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Windows 10 Build 17643 deutet baldigen Start des Cloud-Clipboard an

Von Roland Quandt am 13.04.2018 15:13 Uhr
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Die Einschläge kommen langsam näher: offenbar wird es nicht mehr allzulange dauern, bis Microsoft in seinem Betriebssystem Windows 10 die Möglichkeit bietet, Inhalte der Zwischenablage zwischen mehreren Geräten eines Nutzers per Cloud-Server abzugleichen.

Die Cloud-Synchronisierung der Inhalte der Zwischenablage ist für Windows 10 schon lange geplant. Eigentlich sollte die Funktion schon längst Einzug halten, schließlich wurde sie bereits für das Fall Creators Update angekündigt, das im Herbst 2017 letztlich ohne das sogenannte Cloud-Clipboard Einzug hielt. Zuvor hatte Microsoft entsprechende Pläne in Aussicht gestellt, doch offenbar ist das Ganze nicht so leicht umzusetzen wie gedacht.

Windows 10 Cloud Clipboard

Jetzt gibt es allerdings neue Hoffnung, denn in der jüngst veröffentlichten Windows 10 Insider Preview Build 17643 gibt es nun laut Windows-Kenner Tero Alhonen erstmals eine Gruppenrichtlinie, die das Cloud-Clipboard betrifft. Wer den Editor für Gruppenrichtlinien nutzt, kann damit ausdrücklich den Abgleich von Daten aus der Zwischenablage des Betriebssystem aktivieren.

Windows 10 Cloud Clipboard


Windows 10 Cloud Clipboard

Noch scheint das Ganze allerdings nicht zu funktionieren, auch wenn die jetzt erschienene neue Vorabversion von Windows 10 bereits eine entsprechende Einstellung mitbringt. In den Einstellungen der neuen Build gibt es noch keine entsprechenden Möglichkeiten zur Aktivierung des Features. Dass die Redmonder nun aber eine Gruppenrichtlinie integriert haben, ergänzt entsprechende Hinweise aus den letzten Wochen und Monaten.

Windows 10 April 2018 Update: Über alles Neue im Bilde
Das von Microsoft geplante Cloud-Clipboard nutzt die Server von Microsoft, um die Daten aus der Zwischenablage zwischen mehreren Rechnern eines Nutzers teilbar zu machen. Nutzt man Copy & Paste also zum Beispiel auf dem Notebook, kann man die so zwischengespeicherten Inhalte künftig auf Wunsch auf seinem Desktop-PC wieder einfügen.

Vorraussetzung dafür ist natürlich die Verwendung eines Microsoft-Accounts zur Anmeldung als Nutzer unter Windows 10, da der Datenabgleich nicht per lokalem Netzwerk sondern eben über die "Cloud" erfolgt. Vermutlich wird das Cloud-Clipboard recht bald für die Insider-Tester zur Verfügung stehen, bevor es dann hoffentlich endlich mit der derzeit unter dem Namen "Redstone 5" entwickelten Windows 10 Version 1809 im Herbst 2018 auch wirklich ausgeliefert wird.
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