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5G-Auflagen reichen nicht weit

1000 5G-Basisstationen sollen die Provider bis 2022 installieren. Gleichzeitig verpflichtet die Bundesnetzagentur die Mobilfunkanbieter, dass diese flächenmäßig proportional auf die Bundesländer verteilt werden müssen. Die Strategieberatung LSP Digital hat nun in einer Modellrechnung ausgerechnet, wie weit diese Verpflichtung eigentlich trägt.

Das Ergebnis: Mit den Versorgungsauflagen wird lediglich ein Bruchteil der Haushalte in einem Bundesland erreicht werden (von 0,4 Prozent in Berlin bis zu maximal zehn Prozent in Bayern). Insbesondere in den Stadtstaaten ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Anzahl an 5G-Basisstationen deutlich höher ausfallen wird. Aber auch in der Breite wird der Ausbau vermutlich schneller voranschreiten, als es die Auflage vermuten lässt. Denn alleine die Deutsche Telekom hat angekündigt, bis Ende 2025 99 Prozent der Haushalte mit 5G zu versorgen.

Grundannahmen der Modellrechnung:
- 5G-Lizenzzuteilung ab Telekom, Vodafone und O2
- Die verpflichtende Anzahl der Basisstationen wird in den Bevölkerungszentren (größte Städte je Bundesland) aufgestellt
- LSP-Schätzung basiert auf der Anzahl der Haushalte/km2 je Stadt, der Funkreichweite einer 5G-Antenne, derdurchschnittlichen Haushaltsgröße je Bundesland sowie der zu erwartenden Poviderüberschneidung in den Städten

5G-Auflagen reichen nicht weit
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[o1] sunrunner am 30.01. 08:47
+3 -
Schon schade, wenn man sich sowas anschaut.... Da heißt es doch immer, man will Technisch vorne mit den Großen zusammen spielen und dann so eine Grafik, wo man sieht, das gefühlt kaum einer die neue Technik nutzen wird/kann....
Dazu kommt unsere unterirdisch schlechte Internet-Leistung zu horend hohen Preisen....
Handytarife+Leistungen sind ein absoluter WITZ im vergleich zu unseren direkten Nachbarn....
Aber hey, wie sagte unsere Griesgrämige, alte Kanzlerin doch: "Das Internet ist für uns ALLE Neuland"
[re:1] JeremyH am 04.03. 20:39
+ -
@sunrunner: da hast du allerdings recht teure Verträge Wer soll
Es sich leisten können
[re:2] zhandri am 21.03. 00:48
+ -
@sunrunner: vllt doch noch etwas mehr geld in kupfer investieren
[o2] Launebub am 25.02. 17:37
+ -
die Politik denkt nicht zuende, sieht man ganz gut an Artikel 13
[o3] RobertoSt am 02.04. 15:02
+ -
@Launebub: Die Politik denkt schon - Jedoch juckt es die nicht was wir haben oder nicht haben... Es geht nur darum das wir Geld zahlen und das immer mehr, die Politiker haben sich dadurch schöne Jobs wie z.B: Ex-Kanzler Schröder bei GAZPROM usw. durch ihre Handlungen gesichert...
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