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Bitcoinkurs fällt unter 5.000 US-Dollar

Der Bitcoinkurs ist heute laut coindesk.com unter die 5.000-US-Dollar-Marke gefallen. Auf seinem Allzeithoch am 16. Dezember 2017 war ein Coin 19.343 US-Dollar wert. Starke Kursschwankungen sind bei Kryptowährungen eigentlich normal - starke Ausschläge nach oben gab es beim Bitcoin indes schon lange nicht mehr. Kritiker dürften sich durch die Entwicklung bestätigt fühlen. Investoren-Legende Warren Buffet sagte beispielsweise folgendes über die Digitalwährung: "Die Leute kaufen Bitcoin allein in der Hoffnung, dass sie jemand anderen finden, der ihnen mehr dafür zahlt."

Bitcoinkurs fällt unter 5.000 US-Dollar
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[o1] PranKe01 am 20.11. 15:17
Sehr schade die aktuelle Entwicklung. Die meisten verstehen die Vorteile gegenüber den aktuellen Währungen nicht. Hätte man 2017 schon die Geschwindigkeit der Transaktionen und die geringeren Gebühren, könnte es heute anders aussehen. Aber gab auch immer wieder Staaten, die den Ruhm von Bitcoin & Co. eindämmen wollten und aktuell scheinbar auch haben.
[re:1] Tomarr am 20.11. 15:43
+1 -2
@PranKe01: Trotzdem ist der Preis von BTC momentan noch etwas zu ungesund. Wie willst du denn damit bezahlen? Ich biete dir 0,00001 BTC oder so? Dadurch wird es erstmal unpraktisch. Aber trotzdem liegt der momentane Sturz momentan nicht an der Geschwindigkeit, Gebühren oder an der Handhabung. Der momentane Absturz ist eher hausgemacht. Von BCH, das ja schon ein Fork von BTC ist, wurde nochmal ein Fork erstellt. Diese Entscheidung war sehr unpopulär bei allen Tradern und auch Kryptobesitzern. Und da BTC auch ein gewisser Leitcoin ist reißt das momentan fast alle Kryptos mit runter. Viele verkaufen momentan aus Trotz weil sie den Fork nicht wollten.
[re:1] XaverH am 20.11. 15:55
+3 -1
@Tomarr: Bitcoin lässt sich beliebig stückeln, es können auch Beträge von weniger als einem Cent damit beglichen werden.
[re:1] Tomarr am 20.11. 15:59
+2 -2
@XaverH: Und nun?
[re:1] XaverH am 20.11. 16:02
+2 -2
@Tomarr: Nun ist dein Argument widerlegt.

Zitat: "Wie willst du denn damit bezahlen? Ich biete dir 0,00001 BTC oder so? Dadurch wird es erstmal unpraktisch."

Geht völlig problemlos.
[re:2] Tomarr am 20.11. 16:14
+5 -2
@XaverH: Ob es geht oder nicht steht ja außer Frage. Es ist dennoch unpraktisch. Das ist in etwa so als wenn du mit einem 50.000 Euro Goldbarren in der Tasche rum läufst und für die Brötchen dann immer ein Stück abschabst.
[re:3] monte am 20.11. 16:26
+ -1
@Tomarr: Vorallem steht man dann bei allem rum und zählst erstmal stundenlang die Nullen damit man einigermaßen einschätzen kann wieviel etwas kostet^^
[re:4] DRMfan^^ am 20.11. 16:34
+2 -6
@Tomarr: Nö. Rein von der Praktikabilität ist 30,14 Bitcoin zu zahlen dasselbe wie 0,000237 Bitoin
[re:5] Tomarr am 20.11. 16:41
+3 -1
@DRMfan^^: Nicht solange du noch von der eigentlichen Währung umrechnen musst. Wäre BTC jetzt ein Hauptzahlungsmittel würde es gehen, ja. Dann wäre es statt 10,99 Euro halt 0,000237 BTC. Nur du musst ja auch praktisch umrechnen können wie viel du dann wirklich bezahlst. Und das wird durch die schnellen Kursschwankungen schon recht schwierig.

Ich mag BTC und Co., aber nur als Spekulationsobjekt.
[re:6] XaverH am 20.11. 17:51
+2 -4
@monte: Dafür hat Gott den Taschenrechner erfunden.
[re:7] DRMfan^^ am 20.11. 18:08
+1 -
@Tomarr: Das ist ein ganz anderes Argument. Natürlich ist Bitcoin zu volatil für ein ordentliches zahlungsmittel - aber das war nicht das Argument, dass hier zuvor gebracht wurde...
[re:8] Tomarr am 20.11. 18:13
+ -1
@DRMfan^^: Unpraktisch definiert viele Aspekte, eben halt das umrechnen, die Volatilität etc. Zudem kommt noch dazu das es leicht manipuliert werden kann. Einer der BTC-Gründer selbst hat ja gesagt wenn der BHC-Fork kommt verkauft er alle seine BTC um das System ins Wanken zu bringen. Keine Ahnung ob er es nun wirklich getan hat und es deswegen so negativ aussieht. Aber es zeigt halt das einige Großinvestoren das ganze in der Hand haben.

