Millionenstrafen: Asus & Co. zwangen Händler zu höheren Preisen

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[o1] cryoman am 26.07. 11:39
+2 -2
Asus teurer? .... warum wundert mich das nicht? ^^

Warum nur 63,6 Millionen Strafe? 1,2 Milliarden wäre das in den USA mindestens geworden.
[re:1] sLiveX am 26.07. 12:10
+6 -
@cryoman: Warum werden immer so drakonische Maßnahmen gefordert? Reicht es denn erst mal nicht, wenn man den Firmen zeigt dass die EU aufpasst und denen erst mal auf die Finger klopft? Wenn die ein weiteres Mal erwischt werden und die Strafen wieder so niedrig ausfallen, dann kann man gerne meckern. Außerdem steht es dir doch frei diese Firma mit dem Nichtkauf ihrer Produkte abzustrafen? An Alternativen mangelt es da wahrlich nicht.
[re:2] DerTigga am 26.07. 12:25
+3 -2
@cryoman: Dir ist bekannt, das das amerikanische Rechtssystem in aller Regel aus 2 Prozessen besteht ? Das im ersten alles gegen jemanden angeklagtes sprechende zusammenaddiert wird und es (erst) im 2ten wieder herunterkastriert wird, per alles für den sprechende gegenzurechnen ?

Leider berichten unsere Sensationsmedien in aller Regel nur über den ersten. Weils da immer jene Riesenstrafen gibt, mit denen man ausländische und die US Gegebenheiten nicht kennende Hirne begeistern und Kinnladen zum runterhängen bzw. zum anklicken&Spam betrachten bringen kann.

Das das Nachspiel, wenn nämlich von jenen anfänglichen Millionen im 2ten Prozess nurnoch 29.000 zu zahlende Dollar im Richterspruch vorkommen, darüber wird dann nicht mehr berichtet, denn das ist natürlich keine "genügend reißerische" bzw. Aufmerksamkeit und Geld generierende Meldung mehr.
Vor allem weil das oftmals erst Wochen oder Monate später stattfindet und somit so ne Nachrichtenagentur, Zeitung, xyz erstmal beim Leser die Erinnerung an jenen ersten Prozess auffrischen müsste. Um dann gleich danach damit anzukommen, das ganz am Ende und in Wahrheit nix wirklich aufregendes bei rumkam..
Von daher hab ich intensive Zweifel, das die von dir vermuteten 1,2 Milliarden wirklich das wäre, was in den USA im 2ten Gerichtsurteil stände ;-)
[o2] Memfis am 26.07. 12:10
+1 -1
Solange trotz Verhängung von Strafen ein Gewinn von X bleibt wird das nichts bringen. Es muss ein Möglicher Gewinn errechnet werden und dann das doppelte bis dreifache an Strafe angesetzt werden. Je nach Schwere muss sogar ein absolutes Verkausverbot von vier Wochen her. Das täte richtig weh, weil die Konkurrenz dann Kunden gewinnt.
[re:1] mt03c06 am 26.07. 12:49
+3 -1
@Memfis: Und was wäre das Ergebnis? Die Manager der betroffenen Firmen würden trotzdem ihre Boni einstreichen und die Belegschaft wegen schlecht laufender Geschäfte reduzieren, also Stellen abbauen. Eigentlich müsste von staatlicher Seite der Mehrgewinn geschätzt und abgeschöpft werden plus einer entsprechenden Strafzahlung. Die verantwortlichen Manager müsste sich dann vor Gericht verantworten.
[re:1] MancusNemo am 26.07. 21:06
+2 -
@mt03c06: Richtig, man muss irgendwie an die Manager persönlich ran und nicht an die Firma. Da wird das alles eingepreist.
[o3] Lucy Fagott am 27.07. 08:18
+1 -
also hab bei mindfactory vor 2 wochen ein asus prime b350 board zum ryzen 7 als gratisbeilage bekommen. günstiger geht es doch nicht :D
[re:1] Viduqe am 27.07. 10:23
+ -
@Lucy Fagott: hast du auch gelesen oder einfach nur gepostet....

"....Asus soll dieses Vorgehen in der Zeit von 2011 bis 2014 in Deutschland und Frankreich eingesetzt haben, ...."
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