Jetzt auch mobil Kommentieren!

40% Produktionssteigerung: Tesla im Rennen zu 5000 Model 3 pro Woche

Einen Kommentar schreiben
[o1] lasnik am 04.04. 18:13
noch mal ordentlich was raushauen bevor das schiff sinkt!?
[o2] Flauschi am 04.04. 18:59
+4 -6
Also ich habe nochmal ordentlich nachgekauft. ;) Zu diesem Preis bekommt man die Aktie wahrscheinlich so schnell nicht nochmal.
[o3] Dr. MaRV am 04.04. 19:10
+2 -5
2020 Modell 3 pro Woche, wow. Das Modell 3 gilt als Schlüssel- und Teslas wichtigstes Modell, weil damit der Durchbruch erzielt werden soll und könnte.
Andere Autohersteller hauen 1700+ am Tag raus, da muss Tesla noch ordentlich Hausaufgaben machen.
Nachfrage scheint ja vorhanden, sonst bräuchte man keine 5000 pro Woche, oder möchte man die sich auf Lager stellen? Unwahrscheinlich, in der heutigen Zeit von just-in-time.

Genau das, die geringe Kapazität wird Tesla das Genick brechen, wenn der eAuto-Markt wirkliche Nachfrage erfährt. Die Schnellen fressen die Langsamen und wenn Mercedes, BMW, Volkswagen & die anderen Mitbewerber, Teslas Wochenproduktion zu geringeren Preisen in 2 Tagen liefern, wird kaum jemand Monate auf eine mittelmäßige Amikarre warten. Mittelmäßig in Bezug auf Verarbeitung, Konstruktion und Qualität, Ersatzteilfrage mal nicht berücksichtig.
[re:1] gutenmorgen1 am 04.04. 19:45
+6 -1
@Dr. MaRV: Kein einziger Hersteller auf der Welt baut pro Tag mehr Elektroautos als Tesla. DAS sollen andere Hersteller erst mal nachmachen...
[re:1] Xeroxxx am 04.04. 20:54
+4 -2
@gutenmorgen1: Die anderen Hersteller müssen grundsätzlich erstmal nachmachen. Ich versteh nicht was alle immer auf Tesla rumhaten, ob die 1000, 2000 oder 3000 pro Woche machen, es bekommt doch kein anderer Hersteller was auf die Rille.
[re:1] floerido am 04.04. 21:54
+2 -2
@Xeroxxx: RenaultNissan ist bei eAutos auch stark.
[re:2] Dr. MaRV am 04.04. 20:54
+1 -4
@gutenmorgen1: Wenn man damit Geld verdienen statt verlieren würde, würden sie es tun. Warum soll man etwas machen das dem Betrieb schadet?
Man kann Forschung und Entwicklung in einer Technologie betreiben und das tun alle, wenn die Zeit reif ist, wird die Schublade geöffnet und entsprechend das produziert, was der Kunde haben möchte. Das sind noch Immer Autos mit Verbrennungsmotor.
[re:1] tisali am 04.04. 22:20
+3 -1
@Dr. MaRV: würden sie nicht, weil sie sich mit der Beschaffung von Batterien ganz einfach verschätzt haben.

Daimler hat mehrere Tausend Vorbestellunen für den e-smart, können das aber einfach nicht produzieren. Im Manager-Magazin war vor ein paar Tagen ein sehr guter Artikel dazu, der sehr viel unangenehme Dinge angesprochen hat. Leider nur mit Abo, der Artikel hieß 'Der Elektroschock'.

Ich bin aber überzeugt, dass die deutschen Automobilhersteller so gegen 2023 eine immens große Batterieproduktion aufbauen werden, sobald der nächste Technologiesprung bei den Batterien ansteht. Bis dahin müssen sie halt irgendwie rumgurken, das werden einige zähe Jahre werden..

