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BleachBit - Quelloffene Systemreinigung für Windows

Von Thomas Zick am 21.03.2019 09:07 Uhr
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Das kostenlose und quelloffene BleachBit 2.2 durchsucht Ihren Computern nach überflüssigen Datenresten wie Cookies oder temporären Programm- und Internetdateien und löscht diese von der Festplatte. Dabei erkennt das Tool nicht benötigte Daten von zahlreichen Pro­gram­men - etwa Firefox, Adobe Flash, Google Chrome, Opera oder Skype.

BleachBit

Einfaches Reinigungstool

Die Benutzeroberfläche von BleachBit ist sehr einfach gehalten, allerdings müssen Sie selbst entscheiden, was genau gelöscht werden soll. Nach der Installation ist das Tool dazu in der Lage, die Datenreste von rund 100 Programmen zu erkennen, durch den Import einer winapp2.ini lässt sich diese Zahl auf weit über 2000 Pro­gram­me erhöhen.

Über eine Vorschaufunktion erfahren Sie noch vor dem eigentlichen Reinigungsvorgang, welche Dateien gelöscht werden und wie viel Speicher­platz bei dem Vorgang freigegeben wird. Zu vielen Einträgen enthält das Programm kurze Beschreibungen, außerdem wird vor dem Löschen potenziell wichtiger Daten wie im Browser gespeicherten Passwörtern eine Warnung ausgegeben.

Mehr Privatsphäre

Da BleachBit Daten so löscht, dass diese sich nicht mehr wiederherstellen lassen, eignet es sich nicht nur zum Freigeben von Speicherplatz, sondern auch zum Schutz der Privatsphäre. Auch das Schreddern beliebiger weiterer Dateien und Verzeichnisse ist mit BleachBit möglich.

Neben der hier angebotenen Windows-Version steht BleachBit auf der Entwicklerseite zudem als Download für Linux-Systeme bereit. Windows-Nutzer können außerdem eine portable Version herunterladen, die sich dann etwa auf USB-Sticks einrichten lässt.

Insgesamt eignet sich BleachBit ähnlich wie der weitverbreitete CCleaner zum schnellen Löschen von Datenmüll, anders als dieser ist die Software allerdings quelloffen und komplett kostenlos. Ähnliche Programme gibt es etwa noch mit Clean Master und Wise Care 365.

BleachBit


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