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YouTube bekommt auf Smartphones eigenen Inkognito-Modus spendiert

Von Christian Kahle am 11.07.2018 12:38 Uhr
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Google macht ein seit einigen Wochen getestetes neues Feature in der YouTube-App jetzt für alle Nutzer verfügbar: Ähnlich wie in den meisten Browsern lässt sich auch hier nun ein Inkognito-Modus aktivieren. Das dürfte vor allem bei Nutzern, die häufig Inhalte zu bestimmten Interessengebieten ansehen, Vorteile mit sich bringen.

Denn der Empfehlungs-Algorithmus der Video-Plattform schafft es mit der Zeit, immer wieder recht spannende Videos aus dem riesigen Inhalte-Aufkommen der Plattform hervorzukramen, die für den jeweiligen Nutzer interessant sind. Allerdings reagiert das System auch recht empfindlich, wenn man dann doch einmal aus verschiedenen Gründen ein Video öffnet, das zu einem gänzlich anderen Themenfeld gehört. Dann bekommt man im Zweifel ständig auch weitere Inhalte zu einem Thema, für das man sich eigentlich gar nicht interessiert.

Die andere Seite des neuen Features ist natürlich auch mit dem Schutz der Privatsphäre zu begründen. Vor allem Nutzer, denen des Öfteren andere Leute bei der Smartphone-Nutzung über die Schulter sehen, wollen vielleicht auch mal Inhalte ansehen, die man eher nicht mit ihnen in Verbindung bringen soll. Das können beispielsweise Clips zu eher peinlicher Musik oder auch Dokus zu bestimmten Krankheiten sein. Entsprechende Clips kann man nun aufrufen, ohne dass diese oder artverwandte Videos später in der Übersicht auftauchen.

Erstmal nur Android

Aktiviert werden kann der neue Modus, indem in der YouTube-App auf das Account-Icon in der rechten oberen Ecke getippt und der entsprechende Menüeintrag ausgewählt wird. Das geht aktuell aber nur in der jüngsten Version der Android-App. Wann auch die iOS-Ausgabe entsprechend erweitert wird, ist derzeit noch nicht klar.

Im Inkognito-Modus verhält sich die App dann so, als wäre man gar nicht bei YouTube angemeldet - was entsprechend mit einigen Einschränkungen verbunden ist. So kann man hier natürlich nicht auf die eigenen Abos zugreifen oder neue Kanäle abonnieren. Auch Inhalte, die mit einer Altersbeschränkung gekennzeichnet sind, lassen sich so nicht abrufen. Dafür muss man in die herkömmliche Fassung zurückwechseln.

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