Jetzt auch mobil Kommentieren!

Wegen Schrauben aus DE: Tesla muss seinen größten Rückruf starten

Einen Kommentar schreiben
[o1] Zonediver am 30.03. 18:41
+23 -
Also wenn die Aktionäre wegen ner Schraube die Panik bekommen, dann haben die aber auch "ne Schraube" locker...
[re:1] gutenmorgen1 am 30.03. 19:19
+1 -1
@Zonediver: Nicht nur deswegen. Es gab wieder einen tödlichen Unfall mit einem Model X auf einem Highway und jetzt hat man Schiss, dass da der Fahrassisten seine Hände im Spiel gehabt haben könnte.
[re:1] Alexmitter am 30.03. 22:46
+ -
@gutenmorgen1: und selbst wenn?
[re:2] divStar am 31.03. 00:50
+5 -
@gutenmorgen1: die Aktionäre haben sowieso vor allem Schiss. Der Tesla ist kein autonomes Fahrzeug - ergo darf sich der Fahrer niemals der Illusion hingeben er / sie müsste nicht steuern bzw. habe nicht die Haftung.

Falls das einer tut, ist das sein / ihr Bier (=seine / ihre Schuld)
[re:3] DRMfan^^ am 31.03. 07:43
+ -
@gutenmorgen1: Huch? Das mit dem Uber kocht so hoch, auch der Tesla-Unfall mit dem übersehenem LKW war sehr medial Präsent. von dem erneuten Unfall hingegen habe ich noch nirgends gelesen?!
[o2] jan.emailgo am 30.03. 18:41
+4 -7
Hört sich nicht sehr glaubhaft an, da müsste jeder Hersteller einen Rückruft machen.
Was bei uns so an Wagen für den kleinen Geldbeutel bis 80.000€ herum rollt hat auch nach einem Jahr Flugrost bis zum erbrechen an allen Teilen die unten offen sind. Würde da eher einen heimliches Update für den Autopiloten in getracht ziehen, die Schraube als Grund sorgt wohl für weniger Presserummel und Aufregung.
[re:1] gutenmorgen1 am 30.03. 19:23
+6 -2
@jan.emailgo: Tolle Theorie! Wenn Tesla die Updates nicht ferngesteuert einspielen könnte, würde sie sogar Sinn ergeben.
[re:2] 0711 am 30.03. 20:11
+1 -1
@jan.emailgo: Entscheidend ist hier wo diese schraube zum Einsatz kommt.
[re:3] Bart_UHD am 30.03. 20:41
+1 -5
@jan.emailgo: Herr lass Hirn regnen....
[re:1] divStar am 31.03. 00:51
+ -1
@Bart_UHD: er hat nicht unbedingt Unrecht. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass er mit seiner Theorie Recht hat :). Es könnte durchaus sein; ich glaube aber, dass Updates anders nachversorgt werden könnten - also weniger kostspielig.
[o4] markox am 30.03. 18:50
Aber hat nun wirklich Bosch einen selbstverschuldeten Produktionsfehler gemacht? So ganz eindeutig konnte ich das in noch keinem Bericht raus lesen. Als Schlussfolgerung der Fakten könnte man es auch so deuten, dass Tesla eine bestimmte Art Schrauben bestellt hat, die Bosch so wie sie sind regulär produziert und vertreibt, dabei aber nicht bedacht hatte, dass diese Schrauben mit dem bestimmten Streusalz reagieren.
[re:1] Link am 30.03. 22:12
+2 -2
@markox: So wie ich das gelesen habe, wird die Servolenkung komplett von Bosch geliefert, nicht nur diese Schraube.
[re:2] FuzzyLogic am 30.03. 22:41
+4 -2
@markox: halte ich für relativ unwahrscheinlich, dass die Schuld bei Bosch liegt. Die fertigen ja auch nur, wie der Kunde das Produkt spezifiziert hat.
[re:1] bear7 am 31.03. 02:29
+3 -2
@FuzzyLogic: ganz richtig! ... ich kann (als Hersteller) mir ja auch von Bosch alles fertigen lassen was ich will. Und wenn ich "keine Ahnung" habe, dann kann auch Bosch mit etwas empfehlen... aber wenn ich sag ich brauch jetzt ein Modul was in einem VW-Golf 500€ kostet und Millionenfach verbaut wird, plötzlich für 300€ und das auch noch nur 100000 Stück, dann wird Bosch ganz einfach sagen: "wir schaffen das, Qualität ist ja jetzt nicht sooo wichtig oder?"

