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20 Cent pro GB: SSDs erreichen Tiefstpreise, Kosten sinken weiter

Von John Woll am 29.06.2018 19:19 Uhr
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Der Markt für SSD-Modelle mit SATA scheint sich langsam aber sicher wieder auf einem niedrigen Preisniveau einzupendeln. Im Handel finden sich immer mehr Modelle, die die Schwelle von 20 Cent pro GB durchbrechen. Marktforscher sehen darüber hinaus auch für die kommenden Monate weiter sinkende Preise für Speicher.

Solid State Drives sind so günstig wie nie zuvor

Immer höhere Preise für NAND-Flash-Speicher hatten vor rund zwei Jahren dafür gesorgt, dass die Preise für SSD-Speicher nicht weiter gesunken waren. Die Hersteller der Speichermodule konnten den Preisanstieg durch eine massiv gestiegene Nachfrage rechtfertigen, die vor allem auch durch die Smartphone-Industrie angetrieben wurde - und zwar so weit, dass die Grenzen der Produktionskapazitäten ausgereizt waren. Wie Computerbase in einem aktuellen Bericht schreibt, ist spätestens seit diesem Jahr aber eine deutliche Entspannung bei den NAND-Flash-Preisen zu beobachten. Die Folge: Immer mehr Modelle lassen die Schwelle von 20 Cent pro GB hinter sich und sind damit so günstig wie noch nie zu haben.

Diese Preisentwicklung lässt sich sehr gut an dem beliebten Modell Samsung 850 Evo in der 500 GB-Version nachvollziehen. Vor dem Preisanstieg war im Juli 2016 diese noch für 120 bis 130 Euro im Handel zu kriegen - das entspricht 24 bis 26 Cent pro GB. Im Frühjahr 2017 mussten dann schon 170 Euro - 34 Cent pro GB - für das 850 Evo-Modell bezahlt werden. Auf erste Preiserholungen Ende 2017 folgte dann ein rapider Rückgang, aktuell ist die Samsung 850 Evo im WinFuture-Preisvergleich schon für rund 100 Euro zu haben.

Samsung SSD 850 EVO / PRO

Analysten sehen noch mehr Spielraum

Die Marktforscher von DRAMeXchange machen Hoffnung, dass sich dieser Trend auch in den nächsten Monaten weiter fortsetzen könnte. Als wichtige Faktoren sehen die Experten hier unter anderem die gute Ausbeute bei der Herstellung von 64/72-Layer-3D-NAND und die Einführung der neuen 96-Layer-Generation. Ein langsames Wachstum bei Notebooks und Smartphones sorge für weitere Entspannung im Markt. DRAMeXchange sieht dann für das vierte Quartal eine weitere deutliche Reduktion der Endkundenpreise, allerdings könne hier eine besonders große Nachfrage nach den neuen iPhone-Modellen den Preisverfall etwas abschwächen.

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