LibreOffice Download - Quelloffene Office-Suite

Von Thomas Zick am 03.09.2020 19:29 Uhr
132 Kommentare
Der Download von LibreOffice installiert eine Alternative zu Microsoft Office, die unter an­de­rem Werkzeuge für Texte, Tabellen und Präsentationen enthält.

LibreOffice ist Open Source und kann daher komplett kostenlos und ohne Einschränkungen genutzt werden. Zudem ist die Software mit den von Microsoft Office erstellten Dokumenten kompatibel. Derzeit ist LibreOffice in der Version 7.0.1 mit deutscher Benutzeroberfläche ver­füg­bar.

LibreOffice
LibreOffice Writer

LibreOffice Download & Installation

LibreOffice setzt Windows 7 SP1 oder neuer, einen Pentium-kompatiblen PC mit mindestens 256 MB RAM, 1,5 GB freien Festplattenspeicher und einen Bildschirm mit 1024 x 768 Pixeln oder einer höheren Auflösung voraus. Außerdem muss für einige Funktionen Java installiert sein.

Während der Installation lassen sich nicht benötigte Komponenten abwählen. Dazu zählen etwa Wörterbücher, eine Explorer-Er­wei­terung und zusätzliche Sprachen für die Benutzeroberfläche.

Version 7 - Das ist neu

Version 7.0 von LibreOffice bringt zahlreiche Neuerungen mit. In Writer gibt es etwa Ver­bes­se­run­gen bei der Nummerierung in Listen. Lesezeichen und Felder können nun geschützt werden, außerdem lassen sich Texte jetzt auch halbtransparent darstellen. Zudem wurde die Autokorrektur verbessert.

In Calc gibt es neue und geänderte Tabellenkalkulationsfunktionen, weiterhin wurde die Per­for­mance verbessert. Leistungsverbesserungen gibt es auch bei Impress sowie Draw, die ebenfalls von den Neuerungen wie der semitransparenten Schrift profitieren. Eine aus­führ­li­che Übersicht sämtlicher Neuerungen findet sich in den Release Notes.

Libre Office - eine umfassende Office-Anwendung

Seit 2010 wird LibreOffice unabhängig von dem Ursprungsprojekt OpenOffice.org entwickelt. Die erste stabile Version der freien Software-Sammlung für Büroangelegenheiten wurde im Januar 2011 unter der Versionsnummer 3.3 veröffentlicht und knüpft damit zumindest in Sa­chen Nummerierung direkt an den Vorgänger OpenOffice.org 3.2.1 an. Verantwortlich für die Förderung und Koordination der Bemühungen rund um LibreOffice ist die "The Document Foundation".

Zu den Programmen, die mit LibreOffice auf den Rechner kommen, zählen aktuell die Zei­chen­software Draw und das Textverarbeitungsprogramm Writer. Für Tabellenkalkulation können Nutzer außerdem auf die Anwendung Calc zugreifen. Unter dem Namen Impress finden LibreOffice-Anwender alle Werkzeuge zur Erstellung von Präsentationen. Zu guter Letzt können mit der Software Base Datenbank-Management-Angelegenheiten geregelt werden.

LibreOffice zeichnet sich auch durch eine breite Unterstützung der verschiedensten Office-For­ma­te aus. Im Besonderen können Microsoft-Office-Dateien wie DOCX und DOC problemlos importiert werden. Auch Tabellen mit OLE-Links sollen mit Nutzern von Microsoft Office ohne Probleme ausgetauscht werden können. Ab der Version 4 unterstützt LibreOffice auch Eingaben von Touch-fähigen Monitoren.

Gutes Büro-Werkzeugpaket

Seit der Abspaltung vom OpenOffice.org-Projekt hat sich LibreOffice zu einem eigen­ständigen und umfassenden Office-Paket entwickelt, das für die meisten Nutzer alle für den Büroalltag nötigen Software-Werkzeuge frei zur Verfügung stellt. Darüber hinaus können sich Nutzer über regelmäßige Updates freuen, die neue Funktionen mit sich bringen.

Briefe in Office: So platziert man eine Faltmarke in Briefen
videoplayer
LibreOffice: So könnt ihr den Klon der Ribbon-UI bereits testen
videoplayer
Praxis-Tipp: So definiert man eigene Textbausteine in seinem Office
videoplayer
LibreOffice


132 Kommentare lesen & antworten
whatsapp
Jede Woche neu: Top-News per E-Mail
Verwandte Themen
Open Source
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2020 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies