Automatischer Crash-Notruf: eCall ab sofort in allen Neuwagen an Bord

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[o1] Large am 02.04. 17:50
+1 -2
An sich nix Neues, das bot Audi z.B. schon Anfang 2000; nur wollte es damals keiner- weil es Geld gekostet hätte- also den Nutzer. Telematik hieß das damals. Und damals wie heute waren/sind die Schalter oben in der Innenleuchte.
Natürlich war das damals auf den reinen Notrufdienst beschränkt. Heute gibt es i.V. damit viel mehr.

Wie man damals überhaupt schon viel weiter war-siehe nur den (damals) ungeliebten Audi A2 als Modell 3l- der hatte alles, was heute also so extrem neu propagiert wird: Start/Stopp, Freilauf oder "segeln", Leichtbau, Leichtlaufräder u.v.a.m. Die Batterie in einem A2 z.B. hält im Schnitt ca. 6-9 Jahre! Trotz meist überwiegendem Kurzstreckenbetrieb! Das Auto war seiner Zeit sowas von voraus- irre. Damals wollte es keiner haben, heute werden für spezielle Modelle (1,4TDI und 90PS) irre Preise bezahlt!
Den 3l hingegen will keiner mehr, die Werkstätten gleich garnicht (gilt auch für den Lupo 3l)
[re:1] Wuusah am 02.04. 18:57
+5 -
@Large: hätte es nur nicht so kacke ausgesehen...
[re:2] nize am 02.04. 19:56
+5 -
Bei allen neuen Typenzulassungen! Alle Neuwagen, bei denen das Modell nicht gerade erstmalig ab dem 1.4.18 auf den Markt gekommen ist, haben natürlich noch KEIN eCall! Bis es "alle Neuwagen" betrifft, werden also noch einige Jahre vergehen.
[re:1] matterno am 04.04. 08:15
+ -1
@nize: Ich glaube, in diesem Fall stimmt es nicht und es gilt für alle neuen Zulassungen (nicht Typenzulassungen)
[re:1] steffen2 am 04.04. 16:43
+ -
@matterno: falsch. Wird nur hier und bei BILD groß falsch geschrieben.
[re:3] steffen2 am 03.04. 09:49
+ -
@Large: nicht nur Audi. Selkbst Opel hatte OnStar mit Notruf- und Ortungsfunktion schon damals. Wurde dann mangels Nachfrage 2004 oder 2005 abgeschaltet. Fast niemand wollte bezahlen.
[o2] LoD14 am 02.04. 18:10
+9 -1
Dann können die Autohersteller wieder nett was auf den Preis oben auf schlagen. Und sowas kriegt die Eu durch. Genau wie Reifendrucksysteme. Übrigens nur bei PKW, LKW Fahrern wollte man die Kosten nicht zumuten. Oder Gurtwarner und Isofix. Lediglich die ESP Pflicht ist wirklich sinnvoll und in gewisser weise auch das Tagfahrlich.

Aber so technischer Schnickschnack, den man toll als super Sicherheitsfeature verkaufen kann, macht man gerne zur Pflicht und die Autohersteller machen gerne mit. Und schlagen es oben drauf. Aber wehe es geht um Abgase. Da kriegt die EU nix durch und lässt sich nach Strich und Faden verarschen. Weil damit lässt sich seitens der Hersteller nichts verdienen. Es lebe die Lobbyarbeit.
[re:1] Blubbsert am 02.04. 18:36
@LoD14: Würdest du den Kommentar auch schreiben, wenn jemand aus deinem Familien bzw Freundeskreis dadurch das Leben gerettet wird?

Der Satz bringt es doch eigentlich auf den Punkt: "Allerdings ist auch für Hackstein klar: "Wenn nur ein Menschenleben gerettet wird, dann ist das eine gute Investition.""

Natürlich kann man direkt alles verteufeln. Man kann es aber auch einfach mal akzeptieren & abwarten wie es läuft.