Edit: Autokorrektur und der Link zum Artikel:

https://heft.manager-magazin.de/MM/2018/4/156415443/index.html
[re:2] gutenmorgen1 am 04.04. 22:27
+2 -6
@Dr. MaRV: Das ist einfach Blödsinn sondergleichen! Warum sind die deutschen Autobauer wie VW oder Daimler wohl Ankündigungsweltmeister und bringen Autos für den Massenmarkt erst irgendwann 202X? Warum ist BWMs Testballon i3 hässlich wie die Nacht und trotzdem kaum lieferbar?
Denen fehlt allen miteinander die wichtigste Ressource um überhaupt an eine Massenproduktion denken zu können.
Die haben schlicht und einfach keine Akkus! Alle anderen Hersteller von Elektrofahrzeugen wie Nissan oder Renault haben schon vor Jahren entsprechende Verträge mit den Produzenten ausgehandelt und werden mit der Verfügbaren Produktion beliefert. Die Deutschen haben hier einfach gepennt, weil die haben ja Diesel...
Und Tesla fährt in aller Gemütlichkeit die Massenprodukion von Model 3 und ihrem Lastwagen hoch und bekommt dabei die Akkus geliefert, die in der Halle nebenan gebaut werden...

Und nach Osten haben wir noch überhaupt nicht geschaut. Während hierzulande von irgendeiner mickrigen, reichweitenarmen Phantasiegestalt eines deutschen Elektrobusses geträumt wird, hat der Chinese BYD zu Hause bereits eine ganze Stadt elektrifiziert und verkauft seine Busse an Europäische Metropolen wie London, Brüssel oder Paris.

Die deutschen Hersteller und letzten Endes deren Arbeitnehmer werden sich noch wundern wie sehr sie diesen Umbruch unterschätzt haben.
[re:1] Overflow am 04.04. 23:33
+2 -3
@gutenmorgen1: "Und Tesla fährt in aller Gemütlichkeit die Massenprodukion von Model 3 und ihrem Lastwagen hoch"
Gemütlichkeit ist das Stichwort. Bei der aktuellen "Gemütlichkeit" werden selbst die letzten gutgläubigen Investoren langsam nervös...
[re:2] gutenmorgen1 am 05.04. 09:50
+1 -2
@Overflow: Selbst wenn sie die Ziele erst 2020 oder 2021 erreichen, liegen sie noch mehrere Jahre vor der Massenproduktion aller anderen Hersteller. Und wie gesagt, diese haben noch keine Ahnung, wie sie zu ausreichend Akkus kommen sollen.
[re:3] Overflow am 05.04. 12:43
+ -2
@gutenmorgen1: Und mit welchem Geld? Angekündigte Produktionsziele (für die jeder andere Autohersteller belächelt würde), die immer wieder verschoben werden und rückläufige Nachfrage nach Model X und S, lassen immer mehr die Frage aufkommen, ob sich eine Investition noch lohnt.
Und sowohl Renault-Nissan, als auch GM haben wohl genügend Akku-Kapazitäten eingekauft, um einen 2020/2021er Markt zu bedienen.
[re:4] gutenmorgen1 am 05.04. 13:19
+2 -
@Overflow: Mit welchem Geld hat Tesla denn bisher überlebt? Glaubst du die Investoren lassen Tesla jetzt einfach fallen? Kaum.

Und andere Autohersteller würden für Teslas Produktionsziele belächelt? Sie werden Belächelt weil sie diese Ziele nicht einmal in Bruchteilen erreichen!

Die "rückläufige Nachfrage" bildest du dir übrigens ein:
https://boerse-express.com/news/articles/tesla-erlebt-ueberraschende-nachfrage-nach-model-s-und-model-x-4767

Und ja, Renault-Nissan und GM haben ordentlich eingekauft bzw. entsprechende Verträge geschlossen, ob es reicht wird man sehen, wer aber eindeutig verpennt hat, sind die Deutschen Autobauer um die es hier geht.
[re:5] Overflow am 05.04. 17:56
+ -2
@gutenmorgen1: Und wie lange reicht das Geld noch? Selbst wenn man irgendwann mal die 5k Model 3 pro Woche schafft, muss man sich noch frisches Geld besorgen. Dazu dann aktuell fallender Börsenkurs, der durch Autopilot-Todesfall, Rückruf und angeblicher SEC-Untersuchung nicht unbedingt zum nächsten Höhenflug ansetzen wird.

