Sci-Hub: Forschungs-Piraten provozieren krasse Gerichtsurteile

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[o1] SegFault am 07.11. 15:40
+11 -
Bin ich froh, dass in meinem Fachgebiet praktisch alle Paper auf Preprint-Servern wie arxiv abgerufen werden können - selbst ohne Uni-Mitgliedschaft. Ein großer Teil aller Wissenschaftler wird aus öffentlichen Mitteln bezahlt, ihre Forschungsergebnisse sollten folglich auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
[re:1] robs80 am 07.11. 15:48
+2 -1
@SegFault: Welche Öffentlichkeit? die des Landes wo man Forscht oder die des Landes die die Gelder gibt? Finanzierung der Forschung ist heute sehr Komplex. :-)
[re:1] bLu3t0oth am 07.11. 15:56
+1 -1
@robs80: Was verstehst du unter "Öffentlichkeit" eigentlich nicht?
Zugang für alle. Ob es alle lesen und verstehen können steht immer auf einem anderen Blatt.
[re:1] departure am 07.11. 16:15
+2 -
@bLu3t0oth: Nunja, ich denke, er meint, daß es Unterschiede darin gibt, wo (von wem und in welchem Land) die öffentlichen Gelder dafür

1. entrichtet wurden (Steuerzahler)
2. eingesetzt wurden (Universitäten, Hochschulen)

und

3. von wem sie anschließend genutzt (gelesen/zum Studium benutzt) werden

Wenn Du davon ausgehst, daß die Forschungen, aus denen Forschungsergebnisse/Berichte/Publikationen hervorgehen, in Deutschland aus öffentlichen Mitteln finanziert wurden, dann hast Du als deutscher Steuer-/Abgaben-/Gebührenzahler sicherlich recht bzw. kann ich verstehen, was Du meinst.

Aber in den USA oder anderen Ländern zahle ich keine Steuren oder Abgaben, da kann ich mich kaum darauf berufen, daß es öffentliche Gelder sind/waren, da ich als Deutscher nicht zur US-amerikanischen Öffentlichkeit zähle.

Innerhalb eines Landes sehe ich das so wie Du (bzw. könnte es mir so vorstellen), doch länderübergreifend? Eher schwierig, finde ich.

Die ACS aus der Winfuture-News ist eine amerikanische Institution.
[re:1] bLu3t0oth am 08.11. 08:06
+ -
@departure: danke, sehr informativ.
[o2] kubatsch007 am 07.11. 17:19
+2 -1
Ich hoffe Sci-Hub kann den Wissenschaftverlagen noch einer Weile auf der Nase rumtanzen. Die kassieren für ein halbes Duzend Seiten teilweise dreistellige Beträge und dafür eine echte Leistung zu erbringen.
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