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Acer Chromebook (Spin) 13: Chrome OS kommt im High-End an

Von Roland Quandt am 23.05.2018 17:57 Uhr
Chromebooks werden jetzt auch bei Acer zu High-End-Geräten. Der taiwanische Hersteller hat mit dem Acer Chromebook 13 und dem Acer Chromebook Spin 13 zwei neue, vollständig in Aluminium gekleidete (Convertible-)Notebooks mit Googles Chrome OS vorgestellt, die mit Displays im 3:2-Format und Intel-CPUs aus der 8. Generation der Core-Familie daherkommen.

Technisch sind die beiden neuen Modelle in vielerlei Hinsicht identisch, besteht der größte Unterschied doch darin, dass das Spin-Modell dem Namen entsprechend mit einem vollständig auf die Rückseite umklappbaren Touch-Display daherkommt. Das Panel kann optional sogar mit einem EMR-Stylus für fast in Echtzeit erfolgende und hochpräzise Handschrift-Eingaben verwendet werden, wobei keine Druckempfindlichkeit geboten wird.

Acer Chromebook Spin 13 (CP713-1WN)

Die Displays der beiden neuen Acer-Chromebooks bieten bei einer Diagonale von 13,5 Zoll eine hohe Auflösung von immerhin 2256x1504 Pixeln, woraus sich das erwähnte Seitenverhältnis von 3:2 ergibt. Es werden jeweils IPS-Panels mit geringer Blickwinkelabhängigkeit verbaut. Acer wirbt damit, dass man durch das im Vergleich zu normalen 16:9-Displays etwas gestreckte Format vor allem vertikal zu durchscrollende Inhalte aus dem Web besser darstellen kann.

Die Basis des neuen Acer Chromebook Spin 13 (CP713-1WN) und Acer Chromebook 13 (CB713-1W) bilden jeweils der Intel Core i3-8130U (Dualcore; 2,2 Gigahertz Basistakt, bis zu 3,4 GHz TurboBoost) oder der Intel Core i5-8250U (Quadcore; 1,6 GHz Basistakt, bis zu 3,4 GHz TurboBoost). Die Chips haben jeweils eine Verlustleistung von maximal 15 Watt und werden hier deshalb mit einer aktiven Kühlung verbaut.

Acer Chromebook 13 (CB713-1W)

Acer verpasst den neuen High-End-Chromebooks nach eigenen Angaben bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Während das Chromebook 13 mit maximal 32 oder 64 GB internem Flash-Speicher auskommen muss, sind beim Chromebook Spin 13 bis zu 128 GB möglich. In jedem Fall handelt es sich dabei allerdings "nur" um eMMC-basierten Speicher, so dass man nicht von den möglichen Geschwindigkeitsvorteilen einer PCIe-basierten Speicherlösung profitiert.

Die neuen Chromebooks haben jeweils links und rechts einen USB Type-C-3.1-Port, sowie einen einzelnen USB-3.0-Port von voller Größe, die lediglich um einen MicroSD-Kartenslot ergänzt werden. Externe Geräte müssen somit in vielen Fällen per Adapter angeschlossen werden. Immerhin dienen die USB-C-Ports auch zum Anschluss externer Displays, Peripheriegeräte und des Netzteils, wobei es keine Rolle spielt, auf welcher Seite das Kabel zur Stromversorgung angebracht wird.

Gefunkt wird grundsätzlich per Gigabit-WLAN nach dem ac-Standard, wobei auch Bluetooth 4.2 unterstützt wird. Zur Kapazität der Akkus machte Acer bisher leider keine konkreten Angaben. Die neuen Chromebooks von Acer kommen jeweils ab September in Deutschland auf den Markt und werden dann mit einer offiziellen Preisempfehlung von 699 Euro in den Handel starten. In anderen Regionen bietet man auch Varianten mit Celeron- und Pentium-CPUs an, die zu günstigeren Einstiegspreisen erhältlich sein dürften.
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