Uber stoppt nach tödlichem Unfall Tests mit autonomen Fahrzeugen

Von Nadine Juliana Dressler am 19.03.2018 20:09 Uhr
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Nach einem tödlichen Unfall im US-Bundesstaat Arizona hat der Fahr­dienst Uber seine Testreihen mit autonomen Fahrzeugen gestoppt. Laut der Nachrichtenagentur Reuters war es in der Nacht zum Montag zu dem tragischen Zwischenfall gekommen.

Wie die Nachrichtenagentur weiter berichtet, wird der Unfall nun zusammen mit der Polizei in der Stadt Tempe, in der sich der Unfall ereignete und der staatlichen Verkehrs­sicher­heits­behörde untersucht. Soweit bisher bekannt war ein junger Mann an Bord des Uber-Test­fahr­zeugs, das im autonomen Modus durch Tempe steuerte. Eine Frau sei von dem Fahrzeug erfasst worden, als sie versuchte die Straße zu überqueren. Der Fahrer konnte nicht mehr eingreifen, beziehungsweise durch sein Eingreifen die Kollision nicht mehr verhindern.

Keine Rettung mehr möglich

Die Frau ist den Medienberichten zufolge später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.

Rasche Aufklärung versprochen

Uber hat sich zu dem tödlichen Unfall bereits offiziell zu Wort gemeldet und sein Beileid über­mittelt. Auch bei Twitter gab es eine öffentliche Stellungnahme. Zu­dem hat man gleich unter­strichen, dass man sich für eine rasche Auf­klä­rung einsetzt und mit den Behörden und allen Partnern, die das auto­nome Fahrsystem entwickelt haben, eng zusammen arbeiten will.

Eine unabhängige Kommission soll nun schnellstmöglich klären, wie es genau zu dem Unfall gekommen ist.
Bei Uber selbst wurden alle Tests auf öffentlichen Straßen bis auf weiteres eingestellt. Bisher hatte Uber die Testreihen für autonome Fahrzeuge neben Tempe auch in Pittsburgh und in San Francisco gestartet. In San Francisco hatten Passanten gleich zum Start gemeldet, das ein Uber-Wagen über eine rote Ampel gefahren war und somit die Tests der Fahrzeuge gleich zum Beginn der Tests in Frage gestellt.

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