Was mich aber noch mehr verwirrt sind die "Testszenarien" welche Tesla mit ihren Autos macht... ein VW-Golf verweilt in der Arktis, in der Wüste,... <- mittlerweile gerne in Nachgestellten Gebieten in Klimatisierten Großhallen... Module werden unter Extrembedingungen getestet und das vor allem Simuliert* für teilweise 10 Jahre...
> Aber hier liegt die Verantwortung bei VW ... ist doch Bosch egal, wenn ich mir eine "Servolenkung" bei 22°C ins trockene Wohnzimmer legen will!

*Also Bedingungen werden extremer dargestellt als sie in der Realität sind, dass man in kürzerer Zeit längere Zeiträume nachvollziehen kann...

Mann sollte weniger ins All schießen als mal Sinnvoll testen :P
> ich will jetzt nicht sagen dass die anderen Besser sind. Rückrufaktionen gibt es mittlerweile schon im Standard-Service... aber ich finde es so maximal Armselig: "mimimi die anderen sind Schuld mimimi" <- aber gut, das machen ja auch mittlerweile fast alle!
[re:1] ijones am 01.04. 05:05
+ -
@bear7: Für das ausgiebige Testen fehlen Tesla allerdings die Mittel. Während VW Gewinne in zweistelliger Miliarden Euro Höhe erzielt, verbrennt Tesla bis dato nur das Geld. Tesla kann nicht mal eben wie VW über 70 Miliarden Euro in seine Elektroflotte stecken.
[re:2] DerTigga am 31.03. 10:04
+ -
@FuzzyLogic: Sehe ich auch so. Vor allem muss man im Zweifelsfall auch erstmal drauf kommen und dann die Zeit eingeräumt und bezahlt kriegen, da einen Langzeit-Rosttest mit jenem speziell zusammengesetztem Strreusalz durchzuführen. Da die betroffenen Autos alles vor 2016 produziert wurden, scheinen jene Schrauben jedenfalls nicht enorm stark anfällig zu sein, da es jetzt erst auffiel..
[re:3] aliasname am 31.03. 10:47
+ -1
@FuzzyLogic: Ich glaube nicht das so eine Lenkung aus dem Regel genommen wurde. Heutzutage wird der Lieferant zum Entwicklungslieferanten verdonnert und der bekommt den Teufel eine detaillierte Spezifikation sondern eine Vorgabe so zu entwickeln das das Bauteil in den Zielmärkten mit den dort vorherrschenden Randbedingungen die gewünschte Funktion erfüllt. Fertig. Sollte Tesla so dumm gewesen sein das anders zu handhaben (kann ich mir nicht vorstellen) wäre das schon eigenartig. Man ist als Hersteller dann schon gestraft genug das der eigene Markenname leidet, selbst für den Fall die kompletten Kosten tragen müsste. Aber bestimmt kann man auch das noch verhandeln und auf den Zulieferer abwälzen.
[re:1] ijones am 01.04. 05:11
+ -
@aliasname: Bosch ist aber nicht irgendwer, sondern der weltgrößte Autoindustriezulieferef. Ich denke schon, dass die lange genug im Geschäft sind und clever genug sind, sich gegen sowas abzusichern. Tesla ist nun mal ein Neuling, der noch Lehrgeld zahlen muss und der bis dato keine Gewinne erzielt. Mittelfristig wird das zum Problem, weil VW, Daimler, BMW und Co. von ihren riesigen Gewinnen den Übergang zu Elektroantrieben und autonomen Fahrzeugen finanzieren können. Geld, welches anderen Autoherstellern mangels Produktivität fehlt.
[re:4] yournightmare am 31.03. 18:06
+ -1
@FuzzyLogic: Auf den ersten Blick sieht es aber aus, dass Bosch die alleinige Schuld trägt. Bosch ist für das gesamte System verantwortlich. Ich glaube nicht, dass Tesla spezifiziert hat, dass die eine Schraube haben möchten, welche schnell rostet. Hier und da hat der Hersteller sicher Sonderwünsche, das Meiste liegt aber außerhalb von Teslas Machtbereich. Die haben doch auch keine Ahnung von Servolenkung. Genau deswegen kaufen die ja auch bei Bosch ein und bauen keine eigene Servolenkung. Und hier hat Bosch anscheinend schlechte Qualität geliefert. Und die Qualitätsmängel liegen an einer Stelle, wo ich schon sagen würde, dass hier alles nach der Schuld von Bosch aussieht.
[re:1] FuzzyLogic am 31.03. 20:02
+ -
@yournightmare: nun, warten wir es ab. Ich finde es schwer vorzustellen, dass ein erfahrenes Unternehmen wie Bosch so ein trivialer Fehler unterlaufen würde. Schließlich beliefern die so ziemlich jeden Automobilhersteller. Aber auszuschließen ist es natürlich nicht. Aber so oder so, der größere Schaden entsteht bei Tesla, das Vertrauen in ihre Marke durch die Käufer wird dadurch einen weiteren Dämpfer erleiden.
[re:1] markox am 01.04. 21:03
+ -
@FuzzyLogic: Takata bekommt ja auch seine Probleme nicht in den Griff, schon wieder Rückrufe. Und die sind auch Experten für ihr Produkt und groß im Geschäft.
[re:3] rallef am 31.03. 14:12
+ -
@markox: Es ist, wenn ich nicht ganz falsch lese, die Kombination der Schraube mit dem "besonders agressiven" (was immer das heißt) Streusalz.

Einerseits ist also die Schraube unter "normalen" Bedingungen völlig ausreichend, anderseits hat es, habe ich irgendwo gelesen, auch schon von anderen Herstellern Probleme bzw Rückrufe gegeben.

Je kleinteiliger Systeme und Subsysteme outgesourcet werden, um so größer ist die Gefahr, dass Spezifikationen und Einschränkungen "verloren" bzw übersehen werden, und dann kommt eben so was bei raus.
[o5] Rikibu am 30.03. 19:21
+1 -
Als ob ne chinesische nicht minder qualitativ hätte sein können...
[re:1] yournightmare am 31.03. 18:10
+ -
@Rikibu: Vielleicht. Aber China wirbst auch nicht mit Made in China als Qualitässiegel. Das tut Deutschland aber mit Made in Germany. China wirbt mit Preis. Wenn Deutsche Produkte qualitativ aber scheinbar nicht besser sind, sieht das schlecht für den Standort Deutschland aus. Vom Preis her kann man eh nicht punkten.
[o6] kickers2k1 am 30.03. 19:23
+ -
Bosch macht Schrauben? Dachte die sind eher für Elektronik zuständig und weniger für Mechanik.
[re:1] gutenmorgen1 am 30.03. 19:26
+1 -1
@kickers2k1: Bosch macht alles mögliche. Schrauben, Bremsen, Elektromotoren, Waschmaschinen, ...
[re:1] jan.emailgo am 31.03. 09:38
+ -
@gutenmorgen1: Nur weil eine Schraube an einem Bosch Gerät ist stellen die sie noch lange nicht selbst her wie dutzende andere kleine Teile.
[re:2] 0711 am 30.03. 20:12
+4 -1
@kickers2k1: Bosch könnte vermutlich ein eigenes Auto mit nahezu hundert Prozent Bosch Teilen bauen
[re:1] FuzzyLogic am 30.03. 22:43
+2 -
@0711: ein besseres Auto als ein Tesla sowieso. Siehe Bosch eAchse.
[re:1] divStar am 31.03. 00:53
+ -
@FuzzyLogic: und deswegen haben sie es schon gebaut und mit all den anderen Fahrzeugherstellern den Boden aufgewischt :x ... ich glaube nicht.
[re:1] FuzzyLogic am 31.03. 10:29
+1 -
@divStar: Bosch ist kein Fahrzeughersteller, sie liefern nur Komponenten. Meine Kernaussage war aber auch eher, dass Teslas keine besonders guten Autos sind und hauptsächlich vom Hype leben. Andere Fahrzeuge in der Preisklasse sind deutlich hochwertiger.
[re:2] floerido am 31.03. 13:19
+ -
@FuzzyLogic: Welche eAutos in dieser Preisklasse gibt es? Teslas Stärke ist, dass es im Moment noch keine direkte Konkurrenz gibt.
[re:3] ijones am 01.04. 05:19
+ -
@divStar: weil sie dann sich selbst als weltgrößter Zulieferer der Autoindustrie im Wege stünden. Es gibt keinen Autohersteller,der nicht Bosch-Produkte verwendet. Das ist eben eines der Kennzeichen von vielen tausend deutschen Konzernen, die auf ihrem Gebiet eine weltweite dominante marktberherrschende Position einnehmen. Dies begründet es ja, dass wir mit 80 Millionen Einwohnern neben China, die größte Exportnation darstellen. Wobei China die deutschen Maschinen für die Herstellung von Massenprodukte nutzt.
[re:2] Freudian am 31.03. 10:41
+ -
@FuzzyLogic:
Besser worin? In der Zuverlässigkeit bestimmt nicht, wenn ich mir anschaue wie schnell Bosch Zeug kaputt geht mittlerweile.
[re:3] Link am 30.03. 22:18
+ -
@kickers2k1: Bosch stellt komplette Komponenten für Fahrzeughersteller her, in diesem Fall das komplette Servolenkungsteil, an dem eben auch die rostige Schraube sitzt.
[o7] Tomelino am 30.03. 19:33
+1 -2
Der Versuch der deutschen Automobilindustrie Tesla Steine in den Weg zu legen! Mission accomplished!
[re:1] Bart_UHD am 30.03. 21:22
+3 -5
@Tomelino: Warum soll man einem Unternehmen Steine in den Weg legen, das mit jedem Auto satte Verluste einfährt?? Tesla erledigt sich bei Zeiten selbst. Egal ob VW, BMW, Mercedes oder Ford, wenn die in Sachen Elektro erstmal loslegen, verkauft jeder von denen in 2 Monaten mehr Autos als Tesla in einem Jahr.
[re:1] Niccolo Machiavelli am 30.03. 21:53
+1 -1
@Bart_UHD: Check your facts. Tesla hat Margen auf seinen Autos, von denen andere nur träumen können.

https://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2017/08/03/tesla-beats-estimates-forecasts-attractive-margins-on-model-3/
[re:1] testacc am 30.03. 22:17
+1 -
@Niccolo Machiavelli: Im Handel kannst du entweder über den Preis, wie bei Tesla verkaufen oder über Menge, wie es bei den anderen VW, BMW oder Mercedes wäre.
[re:2] al.einstein am 31.03. 00:59
+ -
@Niccolo Machiavelli: aber nur, wenn Du Deine facts zuerst checkst: Teslas gross margin (also bruttomarge) lag per Dezember bei etwa 13,4%. Zum Vergleich: Daimler hatte im gleichen Zeitraum eine gross margin von knapp über 20%. Noch interessanter wird´s wenn man weiss, das die Bruttomarge nicht überall gleich berechnet wird und Tesla wendet da einige Kreativität für´s "tuning" auf. Würde man Teslas gross margin berechnen es bei Ford getan wird würde man auf eine Marge von -4% kommen. BTW: zum Zeitpunkt der Veröffentlichung deines verlinkten Berichtes schallte es aus dem Twitter-Account des heiligen Elon noch, man möge sich doch überhaupt keine Sorgen um den Model 3-Anlauf machen.
[re:3] ijones am 01.04. 05:34
+ -
@Niccolo Machiavelli: Wie hoch waren in den letzten Jahren die Gewinne bei VW, Mercedes und BMW und wie hoch die Verluste von Tesla? BMW ist der profitabelste Automobilkonzern der Welt, VW der Autokonzern mit den höchsten absoluten Gewinnen, VW kann mal eben locker von seinen gigantischem Gewinne. 70 Miliarden Euro in das Geschäft mit Elektroantrieben stecken. Nebenbei hat VW Autos in zweistelliger Millionenzahl auf den Straßen, die wichtige Erkenntnisse in Sachen autonomer Fahrsysteme liefern. Schritt für Schritt übernehmen die Autos immer mehr Aufgaben. Darüberhinaus verfügt Tesla im Gegensatz zu VW, Mercedes und BMW über kein eigenes weltweites Kartenmaterial. Genauestes Kartenmaterial, welches ständig aktualisiert wird, ist aber eine wichtige Komponente beim autonomen Fahren.

Tesla macht aus meiner Sicht den riesigen Fehler, dass sie einfach herkömmliche Autos mit Elektroantrieb herstellen. Die Zukunft des Autos wird aber eine ganz andere sein. Es werden viel weniger Menschen eigene Fahrzeuge besitzen, man wird einfach nur die Dienstleistung Auto mieten. Dass Auto fährt dann autonom zu einem ausgewählten Punkt und befördert einen von A nach B. Im Moment fahre ich jeden Tag ca 150 km. 9 Stunden steht mein Auto dabei bei meiner Arbeitstelle rum und ca 12 Stunden in meiner Garage. Wenn das autonome Fahren kommt wäre das doch schwachsinnig, das weiter so zu handhaben. VW ist da Tesla um Jahre voraus beim Neuen Denken, wie das Fahren zukünftig aussehen wird.
[re:2] gutenmorgen1 am 30.03. 23:03
+1 -2
@Bart_UHD: Und du glaubst nicht, dass sich VW, BMW, Mercedes oder Ford noch lange nachdem Tesla Model 4 oder 5 vorgestellt hat, darum streiten werden, wer zuerst die Akkus für ihre Massenproduktion von den Herstellern kaufen darf?
[re:1] Dr. MaRV am 31.03. 09:21
+ -3
@gutenmorgen1: Nein, denn VW Baut den Standort Braunschweig, in dem sie Achsteile, Bremsen und anderen Teile produzieren, zur Batterieproduktion um.
VW wird auf Batterien für Notebooks von Samsung etc. nicht angewiesen sein und die anderen Autohersteller auch nicht.
Ne Batterie zu bauen ist kein Kunststück und alles andere als Alchemie und Hexenwerk.
[re:1] floerido am 31.03. 13:25
+ -
@Dr. MaRV: Batterie hatte auch schon ein Batteriewerk in Deutschland, nur sie haben bemerkt, dass die Produktion zu aufwändig und teuer war.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/kommentar-aus-fuer-batteriezellenwerk-zeigt-daimlers-elektro-dilemma-a-1003440.html
[re:2] Dr. MaRV am 31.03. 14:02
+1 -1
@floerido: Sicher, wenn man nur ein paar hundert Batterien im Monat baut lohnt es sich nicht und rentabel ist es dann auch nicht. So stark wie der ganze Elektroautoblödsinn aktuell unter dem Deckmantel von Dieselstickoxid und Benzinfeinstaub forciert wird, wird man irgendwann, wenn es nichts anderes als Elektro mehr gibt, mehrere hunderttausend Batterien im Monat bauen müssen. Dann lohnt es sich auch in Deutschland wieder.
Wie man an den zahlreichen werkseigenen Zulieferbetrieben in Deutschland sehen kann, die sich die deutschen Automobilhersteller für ihre benötigten Komponenten halten.

Was euch fehlt ist das Hintergrundwissen, sobald man mit Elektroautos tatsächlich Geld verdienen kann, werden auch unsere einheimischen Hersteller am Start sein, je mehr Komponenten sie selbst produzieren, desto besser ist es für den Hersteller, zudem macht er sich weniger abhängig oder erpressbar.

Dazu passt auch, dass VW jüngst einen seiner großen externen Zulieferer gekündigt hat, um genau dem Umstand der Erpressbarkeit aus dem Weg zu gehen.

Hinzukommt, VW ist keine kleine Klitsche die in einem gebrauchten Werk irgendwelche mittelmäßigen Amikisten zusammenschustert wie es Tesla macht.
Mat hat zig Marken für die man ein und die selbe Batterie als Baukastenkomponente produzieren kann, zu den Kunden der Konzerneigenen Zulieferbetriebe gehören alle Marken des Konzerns (VW, Porsche, Audi, Bugatti etc.), mit insgesamt dutzenden Modellen.

Und das trifft auf alle deutschen Autokonzerne zu, auch BMW und Mercedes.
Genau darum gibt es die Zusammenschlüsse einzelner Marken zu Konzernen, da wird es Tesla als Einzelkämpfer in Zukunft mehr als schwer haben. Was bleiben wird ist die Erinnerung, irgendwann mal das erste halbwegs praxistaugliche Elektro KFZ in Serienproduktion gestellt zu haben.
[re:3] yournightmare am 31.03. 18:15
+2 -
@Bart_UHD: Zur Zeit wird über Tesla mehr geschrieben als es Autos verkauft. Die Paar Autos welche die verkaufen, da ist nichts. Tesla traut man nur technologisch viel zu. Diese Elektroautos soll ihr VW, BMW, Mercedes erstmal bauen. Da werden die noch einige Jahre brauchen um in gleicher Qualität wie Tesla bauen zu können. Tesla traut man zu sich aber weiter entwickeln zu können. Um die Anzahl an verkauften Autos geht es nicht. Da ist Tesla selbstverständlich keine Konkurrenz zu VW.
[re:2] DerTigga am 31.03. 09:49
+ -
@Tomelino: Ich wusste ja noch garnicht, das Bosch jenes gewisse Streusalz aus dem Newstext herstellt..
[o8] Screami5 am 30.03. 19:58
+2 -
Ich finde hier euren Bericht besser, als den der Süddeutschen Zeitung. Dort spricht man von mögliche Rostbildung bei besonders kaltem Wetter, was totaler Quatsch ist. Gerade kaltes Wetter ist sogar sehr gut, weil dort Rost weniger schnell voran kommt.
Streusalz kann aber natürlich ein Auslöser sein, worauf man wohl auch hinaus wollte. So wie es im Originaltext aber steht, halte ich es für total schlecht recherchiert von der Süddeutschen Zeitung.
[re:1] ElGonzales am 30.03. 20:10
+2 -
@Screami5: Wobei Du bei kaltem Wetter bzw. natürlich kalt/warm Wechseln überall Kondensationsfeuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf dem Metall hast. Ich kämpfe gerade in der Garage bei den Motorrädern dagegen. Rein nach RGT Regel verläuft die Oxidation bei mehr K natürlich schneller. Trotzdem halten in trockenen und warmen Gebieten wie Californien die Fahrzeuge am längsten, weswegen dort Oldtimer aus Scheunen gezogen werden die im Rest der Welt schon verrottet sind.
[re:2] xerex.exe am 30.03. 22:52
+1 -
@Screami5: der Auslöser soll spezielles streusalz sein, welches vorallem in kalten Regionen zum Einsatz kommt. Also ist die Aussage mit dem kalten Wetter fast richtig...
[o9] TuxIsGreat am 30.03. 20:02
+2 -3
Da musste der Einkäufer zum Wohle des Aktienkurses wohl die Schrauben ordern die 2Cent das Stück billiger sind... Der Schuss ging dann wohl nach hinten los. :D
[re:1] xerex.exe am 30.03. 22:52
+ -2
@TuxIsGreat: 2cent das Stück? Was kaufst du für heute schrauben ?!
[re:1] Speggn am 31.03. 10:58
+1 -
@xerex.exe: 2 Cent das Stück billiger.... also anstatt 1,99 pro schraube noch 1,97... das war seine Aussage....
[re:1] xerex.exe am 31.03. 13:56
+ -1
@Speggn: 1,99 pro schraube... eher wohl 15 oder 13 Cent das Stück...
[re:1] Speggn am 31.03. 14:10
+ -
@xerex.exe: Kommt ganz auf die Schrauben an... Können auch 40$ pro Schraube sein... aber ja, es war ja nur als Beispiel gedacht, und wohl etwas hoch angesetzt...
[10] Warhead am 30.03. 20:05
+4 -2
selbst schuld wenn sie keinen edelstahl-schrauben nehmen in solchen bereichen. da wollte man wohl nen cent zuviel sparen
[re:1] ElGonzales am 30.03. 20:21
+5 -
@Warhead: Kommt immer drauf an, an belasteten Fahrwerksteilen ist Edelstahl aufgrund seiner Sprödigkeit problematisch, da achtet sogar der TÜV drauf. Da ist die Scher- und Zugfestigkeit nicht immer ausreichend im Vergleich mit normalen Stahlschrauben. Auch die Kontaktkorrosion bei Kontakt zu unedleren Metallen muss beachtet werden. Sonst hast Du ne Edelstahlschraube, die hat aber ringsrum alles verrotten lassen. Stahlschrauben einfach ordentlich verzinken und gut is...
[re:1] Schinkenuser am 30.03. 22:12
+ -
@ElGonzales: Dir ist klar, dass es auch bei "Edelstahl" 1000e an Stahlsorten gibt? Tesla kann ordern, was sie wollen, zur Not wird ne Stahlsorte auf deren Anwendungszweck hin entwickelt. Seit Ewigkeiten so Usus.
[re:1] ElGonzales am 30.03. 23:22
+1 -
@Schinkenuser: Vor allem weiß ich, dass allein schon für den Sprung 8.8 auf A4-80 der vierfache Preis fällig wird (bei Normteilen). Wenn wir jede Schraube nun auf ihre exakte Anwendung zugeschnitten entwickeln wollen kostet der Tesla bei den geringen Stückzahlen so viel wie ein Hubschrauber.
[re:2] TomW am 31.03. 13:57
+1 -
@Schinkenuser: Der Sinn von Normteilen ist, dass man eben nicht mehr jedes einzelne Teil neu entwerfen muss! Da draußen fahren Millionen von Autos ohne Edelstahlschrauben rum. Und tun das auch noch nach 20 Jahren.
[11] LoD14 am 30.03. 20:06
+7 -4