Und ganz ehrlich: Selbst wenn ein Auto dadurch 100€ teurer wird, sollte einem so ein System es wert sein. Auch wenn man ein noch so guter Autofahrer ist.
[re:1] LoD14 am 02.04. 19:21
@Blubbsert: Ich würde den Kommentar so schreiben. Letzten Endes ist jeder seine Glückes Schmied und muss nicht auf Biegen und Brechen dazu gezwungen werden. Wenn ich meine, dass ich so ein System brauche, dann kann ich ein Kreuz im Bestellformular machen. Wenn ich meine, dass ich es nicht brauche, dann mach ich das Kreuz nicht. Und wenn ich am Land wohne und 80% der Zeit über einsame Landstraßen fahre, dann macht so ein Kreuz bei mir Sinn. Und wenn ich 90% in der Stadt und Autobahn rumgurcke, dann macht so ein System keinen Sinn. Meine Mutter zb. fährt nur in der Stadt, Rewe, Bahnhof, Friedhof. Ende. (Taxi wäre billiger). Sie braucht so ein System absolut gar nicht.

Aber denken wir mal weiter. Die Kosten für das Reifendruckkontrollsystem wurden aufgeschlagen. Also werden auch die Kosten für das System aufgeschlagen. Aber was ist das für ein System? Es ist ein System, was die Daten der Gurtsensoren und die der Airbags ausließt und mit einer Freisprecheinrichtung und GPS/Mobilfunkmodul verknüpft. Das ist Mega für die Hersteller. Sie drehem quasi jedem Autofahrer ein GPS und Mobilfunkmodul an und bauen eine Freisprecheinrichtung ins Auto ein. Auf kosten des Käufers. Und er kann sich nicht wehren.

Jetzt kann man ja vielleicht denken: super, hat jedes Auto jetzt eine Freisprechanlage und ein Navi eingebaut. Denkste. Die Hersteller könnten das mit minimalstem technischen Aufwand zubauen, lassen sich dass dann aber immer noch genau so fürstlich bezahlen wie vorher. Im Endeffekt kauft so quasi jeder Kunde ein zu 80% fertiges Navi (Display/Eingabegerät fehlt) und eine zu 95% fertige Freisprecheinrichtung (USB/Bluettoth fehlt) mit, die er voll bezahlt, aber nicht nutzt. Will er sie nutzen, zahlt er nicht die fehlenden 20%-5%, sondern die 100% die solche Systeme schon immer gekostet haben. Siehe VW und BMW, die mit den CarPlay/Mirrorlink den Vogel abschießen. Das System ist in allen Autos mit bestimmen Radios vorhanden. Muss aber für mehrere hundert Euro freigeschaltet oder aboniert werden.

Und guck mal was weiter. Die Systeme, die die EU als nächste prüft, ob sie Pflicht werden, sind fast alles kamerabasierte Systeme. Was man damit für Kohle machen kann. Denn je mehr Elektronik, desto mehr kann kaputt gehen. Und diese ganzen Kamerasysteme werden vielleicht 6-10 Jahre halten. Und dann wirds teuer. Und so kann man als Hersteller dann richtig Kohle am Gebrauchtmarkt machen...
[re:1] glurak15 am 02.04. 19:46
+1 -5
@LoD14: Das kann man sehen wie man will.
Schlussendlich kosteten die Autos vor 10 oder mehr Jahren auch nicht weniger und hatten das ganze Zeug nicht dabei.
Und wenn man wirklich auf biegen und brechen auf das ganze Zeug verzichten möchte, muss man sich eben eine Marke auswählen, die das anbietet.
[re:1] Link am 03.04. 17:31
+ -
@glurak15: Wenn die Autos vor 10 Jahren ohne das Zeug nicht weniger gekostet haben, dann könnten sie heute ohne das Zeug um einiges billiger sein.
[re:2] Blubbsert am 02.04. 19:47
+3 -1
@LoD14: Das mit "Fährt eh nur Stadt" ist kein automatisches "Da wird schon jemand helfen, wenns knallt."

Man schaue sich nur einmal diese Tweets an. Da half selbst eine volle Straßenbahn nicht. -> https://twitter.com/propofolchen/status/978647726626832384

Auch wenn es Strafen für Unterlassene Hilfeleistung gibt, muss man die Leute erstmal anzeigen. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Und beim Preis müsste man mal die Preisentwicklung über die Jahre sehen.
Ob so Gestze ein Auto wirklich teurer macht. Und wenn ja um wie viel.
Wir hatten in den letzten Jahren ja einige Änderungen. Reifendrucksystem, Tagfahrlicht, eCall.
Aber es würde natürlich kein Hersteller zugeben, dass es wegen so System teurer ist.
[re:2] Rikibu am 02.04. 20:22
+2 -5
@Blubbsert: würden alle zivilisierter ihr gefährt benutzen und auch krafttechnisch schwächere verkehrsteilnehmer nicht nötigen, wären solche systeme nicht nötig. Reglementiert die eu munter weiter, gibts bald keinen legitimen grund mehr zu sterben. Unfälle sind nun mal der preis der mobilität - da wird auch ein notrufsystem nix ändern, wenn idioten meinen sie müssen mit 60 km/h durch die spielstraße donnern. Nachhaltigere strafen für undisiplinierte verkehrsteilnehmer wären für alle langfristig sinnvoller als denen im schlimmsten fall auch noch das leben zu retten, da am ende die durch fehler snderer am meisten leiden. Ich wäre für ne modifikation des icall. Wer schon punkte hat, bei dem greift icall nicht - und schon erledigt sich das mit der Respektlosigkeit im straßenverkehr
[re:1] TheBigHello am 02.04. 23:59
+1 -
@Rikibu: Dann sag das bitte auch den Rehen und Hirschen, die dann gefälligst zivilisiert und nur an Ampeln über die Straße gehen/hüfen dürfen. Ich wil jetzt nicht Partei ergreifen für die Honks, die meinen Rasen zu müssen, aber wer entscheidet über Leben und Tod ? iCall ?
[re:2] 68000er am 02.04. 20:20
+2 -
@LoD14: Naja, bei den Reifendruck-Kontrollsystemen sind ja nicht nur aktive Systeme (mit separaten Sensoren) zugelassen, sondern auch passive, die lediglich Abweichungen z. B. im ABS registrieren. Das ist eine reine Software-Sache und somit pro Fahrzeug kostenmäßig zu vernachlässigen. Ähnlich beim Gurtwarner. Mir wäre auch kein Hersteller bekannt, der über diese Features fette Aufpreise zu rechtfertigen versucht; der würde sich im Wettbewerb vermutlich ziemlich blamieren.
[re:1] Link am 03.04. 17:33
+ -
@68000er: "Das ist eine reine Software-Sache und somit pro Fahrzeug kostenmäßig zu vernachlässigen."
Wenn man brücksichtigt welche Preise sonst für irgendwelche Trivialitäten verlangt werden, sobald diese in ein Fahrzeug eingebaut werden, kann dieser Satz unmöglich wahr sein.
[o3] dpazra am 02.04. 18:35
+2 -3
Bevor dieses System die 50% Marke nimmt, werden die ersten Autos ihre Unfallopfer selbstständig zum nächsten Krankenhaus fahren.
[re:1] PakebuschR am 02.04. 20:38
+2 -
@dpazra: Wenn das Auto dann noch dazu in der Lage ist.
[re:2] Link am 03.04. 17:36
+ -
@dpazra: Wenn die Unfallopfer ins Krankenhaus müssen, kann das Auto i.d.R. nichts mehr machen.
[o4] Memfis am 02.04. 19:24
+11 -
Haha, in 17 Jahren sollen nahezu 100% das eCall-System an Board haben. Das schaffen die nur, wenn die alten Autos nicht mehr gefahren werden dürfen. Ansonsten werden wir kleinen Leute doch so knapp gehalten, dass man sich ein neues Fahrzeug doch gar nicht leisten kann.
[re:1] glurak15 am 02.04. 19:44
+1 -3
@Memfis: Das Standard Auto hält ja auch kaum so lange, je nach dem wies genutzt wird. Klar werden noch nicht alle ersetzt sein, aber ich bezweifle, dass die Mehrheit ein Auto 17+ Jahre lang fährt.
[re:1] Memfis am 02.04. 20:43
+5 -
@glurak15: Warts nur ab. Die Gesellschaft verändert sich momentan immer mehr hin zu Ein-Personenhaushalten und da gehts bereits ein Großteil für die überzogenen Wuchermieten drauf. Wirklich sparen kann man dank der Dumpinglöhne auch nicht und die Preisspirale dreht sich stetig weiter. Die Frage wird also nicht sein, ob man sich in 17 Jahren ein neues Auto leisten kann, sondern wohl eher, ob man die vorhandenen noch fahren kann oder ob nicht längst die geplante Obsoleszenz zugeschlagen hat oder andere Mittel gefunden wurden die Dinger aus dem Verkehr zu ziehen. Was glaubt ihr ist CarSharing so groß im Kommen? Das hat doch mit Umweltschutz nix zu tun, sondern eher damit, dass sich die (jungen) Leute kein eigenes Auto mitsamt der Folge und Nebenkosten mehr leisten können.

