HP bringt robuste mobile Workstations im Ultrabook-Format

Von Christian Kahle am 07.02.2018 13:17 Uhr
11 Kommentare
Der Computerkonzern HP hat ein neues Notebook vorgestellt, das seinen Aussagen zufolge die dünnste mobile Workstation der Welt darstellt. Das ZBook 14u G5 ist lediglich 17,9 Millimeter dick und kann es damit schon mit den Ultrabooks aufnehmen, die für gewöhnlich eine wesentlich sparsamere Leistung an den Tag legen.



HP ZBook 14u G5 und 15u G5
Die beiden Modelle

Neben der neuesten Version des ZBook 14u, dessen Bezeichnung auf den 14-Zoll-Formfaktor hinweist, gibt es auch das Schwestermodell ZBook 15u in einer neuen G5-Variante. Bei beiden Geräten ist die Technik in ein Gehäuse eingefasst, das nach dem Standard MIL-STD-810G zertifiziert ist. Dieser wurde vom US-Militär entwickelt und legt fest, welcher Sturz- und Staubbelastung ein Gerät ohne Funktionsausfälle standhalten muss. Die Konstruktion soll so robust sein, dass das Innenleben auch dann weiterhin funktioniert, wenn das Metallgehäuse mal einen Stromschlag abbekommt.

HP hat noch keine weitergehenden Spezifikationen zu den Geräten veröffentlicht, im hauseigenen Store werden aktuell noch die Vorgängermodelle geführt. Folgendes steht aber schon fest:

Prozessor Intel Core i7-8650U
Intel Core i7-8550U
Intel Core i5-8350U
Intel Core i5-8250U
Intel Core i5-7300U
Intel Core i5-7200U
Arbeitsspeicher Bis 32 Gigabyte DDR4
Grafik Intel HD / UHD Graphics 620
AMD Radeon Pro WX 3100 (optional)
Massenspeicher SSD bis 1 Terabyte
Schnittstellen WLAN 802.11ac
Bluetooth 4.2
USB 3.0
RJ-45
Thunderbolt 3
Preis HP ZBook 14u G5: ab 1.099 Dollar
HP ZBook 15u G5: ab 1.109 Dollar
Verfügbarkeit Februar


Sicherheit gibts extra

Die Preise sind angesichts der Ausstattung mit neuen Intel-Prozessoren und AMD-GPU schon recht in Ordnung - zumal noch einige Features hinzu kommen, die Business-Kunden mit einem höheren Anspruch an Sicherheit benötigen. HP liefert die Notebooks so beispielsweise mit Sure Start Gen 4 aus. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die mögliche Manipulationen am BIOS erkennen soll, damit sich Malware nicht unerkannt unter dem Betriebssystem einnistet. Die Sure Run-Technologie informiert außerdem die Anwender und die IT-Abteilung der Firma, wenn nicht erwartete Änderungen an installierter Software vorgenommen werden.

Weitergehende Details zu den Spezifikationen werden sicherlich bereitgestellt, sobald die Geräte auch tatsächlich an den Einzelhandel geliefert werden.
11 Kommentare lesen & antworten
whatsapp
Jede Woche neu: Top-News per E-Mail
Verwandte Themen
HP Inc.
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2021 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies