auch nichts, du brauchst ein BWL crash Kurs mein freund.
[re:1] Zonediver am 13.08. 21:29
+1 -
@wlimaxxxx: Jo sicher... träum weiter... BWLer sind die Pest! Sowas braucht kein Mensch - genau wie Politiker!
[re:1] plsnoregforcomments am 14.08. 00:32
+ -
@Zonediver: Er redet von BWL - Betriebswirtschaftslehre. Das hat mit Personen erst mal nicht viel zu tun, auch wenn man es als Person lernen kann. Die bekommen dann so Sachen beigebracht wie zum Beispiel: Wenn der Lohn weltweit um 100%, ach, nicht so kleinlich, sagen wir doch gleich 500% steigen würde, wird das Brötchen beim Bäcker dann erst mal nur um den Faktor 5, oder eher um den Faktor 10 teurer? Und wie lange braucht es, bis sich der Preis wieder auf einem stabilem Level eingependelt hat? Das Wichtigste: Hat man, sowie sich die Preise wieder eingependelt haben dann auch tatsächlich (weltweit) eine Lohnerhöhung erhalten, oder war es dann vielleicht doch eher eine Lohnkürzung? Wenn du ein bisschen was von BWL (oder Mathematik, Rechnungswesen, Geschäftsgebaren ...) verstehen würdest, könntest du wlimaxxxx vermutlich nur beipflichten und einen BWL-Crashkurs belegen. So kommen halt irgendwelche ablenkende allgemeine Parolen raus, die die eigene Unwissenheit überdecken sollen - hilft dann zumindest dir, deine Unwissenheit vor dir selbst zu überdecken.
Danke für's lesen ^^
[re:2] Link am 13.08. 22:08
+ -
@Zonediver: Eher werden sie mehr Geld in Automatisierung stecken. Durch die Billiglohnländer ist die Forschung auf diesem Gebiet lange vernachlässigt worden.
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