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Samsungs Exynos 9: Galaxy S9 nimmt theoretisch 4K mit 120 fps auf

Von Christian Kahle am 04.01.2018 15:40 Uhr
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Der Termin für die offizielle Vorstellung des nächsten Samsung-Flaggschiffes Galaxy S9 rückt näher und es wird Zeit, dass auch über den Prozessor, der das Gerät antreiben soll, mehr bekannt wird. Der Chip mit der offiziellen Bezeichnung Exynos 9 Series 9810 wurde vor einiger Zeit bereits im Groben angekündigt.

Samsung Exynos 9 Series 9810

Nun gibt es einige weitergehende Details zu erfahren, die auch Hinweise auf mögliche Features des kommenden Samsung-Smartphones liefern. Im Kern handelt es sich beim Exynos 9 erst einmal um einen Prozessor, dessen vier Performance-Cores mit Taktraten von bis zu 2,9 Gigahertz betrieben werden können. Weiterhin sind vier weitere Kerne vorhanden, die im Alltag möglichst stromsparend die Standard-Aufgaben wegarbeiten. Hier dürften die ARM-Designs Cortex-A75 und Cortex-A55 die jeweilige Grundlage geliefert haben.

Samsung spricht davon, dass die Single-Core-Performance teilweise verdoppelt werden konnte. In Multi-Core-Anwendungen sollen zumindest 40 Prozent mehr Leistung erreicht werden. Die Samsung-Entwickler haben außerdem einen separaten Prozessor in den SoC integriert, der für die Verarbeitung sicherheitsrelevanter Daten wie die Informationen von den biometrischen Sensoren zuständig ist.


Extrem starkes Video

Der neue Exynos-SoC soll laut Samsung außerdem auch wesentlich verbesserte Schaltkreise für die Bildverarbeitung und Kamera-Steuerung mitbringen. Das Unternehmen verspricht hier beispielsweise, dass Nutzer nicht mehr darauf warten müssen, dass sicher der Fokus richtig eingestellt hat. Weiterhin soll der Chip in der Lage sein, Videos mit 4K-Auflösung mit Bildraten von bis zu 120 fps aufzunehmen. Ob solch ein Feature dann auch wirklich im Gerät angeboten wird, ist aber fraglich, da hier extrem schnell Datenmengen generiert werden, mit denen insbesondere die zahlreichen normalen Nutzer nicht rechnen.

Das Mobilfunkmodul, das in dem Exynos-Chip verbaut wird, soll ebenfalls zur Spitzenklasse zählen. Im LTE-Netz soll mit diesem sechsfache Carrier-Aggregation möglich sein, wodurch eine theoretische Bandbreite von 1,2 Gigabit pro Sekunde erreicht werden kann.
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