Der Diesel steht auch nur auf der Abschussliste, weil man jetzt gemerkt hat, dass die alten Dinger im Grunde ewig laufen. Mit Umweltschutz hat das nichts zu tun, zumal der Diesel gegenüber dem Benziner steuerlich günstiger gestellt wurde eben WEIL er umweltfreundlicher ist. Und plötzlich soll das alles anders sein?
[re:1] Runaway-Fan am 03.04. 06:38
+ -2
@Memfis: Früher dachten die Menschen auch, Asbest sei ein guter Werkstoff und Kernkraft die Energie der Zukunft. Aber dann hat man dazugelernt und sieht es heute anders.
[re:1] Speggn am 03.04. 09:14
+4 -
@Runaway-Fan: Beim Diesel waren aber alle Auswirkungen auch schon vor 30 Jahren bekannt. Und damals hat man halt auf Wissenschaftlicher und nicht auf Ideologischer Basis argumentiert.

Ein chineisches Containerschiff das vor der Nordeseeküste seinen Motor laufen lässt + ungünstige Winde und schon sind alle Feinstaub Diskussionen in Norddeutschland hinfällig... Außer natürlich in den Städten... da ist die Luft manchmal reiner als auf dem flachen Land....
[re:2] Link am 03.04. 17:40
+1 -
@Memfis: "Der Diesel steht auch nur auf der Abschussliste, weil man jetzt gemerkt hat, dass die alten Dinger im Grunde ewig laufen."
Tatsächlich ist es so, dass Diesel im Schnitt früher in die Schrottpresse kommen als Benziner, da sie vorzugsweise von Leuten gekauft werden, die viel fahren.
[re:2] wunidso am 03.04. 13:57
+ -
@glurak15: Das Durchschnittsalter der PKW in Deutschland ist schon bei über 9 Jahren. Da müssten also eine ganze Menge alter Kisten am Start sein. Quelle mit Entwicklung des Alters des Fahrzeugbestands: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154506/umfrage/durchschnittliches-alter-von-pkw-in-deutschland/ Gern geschehen.
[re:2] erso am 02.04. 21:39
+1 -9
@Memfis: Warum sollte man kleine Menschen knapphalten? Wenn es dir beim Knapphalten um nur wenig, nur das Nötigste von etwas zur Verfügung stellen geht, dann ist die Lösung doch leicht: Arbeiten.
[re:1] Speggn am 03.04. 09:01
+2 -
@erso: Kleine Leute: Die über 70% der arbeitenden Bevölkerung die mit weniger als 30000€ Brutto leben müssen... Viele noch nicht einmal mit 20000€... Das ist knapp... verdammt knapp...

