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Netflix-Serie The Witcher: Macher schützen sich mit Tricks gegen Leaks

Von Witold Pryjda am 26.06.2018 17:24 Uhr
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Die Serien-Umsetzung der vielen durch die The Witcher-Spiele bekannten Hexer-Romanreihe von Andrzej Sapkowski wird für den Streaming-Anbieter Netflix umgesetzt. Dieser Tage fängt die Arbeit für die Verantwortlichen richtig an, da man die Casting-Phase startet. Und dafür haben sich die Macher auch einiges einfallen lassen, vor allem zum Vermeiden von Spoilern.

Der Erfolg von Game of Thrones hat zur Folge, dass sich alle Sender und Streaming-Anbieter aktuell um Fantasy-Stoffe reißen. The Witcher hat sich dafür regelrecht aufgedrängt, auch weil das gleichnamige Spiel von CD Projekt Red ein internationaler Megahit war. Die Rechte am Stoff des polnischen Autors Andrzej Sapkowski hat sich Netflix gesichert.


Als Showrunner wurde Lauren Schmidt Hissrich verpflichtet, diese hat zuvor als Autorin bei Marvel's Daredevil und The Defenders gearbeitet, bei The Witcher ist sie die Hauptverantwortliche. Aktuell hat Schmidt Hissrich auf Twitter bekannt gegeben, dass die vorbereitenden Arbeiten in die Schlussphase gehen, da man den Casting-Prozess startet. Die Veröffentlichung der Serie ist derzeit für 2020 geplant.

25 Millionen Exemplare: The Witcher hat bombastischen Erfolg

Leaks sind unvermeidbar

In mehreren Tweets hat Schmidt Hissrich vor kurzem einige Details dazu verraten. So sucht man derzeit auf der ganzen Welt Schauspieler für die Produktion. Der internationale Fokus bedeutet, dass man viele Videos bekommen wird. Dazu Schmidt Hissrich: "Weil wir wissen, dass das Internet keine Geheimnisse für sich behalten kann, hat unser Autoren-Team eine Reihe an neuen Szenen für die Hauptcharaktere erschaffen."

Diese speziellen Casting-Szenen sollen den genauen "Ton, Vibe, Tiefe und emotionale Resonanz" der Charaktere treffen, haben aber mit der eigentlichen Handlung der Witcher-Serie nichts zu tun. "Wenn ihr in den kommenden Wochen also Witcher-Szenen im Internet seht, ja, sie werden vermutlich echt sein. Aber nein, sie verraten nichts über die Geschichten, die wir erzählen wollen und wie wir sie erzählen wollen", so Schmidt Hissrich.
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