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Vodafone übernimmt UnityMedia-Kabelnetze für 18,4 Milliarden Euro

Von Roland Quandt am 09.05.2018 09:57 Uhr
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Der britische Telekommunikationsgigant Vodafone hat mit dem US-Kabelnetzbetreiber Liberty Global eine Übernahme von dessen Ablegen in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern vereinbart. Dazu gehört auch UnityMedia mit seinen Kabelnetzen in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Wie Vodafone heute mitteilte, zahlt man Liberty Global für die Übernahme der Kabelnetze von UnityMedia und anderen europäischen Ablegern des Konzerns in Tschechien, Ungarn und Rumänien einen "Enterprise Value" von 18,4 Milliarden Euro. Bevor das Geschäft endgültig abgeschlossen werden kann, bedarf es natürlich der noch ausstehenden Zustimmung durch die jeweiligen Wettbewerbsbehörden der verschiedenen Länder.

Vodafone wirbt vor allem damit für seine Übernahme, dass man durch den Kauf der Kabelnetze von UnityMedia auf dem deutschen Markt erstmals einen "in allen Bundesländern mit eigener Infrastruktur vertretenen Wettbewerber zur Deutschen Telekom" entstehen lassen würde. Unter anderem verspricht der Konzern massive Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur, durch die bis zum Jahr 2022 insgesamt 25 Millionen Gigabit-Zugänge für rund 50 Millionen Kunden zur Verfügung stehen sollen.

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