Würdest du nicht lachen, wenn VW eine Pressemitteilung rausgibt, das man es 6 Monate nach Produktionsbeginn des neuen Polos, in der letzten Woche geschafft hat 2000 Stück zu produzieren? Oder um bei den BEVs zu bleiben, wo sind ähnliche Probleme bei NissanRenault oder GM?

https://www.forbes.com/sites/chuckjones/2018/03/21/teslas-model-s-and-x-deliveries-could-be-slip-sliding-away

Abwarten. Selbst NissanRenault ist vorsichtiger geworden. Die Hybrid-Übergangszeit ist vielleicht doch länger als gedacht.
[re:6] Zeussi am 06.04. 09:36
+ -1
@gutenmorgen1: Warum sollte der BMW i3 nicht lieferbar sein? Die haben in etwa eine Lieferzeit von 8 Wochen. Audis e tron kommt nächstes Jahr und nicht 202X.
[re:7] gutenmorgen1 am 06.04. 09:56
+1 -
@Zeussi: BMW i3 bis zu vier Monate der Rest der Gesellschaft brauch sogar noch deutlich länger:
https://www.motor-talk.de/news/ein-jahr-wartezeit-auf-den-e-golf-t6253261.html

Und der E-Tron ist die Konkurrenz zum Model X, sowohl in der Grösse als auch in der Preisklasse hat also mit der hier diskutierten Massenproduktion und dem Model 3 überhaupt nichts am Hut.
[re:8] Zeussi am 06.04. 10:51
+ -1
@gutenmorgen1: dann lies lieber einen aktuelleren Artikel: https://www.auto-motor-und-sport.de/news/lieferzeit-elektroautos-2018/

"Für Ungeduldige: BMW i3
Wer ein Lagerfahrzeug nimmt, fährt schon nach zwei Wochen elektrisch - je nach Verfügbarkeit auch bei anderen Marken ein heißer Tipp. Eine Alternative kann auch der Gebrauchtmarkt sein. Am schnellsten liefert übrigens laut unserer Umfrage BMW: Ein frisch bestellter i3 steht aktuell nach acht Wochen zur Abholung bereit." (Stand: 15.02.2018)

Aber auch finanzen.net schreibt von 2-3 Monaten, wenn man sich ihn selbst konfiguriert. Oder wie beschrieben, wenn man einen sofort will, dann halt vom Händler. Das sind ganz normale Lieferzeiten, für einen Benziner oder Diesel muss man genau so lange oder auch länger warten.

Setze die rosarote Tesla-Brille ab, stelle Dich der Realität und hör auf mit Unwahrheiten zu bashen.

Du schreibst z. B.:
"Die haben schlicht und einfach keine Akkus! Alle anderen Hersteller von Elektrofahrzeugen wie Nissan oder Renault haben schon vor Jahren entsprechende Verträge mit den Produzenten ausgehandelt und werden mit der Verfügbaren Produktion beliefert."

BMW hat einen Vertrag mit Samsung SDI seit Beginn, also 2013. BMW erhält dann die Akkus und baut die Packs dann in den Werken selber zusammen.

Abgesehen davon, dass der Markt für so viele E-Fahrzeuge noch gar nicht reif ist. Hat Herr Zetsche von Daimler erst wieder gesagt, dass hier viel investiert wird, aber aktuell wenig zu verdienen ist. Es gibt noch kein einheitliches Lademodell, jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen, es gibt noch keine alltagstaugliche Infrastruktur, E-ON und sonstige Zusammenschlüsse versuchen das gerade zu ändern. Als Nutzer brauchst Du zick Tankkarten für die unterschiedlichen Anbieter was 0 Komfort ist. Und wie soll das aussehen, wenn an der Tanke an den zwei Säulen gerade zwei Autos stehen, diese noch 30 Min brauchen und vier weitere anstehen. Die können sich dann auf eine angenehme Wartezeit freuen. Oder tauscht man Akkus einfach nur aus? Das ist alles so unausgegoren, da müssen andere Probleme zuerst gelöst werden, bevor man eine Massenproduktion hochfährt. Auch möchte ich nicht wissen, wie es um die Langlebigkeit eines Teslas bestellt ist. Deutsche Hersteller betreiben Testlabore in Skaninavien, Frankreich, Spanien.... um extremste Situationen zu testen und sind dabei auf sehr hohem Niveau durch ihre jahrzehntelange Erfahrung. Ich bezweifle, dass Tesla da mithalten kann und dementsprechende Autos entwickelt, die in der Masse auch noch nach zehn oder mehr Jahren eine solche Qualität liefern.
[re:9] gutenmorgen1 am 06.04. 12:41
+ -
@Zeussi: Wir werden ja sehen wo die deutschen Autobauer in 10 Jahren im Bereich Elektromobilität stehen werden.
[re:3] andi1983 am 05.04. 11:12
+ -3
@gutenmorgen1: Besser nicht. E-Autos sind dreckiger als Verbrenner. Also wäre es für die Umwelt schlecht, wenn andere das nachmachen.
[re:2] gutenmorgen1 am 05.04. 14:21
+3 -2
@andi1983: Es wurde hier des öfteren mit verlinkten Studien dargelegt, dass deine Behauptungen diesbezüglich klare Falschaussagen sind. Offensichtlich versuchst du hier bewusst Fehlinformationen zu streuen, warum auch immer.
[re:1] andi1983 am 05.04. 17:02
+1 -2
@gutenmorgen1: Die allerneusteste Studio ist vom Fraunhofer Institut und belegt das gleiche wie das schwedische Umweltministerium. Du willst im ernst damit sagen, dass dieses Instutit also lügt?

Noch dazu rudert das viel beschworene Norwegen zurück, weil sie nur Probleme haben.

P.S. Die verlinkten Studien, welche es "angeblich" als Falschaussagen darstellen, waren von grünen Organisationen gesteuert. Also die Hauptakteure, welche E-Autos pushen wollen.

Und jeder der ein wenig Grips hat, wird einleuchten, dass man bei einem E-Auto nicht wie die grünen-Organisationen erst in der Garage mit Solarstrom das Rechnen beginnt, sondern die gesamte Produktion mit einrechnet.
Und dann schau dir mal die Bereitstellung der seltenen Erden an, wie die Landstriche verwüstet werden. Schau dir die dreckige Produktion von Akkus, E-Motoren und die Leichtbaustoffe für E-Autos in China an. Und in jedem Fahrzeug stecken 400-600 kg davon.

Aber klar ist wie bei LED-Lampen. In Deutschland spielt man beim eindrehen den Umweltengel, wie das Ding davor produziert wurde und welchen Fußabdruck das Ding gesetzt hat wird ausgeblendet.

Wenn man etwas schön reden möchte, dann schaut man da überall gerne weg.

Japan macht es richtig und investiert jetzt massiv in Wasserstoff.
[re:2] gutenmorgen1 am 05.04. 17:43
+1 -
@andi1983: Das Frauenhofer Institut belegt also, dass die schwedische Studie falsch wiedergegeben wurde? Bravo!

Du solltest vielleicht beide Studien mal lesen, dann fällt dir vielleicht auf dass deine Aussage "E-Autos sind dreckiger als Verbrenner" Blödsinn ist und weder von den Schweden noch vom Frauenhofer Institut behauptet wird.

Aber wie gesagt, ich vermute du streust hier bewusst Fehlinformationen.
[re:2] PeterZwei am 05.04. 08:40
+2 -1
@Dr. MaRV: Ich denke nicht das die anderen Hersteller das so schnell hinbekommen. Die brauchen alle ewig bis sie dir ein E-Auto liefern können: https://www.auto-motor-und-sport.de/news/lieferzeit-elektroautos-2018/

Außerdem ist da die Frage wo die ganzen Akkus herkommen sollen. Da schein mir Tesla besser aufgestellt zu sein.
[o4] F98 am 05.04. 07:20
+2 -
Ich bin ja gespannt, wie sich, insbesondere bei den Volumenmodellen, die Ersatzteilsituation und v.a. die Preise bei den Durchsichten bzw. Reparaturen einpegeln.
[o5] omegawengert am 07.04. 12:10
+ -
Hallo Leute, habt ihr mal die Ladestationen in Norwegen gesehen? In der Nähe von Oslo gibt es eine Station mit 20 Ladesäule und eine neue mit 42 Ladesäulen! Alle von Tesla, natürlich.
Wo sollen denn die Deutschen E-Autos laden?
Einen Kommentar schreiben
Hoch © 2000 - 2018 WinFuture Impressum Datenschutz