Eine Schraubennews bei Winfuture. Als nächstes dann ein Artikel über den Leak des neuen Winter Sorriments von Würth und Rabattaktionen bei Bauhaus neben Bildern vom Galaxy S42 und iPhone Xxl.
[12] 0711 am 30.03. 20:13
+4 -2
Die interessanteste Info wäre eigentlich ob die Schraube überhaupt konzeptionell dazu taugen sollte nicht zu rosten. Bosch verkauft halt was bestellt wird
[re:1] Link am 30.03. 22:26
+ -1
@0711: Was hier nicht steht, ist dass Bosch die komplette Servolenkung an Tesla verkauft hat, inkl. dieser Schraube. Wer für die Entwicklung dieses Teils verantwortlich ist, weiß ich aber auch nicht.
[re:1] DerTigga am 31.03. 09:58
+ -
@Link: Da laut Newstext nur Auto von vor 2016 betroffen sind, würde ich da sowieso mal hinterfragen, inwieweit Bosch da noch für haftbar gemacht werden könnte (von werden sollen steht ja eh nix in der News).
[re:1] Link am 31.03. 10:07
+ -
@DerTigga: Rechtlich haftbar ist eine Sache, haftbar im Sinne "ich möchte diesen Kunden (Tesla) wiedersehen" eine andere.
[re:1] DerTigga am 31.03. 10:12
+ -1
@Link: Ich schaffe es nicht, aus der News herauszulesen, das es bei Tesla echten Willen gibt, gerichtlich bzw. Zahlungen fordernd auf Bosch loszugehen zu wollen.
[13] BloodEX am 30.03. 20:42
+3 -3
Gibt doch nichts gegen Qualität aus Deutschland... :p
[14] kubatsch007 am 30.03. 21:14
+2 -1
Wäre schon interessant zu sehen, wie hier die Reaktionen ausfallen würden, wenn es eine deutsche Automarke und ein US Zulieferer gewesen wäre...
[15] Schinkenuser am 30.03. 22:08
+2 -1
Bosch halt. Deren Elektrowerkzeuge etc. meide ich auch auf Teufel komm raus. Dabei waren die bis Ende der 90er noch eine top Firma.
[re:1] Link am 30.03. 22:22
+1 -
@Schinkenuser: Die grünen sollte man schon immer meiden, die blauen sind eigentlich ganz gut.
[re:2] M_Rhein am 31.03. 00:19
+ -1
@Schinkenuser: kein Problem seit über 10 Jahren damit.
Ich weiß aber auch wie die meisten mit ihrem Werkzeug umgehen, da wundert mich nicht wenn nach 4 Monaten was defekt ist ;-)
[16] karlo73 am 30.03. 23:52
+ -1
Der Großteil von Bosch Produkten wird mittlerweile in Malaysia, China und Singapur gefertigt.
[17] AWolf am 31.03. 06:17
+1 -1
der Artikel liest sich ja so, als seien wir Deutsche daran Schuld, daß Tesla ein Rostproblem hat. Ich bin mir sicher, daß Bosch genau das lieferte, was bestellt und bezahlt wurde. Gab es die Anforderung nach NiRo- Material? Hat Tesla Qualitätstests durchgeführt? Wurde der billigste Zulieferer ausgewählt? Oder ist das ganze jetzt nur ein Versuch den Amis ihren Handelshrieg gegen Deutschland auszuweiten?
[re:1] DerTigga am 31.03. 10:10
+ -
@AWolf: Steht in der News was, das Tesla Bosch irgendwie verklagen will oder so ? Ich lese das eher so, das Tesla ganz genau weiß, das da rein die spezielle und vermutlich was agressiverere Streusalz Zusammensetzung die Ursache ist = keiner kann so wirklich was dafür.
[re:2] floerido am 31.03. 13:29
+ -
@AWolf: Wenn man den Aluhut andersrum aufsetzt, dann möchte die deutsche Autoindustrie vielleicht Tesla sabotieren.
[18] der_ingo am 31.03. 14:18
+ -
Ich bin mal gespannt, wann überhaupt die Nachrichten kommen werden, dass die Teslas langsam weggammeln. Ob die ernsthaft konstruktive Rostvorsorge können? Das haben auch die Hersteller immer mal wieder vergeigt, die schon seit Jahren Erfahrung in dem Thema haben (Mercedes z.B. um die 2000er Baujahre rum).
Das Model X, was ich mal auf der Messe gesehen hatte, sah zumindest nicht danach aus, als hätte man Wert gelegt auf sowas. Macht man die Vordertüren auf und schaut in den Bereich wo die Scharniere angebracht sind, ist da noch nicht mal Decklack drauf gewesen, sondern man blickte in einen nur grundierten Bereich. Sowas machen andere Hersteller auch, aber doch bitte nicht außen, sondern in Innenbereichen.
[19] Roy Bear am 31.03. 16:09
+ -
Zugeben etwas Off-Topic: Wer hat sich eigentlich in den ideologisch verwirrten Kopf gesetzt, daß zukünftig batteriegespeiste Elektroautos im Winter über die Straßen rollen sollen? Das ist so etwas von hirnrissig... Frag nach beim ADAC. Der stöhnt jedes Jahr aufs Neue, daß seine häufigsten Einsätze Probleme mit der Starterbatterie sind - aber bei uns in D rollen demnächst zig Autos im Winter mit Batteriespeisung als Antrieb. Ich faß es nicht! Ach ja, frag auch nach bei der Post, wieviel E-Scooter im letzten Winter wegen ausgefallener Batterie abgeschleppt werden mußten...
[20] felix111984 am 02.04. 06:57
+1 -
Ich frage mich, was hat die rostende Schraube mit Deutschland zu tun?
Der Kunde, in dem Fall Tesla, bekommt das was er bestellt. Fertig aus!

