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Jetzt kostenlos: Microsoft kauft Bildungsplattform mit 20 Mio. Nutzern

Von John Woll am 18.06.2018 17:53 Uhr
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Microsoft verstärkt weiterhin seine Bemühungen, seine Präsenz im Bil­dungs­markt auszubauen und kauft aus diesem Grund jetzt die Video­dis­kus­sionsplattform Flipgrid. Der Dienstleister für den Bildungssektor hat bisher 20 Millionen Lehrer, Studenten und Familienangehörige in 180 Ländern über seinen kostenpflichtigen Dienst miteinander verbunden, nach der Übernahme stellt Microsoft aber auf kostenlose Nutzung um.

Ein neues Mitglied in der Microsoft-Familie

Vor Kurzem hatten wir unter der Überschrift "Windows 10 S vorgestellt: So will Microsoft den Bildungsmarkt erobern" darüber berichtet, dass Microsoft einen klaren Plan verfolgt, wenn es darum geht, in Schulen, Unis und anderen Bildungseinrichtungen möglichst umfassend vertreten zu sein. Jetzt gibt das Unternehmen aus Redmond bekannt, dass man mit Flipgrid eine Videodiskussionsplattform übernommen hat, die nach eigener Aussage aktuell "20 Millionen Lehrer, Studenten und Familienangehörige in 180 Ländern" über sein Angebot zusammenbringt. Den Preis für die Übernahme nennt Microsoft nicht.

Flipgrid

Flipgrid ermöglicht es seinen Teilnehmern, öffentlich oder privat Klassenräume zu erstellen und bestimmte Themen festzulegen. Die Teilnehmer an diesen Räumen sollen nach Idee der Erfinder dann "in kurzen Videoantworten" einen Dialog anstoßen. Der Dienst kann mit entsprechenden Apps auf iOS- und Android-Geräten genutzt werden. Bisher finanziert sich der Dienst dabei über eine Jahresgebühr von 65 Dollar, wollten Schulen den Dienst nutzen, wurde für 1000 Dollar eine Lizenz erteilt.

Wie Microsoft im Rahmen der Übernahme mitteilt, will man die Gebühren für Schulen und "Lehrende" in Zukunft komplett abschaffen und Flipgrid - ganz ähnlich wie beispielsweise Office 365 Education - damit kostenlos anbieten. Wer innerhalb des letzten Jahres ein Abonnement abgeschlossen hat, wird demnach eine Rückzahlung erhalten. Darüber hinaus sagt der Konzern zu, dass man die Unterstützung der iOS- und Android-Anwendungen auf jeden Fall weiter gewährleisten will. Zu guter Letzt teilt Microsoft mit, dass man alle Angestellten übernehme und auch den Markennamen weiter verwenden werde.

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