Da ist doch an einen Neuwagen nicht zu denken. Wenn dir bei einem solchen Gehalt die Kupplung kaputt geht, ist ein Jahr lang Fahrradfahren und Auto Kaputtstehen lassen angesagt. Oder Kredite, Kredite, Kredite....

Aber du lebst ja anscheinend in der Blase, die dir sagt: Arbeiten bedeutet mindesten 50 - 60k Jahreseinkommen, und damit auch die Möglichkeit auf Eigenheim, Neuwagen und so weiter... Das diese Realität nur eine kleine Minderheit betrifft, scheinst du nicht zu begreifen. Arbeiten alleine hilft nicht mehr gegen relative Armut. Das ist die bittere Realität. Und Qualifikation alleine reicht auch nicht aus. Es gibt nunmal nur eine sehr kleine, schon längst besetzte und nur durch Kungeleien zu erreichende Anzahl an höher bezahlten Stellen für besser Qualifitzierte. Der Rest muss unter seiner Qualifikation finanziell ums Überleben kämpfen. Sonst gibt es das Stigma Hartz 4 und damit den garantierten, lebenslangen Ausschluss aus der Wohlstandsgesellschaft. Zu der man eh noch nie gehört hat, aber wenigstens hoffte, irgendwann einmal dazuzugehören.
[re:1] erso am 03.04. 10:24
+1 -3
@Speggn: Was du so alles herausliest ist beeindruckend. Die Aussage "kleine Leute knapphalten" bezieht sich übrigens auf Personen, die nur das Nötigste zur Verfügung gestellt bekommen. Es geht dabei nicht um arbeitende Menschen.

Worte haben Bedeutungen, die du im Zweifel im Duden nachlesen kannst.
[re:1] Speggn am 03.04. 13:41
+ -
@erso: Doch, es geht genau darum. Die Menschen denen es noch schlechter geht, am überleben zu halten, ist eine Sache.

Aber es geht genau darum das der "Kleine Mann" Also der Arbeitende Deutsche der mit seinem Geld kaum auskommt und es immer schlimmer wird, knapp gehalten wird.

Wer 1990 60000 DM Verdient hat, Verdient heute keine 30000€... bei mehr als verdoppelten Preisen... Es sollten deutlich mehr 60000€ sein wenn die Produktivitätssteigerung auch beim kleinen Mann angekommen wäre.
Da dies nicht der Fall ist, wird man von denen, die das Gehalt diktieren knapp gehalten.

(Wenn die Produktivitätstiegerung der letzten 25 Jahre bei den einfachen Arbeitnehmern angekommen wäre, dann würde niemand für unter 60k auch nur Reinigungs oder Lagerarbeiten machen. Der Wohlstand wäre bei den kleinen Leuten angekommen)

