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EarthNow: Gates & Co. finanzieren Echtzeit-Satelliten-Stream der Erde

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[o1] Memfis am 23.04. 12:14
+5 -
Erinnert irgendwie an "Staatsfeind Nr 1".
[re:1] execUTe am 23.04. 15:38
+1 -1
@Memfis: Ich seh das auch als datenschutzrelevanten Gründen eher kritisch. Soll heißen, dass ich (später, wenn es denn für "Normalos" freigeschalten worden ist) praktisch jeden überwachen kann?
[re:1] Speggn am 23.04. 16:00
+2 -1
@execUTe: Jupp, diese Satteliten werden ganz, ganz sicher eine Auflösung von nur ein paar Zentimetern haben, und du wirst damit in der Lage sein sogar deine Katze bei ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft zu verfolgen....

XD

Da werden wahrscheinlich nicht mal Autos zu erkennen sein.... Dafür müssten die Satelliten verdammt niedrig fliegen. Dann ständig geboostet werden, und das ist dank begrenzen Sprits auch nur für begrenzte Zeit möglich. Beides wirtschaftlich mehr als fraglich umsetzbar.
[re:1] Memfis am 23.04. 17:37
+3 -1
@Speggn: Du weist aber schon, welche Auflösung heute schon mit Google Earth möglich ist? Da erkennst du mittlerweile die Risse im Asphalt.
[re:1] Speggn am 23.04. 17:40
+ -3
@Memfis: Das sind in der Regel Flugzeugaufnahmen....

Schau dir Sibirien bei Google Earh an. Dort gibt es Teile bei denen reine Satellitenaufnahmen benutzt werden....

Ab einer bestimmen Sichthöhe wird unten "Image Landsat/Copernicus" eingeblendet. Alles was schärfer ist als Aufnahmen aus dieser Höhe sind keine Satellitenbilder mehr.
[re:2] Andy2019 am 24.04. 16:39
+ -
@Speggn:

Nunja auch wenn dies aus technischen Gründen heute nicht möglich ist, heißt es nicht das es in Zukunft anders aussieht.
Denn dann stellen sich diese Fragen schon
[re:1] Speggn am 24.04. 17:19
+ -
@Andy2019: Nicht wirklich. Ich habe weiter unten ausgeführt warum die Physik dort einen Strich durch die Rechnung macht. Es ist zwingend eine entspreched große Optik vonnöten um eine hohe Auflösung zu erreichen.

Da es ca 500 sein sollen, müssen sie ein relativ hohes Orbit haben. Sonst würden 500 nicht für eine weltweite Abdeckung reichen. Dabei sind dann enorme Spiegel/Linsen Durchmesser für eine brauchbare Auflösung notwendig. Deutlich über den 2,4m vom Hubble Teleskop.
Eher 50 - 100m pro Satellit (Evtl vorher zusammengefaltet)... Um Menschen oder Fahrzeuge durch die Atmosphäre aufnehmen zu können....
Oder ultrakomplex mit adaptiver Optik....

Und dann gelangt man in den Bereich, das man für jeden einzelnen Satelliten einen eigenen Raketenstart mit einer sehr großen Rakete benötigt.

Natürlich möchte ich nicht sagen was in 100 - 200 Jahren möglich sein wird. Aber in absehbarer Zeit ist es unrealistisch.
[re:2] Andy2019 am 25.04. 12:03
+ -
@Speggn:
Ich bin jetzt kein Experte der Optik und du hats sicherlich recht in deinen Ausführungen. Auch sehe ich kein großen Anlass zu Befürchtung der Privatsphäre eines einzelnen, jedenfalls in absehbarer Zeit

