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WhatsApp: Sprachnachrichten bald vor dem Abschicken anhörbar

Von Roland Quandt am 24.04.2018 18:11 Uhr
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Facebook macht den Umgang mit Sprachnachrichten in seinem äußerst beliebten Messenger WhatsApp noch einfacher und schafft dabei ein Problem aus der Welt, das gerade den Nutzern dieser Funktion bisher die Verwendung erschwerte. Künftig werden Sprachnachrichten vor dem Versand zwischengespeichert, so dass sie nicht verloren gehen und noch einmal angehört werden können.

Wer mit WhatsApp eine Sprachnachricht verschickt, muss bisher damit leben, dass er praktisch "blind" in sein Gerät spricht und vor dem Versand keine Möglichkeit hat, den Inhalt noch einmal zu prüfen. Außerdem geht eine Aufnahme verloren, wenn während des Einsprechens zufällig ein Anruf eingeht und der App dadurch die Priorität genommen wird. Bei der iOS-Version von WhatsApp wurden die entsprechenden Änderungen bereits umgesetzt.

Durch die laut WABetaInfo jetzt von den Entwicklern umgesetzte Neuerung, werden die Sprachnachrichten vor dem Abschicken nun zunächst lokal auf dem jeweiligen Endgerät vorgehalten. Wer möchte, kann sie sich dadurch noch einmal anhören. Ist man mit dem Eingesprochenen noch nicht zufrieden, lässt sich die jeweilige Nachricht mittels einer entsprechenden Schaltfläche auch einfach wieder löschen, um im Anschluss einen neuen Versuch zu starten.

In der Betaversion von WhatsApp für Android ist der veränderte Umgang mit Sprachnachrichten bereits umgesetzt worden, so dass die Teilnehmer des Testprogramms das Ganze schon jetzt ausprobieren können. Um die Voice Message abzuhören, muss man allerdings einen Zwischenschritt unternehmen und noch einmal auf den Homescreen wechseln. Kehrt man dann in die WhatsApp-Anwendung zurück, wird dem Nutzer die zuvor aufgenommene Sprachnachricht zum Anhören angeboten.

Das Fortsetzen einer Aufnahme ist trotz der jetzt in der über das Google Play Beta Programm von WhatsApp vorgenommenen Änderungen noch nicht möglich. Offen ist auch, wann die Funktion in der normalen, "finalen" Version des zu Facebook gehörenden Messengers Einzug halten wird. Es dürfte jedoch nicht mehr allzu lange dauern, bis es soweit ist.
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