Interessant das du dies nicht erkennst.
[o6] TheBigHello am 02.04. 23:56
"...Retter nach einem Notruf in Deutschland im Durchschnitt nach 10 Minuten am Unfallort, eine Verringerung um weitere 50 Prozent auf knapp 5 Minuten sei hier schon logistisch kaum realistisch,.." - Was ist denn das für eine Idiotenrechnung: Es geht auch gar nicht um die Zeit NACH dem Notruf, die ist in DE sicherlich schon ganz gut. Es geht ja bei dem System wohl darum, daß bei einem schweren Unfall manchmal keiner da ist, um einen Notfall abzusetzen und bevor man in seinem Auto dann um halb 3 in der Nacht dann langsam still und leise vor sich hinverblutet, ist so ein System doch TOP.
[re:1] bLu3t0oth am 03.04. 09:39
+2 -
@TheBigHello: Dachte ich mir auch.. abgesehen davon kann man sich die Wegerklärung sparen, was auch oftmals gar nicht so einfach ist...
Einfach nur noch sagen, ja ich liege hier und mir fehlt nen Arm und das reicht^^
[re:1] deischatten am 03.04. 14:30
+1 -
@bLu3t0oth: Der Typ ist ein gutes Beispiel für die Experten die eigentlich keine Ahnung haben was dieses System macht.
[re:2] Tical2k am 03.04. 12:30
+ -
@TheBigHello: Noch dazu wäre die Frage, wie das denn in anderen Ländern in der EU aussieht.
Selbst wenn in Deutschland schnell Jemand da ist, fährt man mal in den Urlaub mit dem Fahrzeug und hat einen Unfall, wo die "Reaktionszeiten" langsamer sind, lohnt sich das erst recht.
[o7] wolver1n am 03.04. 08:55
+ -1
Hab mal Opel OnStar benutzt weil mich jemand am Straßenrand um Hilfe gebeten hat. Musste der alten am Telefon alles erklären, dauerte 5 min und dann stellt die mich zum Notdienst durch und ich darf noch mal alles erklären. Ich hätte die alte am liebsten durchs Telefon gezogen. Wenn man die Hände frei hat ruft man besser selbst an.
[re:1] steffen2 am 03.04. 09:44
+1 -
@wolver1n: hast du die blaue oder rote Taste gedrückt?
[re:1] wolver1n am 03.04. 15:49
+1 -1
@steffen2: die rote mit s.o.s drauf.
[o8] AWolf am 03.04. 12:07
+ -3
Trojanisches Pferd...
So ehrenwert ein Notrufsystem ist, welches einem in der Einsamkeit Verunglückten automatisch Hilfe schickt, so sehr läßt sich dieses System auch zum unterbrechungsfreien Tracking, bis hin zur automatischen Geschwindigkeitskontrolle verwenden.
OK, mit Handies funktioniert das ja schon heute, aber da bleibt die Freiheit, das Handy Daheim zu lassen, aber hier wird eine Überwachungstechnik installiert, die später mittels Software- Updates ungeahnte Möglichkeiten birgt.
[re:1] steffen2 am 03.04. 12:38
+ -
@AWolf: das System aktiviert sich (wenn man es so umschaltet) erst bei einem Unfall.

Der Vorteil beim dauerhaften aktivieren der Ortungsfunktion ist, dass man dann das Auto wenn es gestohlen wird genau orten kann
[re:1] Link am 03.04. 17:50
+ -1
@steffen2: Das Mobilfunkmodem wird wohl immer aktiv sein, damit kann der Staat genau verfolgen, wer wohin und wann fährt. Und das ist wohl auch der Grund für diese Pflicht, damit man auch dann überwacht werden kann, wenn man sein Smartphone zuhause lässt.
[re:2] DRMfan^^ am 03.04. 22:11
+ -
@steffen2: Als würden Autodiebe da nicht schnell gegen angehen können, zB GPS-Störsender
[o9] Tomy Tom am 04.04. 13:22
+ -
Klar und so ein System schafft dann auch gleich automatisch die notwendige Reggungsgasse :-)
Sorry.....war ein schlechter Scherz, aber bei solchen unausgegorenen Mist kann man nur noch mit Sarkasmus kontern.

Auch wenn die Dee an und fü sich gut ist, wird wiederum KEIN Autohersteller zu einem Standard verpflichtet, bei dem auch nur die notwendigen Daten weitergegeben bzw. gespeichert werden.

Bin mir relativ sicher das die zusätzlichen Daten von den Autokonzernen an entsprechende Versicherungen usw. verkauft werden...und wenn es dann in den Nachrichten breit getreten wird schreibt man es unter der "Datenleck und Hacking" Fahne an und kommt wieder mal mit einem blauen Auge davon.

Sorry, abe das die EU hier nicht mal die Eier in der Hose hat um ein entsprechenden Standard zu verpflichten.......in dieser Hinsicht verhärtet sich der Verdacht das in der EU nur noch Gesetzte für Lobbisten, Konzerne und Kapitalisten erlassen werden........der Bürger ist mal wieder der dumme der alles ausbaden und zahlen darf.
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