Ich denke aber das, vielleicht bereist schon jetzt, vielleicht nicht der Apfel erkannt werden kann, aber andere größere Strukturen. Hier wird das einzelne Individuum wohl kein großerer Problem haben, bei Staaten, Unternehmen und etc. sieht es schon anders aus.
Desweiteren würde ich den Einfallsreichtum von Menschen nicht unterschätzen. Gerade durch das vernetzen von Informationen können kann andere Möglichkeiten erreicht werden (siehe vernetzte Teleskope). Zusätzlich kann eine mögliche, ich nenne es mal Auslesetechnologie, etwas ganz anderes in der Zukunft sein als die Beobachtung durch optische Linsen.
Der letzte Punkte wäre dann der Hinweis, lieber früher sich mit der Fragestellung auseinander setzte als zu spät. Sicherlich wäre es auch heute in diesem konkreten Bespiel für die Privatperson zu früh. Bei Staaten ist dies bestimmt schon längst ein ganz wichtiges Thema.
[o2] Tomarr am 23.04. 12:22
+3 -1
Cool. Facebook macht wieder Sinn. Endlich diverse Selfis aus der Satelitenperspektive.
[o3] cs1005 am 23.04. 12:23
+1 -
alles nur fake und mit greenscreen :D
[o4] sunrunner am 23.04. 13:09
+4 -
Aufschrei, Aufschrei, Datenschutz, Datenschutz!!!
So ein Dienst wird doch in DE eh sofort unterbunden, oder?!
Ich darf nicht mal meine Dashcam benutzen, auch wenn auf der 100% zu sehen ist, dass der Vordermann ohne Grund zurückgesetzt hat, so dass "ich" ihm aufgefahren bin!
[re:1] ckahle am 23.04. 13:27
+1 -
@sunrunner: Wird doch lustig, wenn die Chemtrail-Gegner und die Satbilder-Verpixeln-Leute sich gegenseitig an die Kehle springen. :)
[re:2] TomW am 23.04. 14:03
+1 -
@sunrunner: Wenn die Dashcam eine ist, die nur per Knopfdruck oder Erschütterungssensor aufzeichnet, ist sie legal und die Aufnahmen wurden schon von mehreren Gerichten als Beweismittel zugelassen..
[re:1] sunrunner am 23.04. 15:09
+1 -
@TomW: es ist eine ActionCam, diese hat aber eine "Loop" Funktion. D.h. es werden Videos im 2 Min. gemacht.
Also sind quasi immer nur die letzten 120 sek gespeichert. Sobald ich den "Rec" drücke werden diese 2 min in den Permanenten Speicher auf der SD Karte geschrieben.
[o5] gerhardt_w am 23.04. 13:38
+1 -1
Das wird bestimmt viele Datenschutz- Diskussionen auslösen. Es darf in Deutschland dann sicherlich nicht verwendet werden. Nur als Umweg über VPN aus einem anderen Land.
[o6] Speggn am 23.04. 16:13
+2 -
Wer hier datenschutzbedenken hat, vergisst wie limitiert die Technik hier ist.

Solange man dort kein 3 - 4m Teleskop, oder größer in einen hohen Orbit bringt, liegt die Auflösung bei vielen, vielen Metern....
Das Hubble mit seinem 2.4m Spiegel könnte aus seinem Orbit keinen Menschen Auflösen, aufgrund atmosphärischer Verzerrung... (550km Orbit, Auflösung auf der Erde ohne Atmosphäre: 30cm... Ein Mensch wären also 1x3 Pixel...)

Und niedrige Orbits sind wirtschaftlich nicht tragbar, da die Satelliten ständig angehoben werden müssten, und wenn der Sprit alle ist, innerhalb von Monaten von der Atmosphäre ausgebremst werden und hinabstürzen...

Und selbst aus dieser Höhe sind relativ große Spiegeldurchmesser notwendig, um eine brauchbare Auflösung zu erreichen. Kleine Cubesats können es also schon mal nicht sein.

Man bräuchte für eine Handvoll Satelliten einen eigenen Raketenstart.

Es müssten Raketen in der Dimension Ariane/Falcon9 sein, um in den Satelliten entsprechend große Optiken unterbringen zu können.... In der geplanten BFR oder New Glenn ein paar mehr.... Aber pro Orbit sind es ja nur ein paar, danach müsste man die Inklination ändern, was im Orbit (gerade bei einem relativ niedrigen) selbst kaum möglich ist.
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Letztendlich wird nicht mal das Straßennetz einer Großstadt zu erkennen sein. Geschweige denn einzelne Fahrzeuge oder gar Menschen....

Große Verkehrsflugzeuge werden ein paar Pixel darstellen, Schiffe ein paar mehr.
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Die Geschätzte Zahl in Verbindung mit dem Aufnahmewinkel zeigt ja schon, das man hohe Orbits (über 500 km) für die Satelliten plant. Sonst wären tausende vonnöten, wenn nicht alle mit einem ultra Weitwinkelobjektiv ausgestattet werden sollten.

Und damit ist jegliches Bedenken unnötig. Oder möchte man die Datenschutzreche von Öltankern und Eisbergen vertreten?
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Wer das Wetter (beinahe) live beobachten möchte, kann dies schon jetzt hier tun: https://de.sat24.com/de/de
[o7] 5pl3nd1d am 23.04. 16:37
+1 -1
Geil, dann sehe ich jeden morgen, ob weiter vorn am Haupteingang noch ein Parkplatz frei ist und muss nicht erst alles abfahren.
[o8] Stefan1979 am 23.04. 22:22
+1 -
Die Erde hat eine Oberfläche von (gerundet) 500 Mio Quadratkilometer...

Jedes der 500 Systeme müsste also 1 Mio Quadratkilometer im Blick haben.

Kennt jemand eine Kamera die 1 Mio Quadratkilometer einigermassen brauchbar (sagen wir mal 1 Pixel / 1 Meter) in Echtzeit aufnehmen kann?

1 Mio Quadratkilometer sind 1000 x 1000 km oder 1 Mio x 1 Mio Meter...

Bei einer Auflösung von 1 Meter müsste die Kamera also eine Auflösung von 1 Billion Pixel haben...

Hoffe ich habe nirgends das Komma verschoben ;-)

Bei 2 Byte pro Pixel hätte das Bild 2 Billionen Byte => 2 TB (hoffe ich)

Und das Live und in Echtzeit? Und das war nur ein System...

Alle 500 zusammen hätten dann schon mal 1.000 TB pro Aufnahmen... So schnell können die Festplatten Hersteller die Festplatten nicht bauen ;-)
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