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Chrome - Browser von Google

Von Thomas Zick am 13.12.2018 09:42 Uhr
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Seit dem September 2008 stellt Google unter dem Namen Chrome einen eigenen Browser zum kostenlosen Download bereit. Mittlerweile kann Chrome neben Windows-Systemen ab der Version 7 auch unter Linux, Mac OS X, Android und iOS genutzt werden.

Chrome

Mit Version 71 von Chrome werden Werbebanner auf Webseiten blockiert, die sich nicht an die Standards der Coalition of Better Ads halten und Nutzer in die Irre führen sollen. Außerdem enthält das Update 71.0.3578.98 einen Sicherheitsfix. Details können wie immer dem Changelog entnommen werden.

Optisch ändert sich bei Chrome 71 nichts, das letzte größere Neudesign gab es bei Chrome 69. Diese Fassung wurde als Jubiläumsversion veröffentlicht, Grund dafür war der zehnte Geburtstag des Browsers. Anlässlich dessen spendierte Google dem Browser vor allem ein neues Design. Das bedeutet vor allem neue abgerundete Tabs, diese folgen nun stärker den Material Design-Prinzipien. Wer viele Tabs offen hat, kann nun besser die Seiten-Logos erkennen, viele UI-Elemente wurde reduziert und simplifiziert.

Übrigens sind nicht alle neuen Features ganz streng genommen neu, einiges (wie etwa die automatisch generierten Passwörter) wurde schon in den vergangenen Wochen ausgerollt - offiziell werden sie laut Blogbeitrag aber zu Chrome 69 gezählt.

Chrome

Auch funktionell gibt es diverse Neuerungen:


Chrome dominiert den Browsermarkt

Hauptargument Geschwindigkeit

Eines der wichtigsten Argumente im Kampf um Browser-Nutzer ist die Surfgeschwindigkeit. Die Entwickler von Chrome wollen hier unter anderem mit V8, einer virtuellen Laufzeitumgebung für JavaScript, für echte Beschleunigung beim Laden von komplexen Web-Apps sorgen. Um Webseiten-Inhalte schnell auf den Bildschirm zu bringen, setzt Chrome auf die Open-Source-Rendering-Engine WebKit, die mittlerweile unter dem Namen Blink weiterentwickelt wurde. Die Kombination dieser und weiterer Techniken beschert dem Google Browser regelmäßig den Spitzenplatz im Geschwindigkeitsvergleich.

Bleibt gerne Stabil

Um Chrome stabiler zu machen setzen die Entwickler auf eine Multiprozessarchitektur, bei dem jedes neue Tab oder Plugin in einem eigenen Prozess gestartet wird. Sollte es zu Problemen kommen, wird dem Nutzer im entsprechenden Tab-Fenster eine Fehlermeldung angezeigt. Sollte beispielsweise ein Tab abstürzen, wird nur dieser beendet, ohne dass der gesamte Browser davon betroffen ist. Die Funktionalität und Stabilität des Browsers soll durch diese sogenannten "Sad Tabs" oder "Sad Plugins" nicht beeinflusst werden.

Sicher dank Sandbox

Bei Webseiten, die im Verdacht stehen, Malware oder andere gefährliche Inhalte zu verbreiten, zeigt Chrome seinen Nutzern dank der Safe Browsing-Technologie eine Warnmeldung an. Verschiedene Sandbox-Technologien sollen außerdem dafür sorgen, dass sich Schädlinge nicht auf dem Rechner installieren oder aktive Tabs beeinflussen können. Darüber hinaus prüft Chrome, ob neue sicherheitsrelevante Updates zum Download bereitstehen und installiert diese automatisch.

Umfangreiche Extra-Funktionen

Neben den mittlerweile üblichen Standard-Funktionen wie Tabs, einer Omnibox zur gleichzeitigen Eingabe von Adressen und Suche und einem Inkognito-Modus bietet Chrome eine Vielzahl an Extra-Funktionen. So kann die Oberfläche des Browsers mit Designs an die Nutzerwünsche angepasst werden. Darüber hinaus können im Chrome Web Store Tausende Erweiterungen und Web-Apps für den Google Browser heruntergeladen werden.

Synchronisation leicht gemacht

Google stattet den Chrome-Browser mit einem umfangreichen Synchronisations-Tool aus. Nach der Anmeldung im Browser (mit einem Google-Konto) werden Lesezeichen, der Suchverlauf und alle vorgenommenen Einstellungen zwischen Geräten synchronisiert, auf denen der Nutzer angemeldet ist. So werden beispielsweise am Desktop geöffnete Tabs auch auf dem Smartphone oder Tablet angezeigt.

Fazit: Unser Browser-Favorit für Geschwindigkeits-Fans

Will man flott im Netz unterwegs sein, gehört Chrome unter der Vielzahl an Browser-Alternativen sicher zu den ersten Kandidaten, die einen Surftest verdient haben. Darüber hinaus kann der Browser dank unzähliger Apps, Erweiterungen und Designs individuell angepasst werden (siehe Links im Text weiter oben). Mit der Synchronisationsfunktion hat man darüber hinaus mit einer Anmeldung überall Zugriff auf die eigenen Lesezeichen, gespeicherte Passwörter & Co. - das ist vor allem auch in Kombination mit den mobilen Versionen des Browsers sehr hilfreich.

Allerdings muss Nutzern des Chrome-Browsers klar sein, dass Google umfassende Daten über das Surfverhalten sammelt. Wen dieser ganz offene Eingriff in die Internet-Privatsphäre nicht stört, der erhält mit Chrome einen der aktuell verfügbaren Top-Browser in Sachen Geschwindigkeit, Sicherheit und Anpassbarkeit.

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