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Bill Gates lobt Apple über den grünen Klee und warnt vor Bitcoin

Von Witold Pryjda am 08.05.2018 10:52 Uhr
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Der Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit einer ganzen Weile als Vollzeit-Philanthrop tätig, er ist in seiner Funktion als Weltenretter und Microsoft-Legende auch gerne gesehener Interview-Partner. Nun war es wieder einmal so weit, in einem Gespräch mit dem TV-Sender CNBC sprach er über Apple und Bitcoin.

Das Verhältnis zwischen Apple und Microsoft war viele Jahre lang kein einfaches, auch zwischen Gates und Steve Jobs war nicht immer alles ohne Komplikationen. Der Microsoft-Co-Gründer ist mittlerweile aber gewissermassen altersweise geworden und hat gegenüber dem Microsoft-Konkurrenten aus dem kalifornischen Cupertino nur Lob übrig.

Apple ist der stärkste IT-Konzern

"Es ist ein erstaunliches Unternehmen", so sagte Gates im Gespräch mit CNBC. "Die führenden Tech-Firmen haben derzeit allesamt eine starke Profit-Position, aber jene von Apple ist die stärkste von allen." Ein Hintergrund, dass der iPhone-Hersteller ein zentrales Gesprächsthema war, lag an der Tatsache, dass Gates-Freund und Wohltätigkeitspartner Warren Buffett Co-Interview-Partner war. Und Buffet hat vor kurzem 75 Millionen Apple-Anteile gekauft, von den Aktien der Kalifornier kann er auch nicht genug kriegen und meinte, dass er am liebsten 100 Prozent hätte.



Buffett und Gates sind im Zusammenhang mit ihren Führungspositionen bei der US-amerikanischen Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway interviewt worden. Bei dieser spielen Aktien-Beteiligungen die zentrale Rolle und deshalb wurden Gates Und Buffett auch auf Bitcoins angesprochen.

Wer einen größeren Narren findet...

Doch die beiden Superreichen haben von der neuen Währung nicht die beste Meinung: "Als Anlageklasse gesehen produziert man nichts und sollte auch nicht erwarten, dass sie (Bitcoins) steigen. Es ist eine reine Investition des Typs 'der größere Narr-Theorie'". Diese besagt vereinfacht erklärt, dass nicht der tatsächliche Wert von etwas entscheidend ist, sondern nur, dass man später einen Dummen findet, der es kauft.



Bitcoins und ICOs (Initial Coin Offerings) zählen für Gates zu den verrückteren und spekulativsten Dingen, die die Finanzwelt derzeit kennt. Wenn es einen einfachen Weg gäbe, dann würde er auf fallende Kurse wetten, so Gates. Buffett hält noch weniger davon und meinte, dass Bitcoins "wertloses künstliches Gold" seien.

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