Wenn ich eine Schraube nach DIN XY bestelle, bekomme ich auch genau diese Schraube.
Liebe Redaktion, wenn also Tesla die falschen Teile auswählt bzw. deren Qualitätssicherung diese Teile nach der Prüfung annimmt, liegt das Problem nicht bei der Deutschen Firma!
[21] secpol.msc am 05.04. 13:25
+ -
Erstens würde ich gerne mal wissen woher die Autoren wissen das es eine "deutsche" Schraube ist. Mag sein, dass die Servolenkung von Bosch kommt, doch ob alle dafür benötigten Teile tatsächlich auch aus Deutschland kommen, und ob die Lenkung auch tatsächlcih in Deutschland gefertigt wird sei mal dahingestellt.
Zweitens, es spielt doch letztlcih keine Rolle aus welchem Land eine Schraube kommt. Fakt ist, man hat einen "Fehler" aufgedeckt und behebt ihn, und so wie es aussieht noch rechtzeitig! Alleine das zählt!
Wie oft ist denn zuerst ein großes Unglück geschehen bevor man den Fehler entdeckte und eine Rückrufanktion durchführte? (Beispiel Airbag Toyota, aso.)
Einen Kommentar schreiben
Hoch © 2000 - 2018 WinFuture Impressum Datenschutz