Auch das ist für den Normalo natürlich extrem unpraktisch.
[re:9] DerTigga am 20.11. 18:24
+1 -1
@XaverH: Und außerdem das Baldrian für die dahinterstehenden Leute an der Supermarktkasse.
Vermutlich braucht dann auch jeder Supermarkt ne sehr große Anzeige über den Kassen. So ähnlich wie am Flughafen. Steht dann pro Zeile drauf: wir verrechnen im Moment 1 Coin der Marke / Bezeichnung x mit y Euros, den der Marke / Bezeichnung v aber nur mit z Euros. Und das ganze natürlich ständig aktualisioert, damit sich keiner abgezockt fühlt. Um was wetten wird, das da ruckzuck das große Geschrei und Gedrängel losgeht a la:" looos..lassen sie mich durch !! Mein Coin fällt grade...sonst kann ich gleich nichtmehr meinen Einkauf bezahlen !!"
Oder andersrum: " mooooment Frau Kassiererin, ich warte noch nen Moment mit dem bezahlen, denn mein / der verwendet werden sollende Coin steigt sicher gleich wieder, dann krieg ich mehr Wechselgeld zurück !"
[re:10] XaverH am 20.11. 18:34
+1 -3
@DerTigga: BTC war nie als Alltagswährung für Bagatellzahlungen gedacht. Es ist ein Anlageinstrument, das sich auch für größere Zahlungsvorgänge eignet, z.B. eine Schiffsladung Erdöl.

Für den "coolen" Endverbraucher gibts ja schon genug Plastikkarten aller Art. "Ich zahl mit Karte ..." tönt es immer wieder stolz und alle dahinter in der Schlange denken sich "Du dummes Arschloch hältst wieder die ganze Schlange auf mit deinen lächerlichen 6 Artikeln für 12,50 €!"

Ich hab auch vier Kredit-/Debitkarten im Geldbeutel, aber die bleiben schön stecken ... nur für Notfälle oder zum Geldabheben.
[re:11] DerTigga am 20.11. 18:43
+ -1
@XaverH: Als was es gedacht war, ist da inzwischen schnurz, denn diejenigen, die es als Ersatz für Bargeld bzw. als Abschaffungsgrund für Banken propagieren, die haben gefälligst auch eine Vollkompensation zu liefern und nicht nur ein...ach ja sorry...daran hab ich nicht gedacht, das das das ja auch können sollte..müsste..blablaarausred..
[re:12] XaverH am 20.11. 18:43
+1 -2
@DerTigga: Sollte es doch mal Zahlungen mit Bitcoin-Karten geben (Upps, gibts ja schon lange, z.B. von Xapo oder Bitwala!), dann zahlt man damit ganz normal den Betrag in Euro und die Umrechnung läuft dann über die Website des Kartenanbieters. Der Supermarkt bekommt davon überhaupt nichts mit.

Und Banken gibts dabei im direkten Zahlungsverkehr auch nicht mehr ... das läuft alles über die Bitcoin-Börsen und die Kartenanbieter, z.B. VISA oder Mastercard. Die Bank und die lokalen Währungen braucht man dann allenfalls noch für die "letzte Meile" ... aber wie lange noch? Als Verbraucher braucht man die Banken heute schon nicht mehr, wenn man für seine Arbeit (z.B. als freier Programmierer) in Bitcoin bezahlt wird und mit Kredit-/Debitkarte seine Einkäufe bezahlt.
[re:13] Steppl am 20.11. 18:52
+ -1
@XaverH: Oh ja, die armen 2 Kunden dahinter verlieren 10 Sekunden ihres kostbaren Lebens... An jeder Ampel wartet man länger, läufst du dann Amok?

"Für den "coolen" Endverbraucher gibts ja schon genug Plastikkarten aller Art."
"Ich hab auch vier Kredit-/Debitkarten im Geldbeutel"

Alles klar.
[re:14] DerTigga am 20.11. 18:56
+ -1
@XaverH: Ach echt ? Und du als Kunde haste dann, da im Laden, nicht das zu lösende Problem, zu entscheiden, ob du dir den geplanten Einkauf überhaupt leisten kannst ?
Oder aber, wegen in diesen Minuten kräftig sackendem Kurs der von dir bevorrateten Coins, tunlichst Abstand vom Kauf nehmen solltest ?
Egal wie ist bei der brutalen Volatilität ständiges die Um bzw. Verrechnung im Auge zu behalten, nur durch minütlich aktualisierte Recherche im Blick zu behalten ?
Und da lästern die Leute über gewisse Typen, die wegen Fatzebuch and so on ständig ihre Nase ins Smartphone stecken ? Muss das echt noch schlimmer werden, durch: sorry, aber ich muss meinen Coinkurs abchecken, das iss voll krass wichtig grade ?
[re:15] XaverH am 20.11. 19:08
+1 -2
@DerTigga: LOL. Wenn der Einkauf an ein paar Cent oder Euro scheitert, dann sollte man vielleicht lieber Pfandflaschen sammeln. Normalerweise hat man doch ein paar tausend Euro auf dem Konto und dann ist es scheissegal, wo der Kurs gerade steht, für den Einkauf beim Discounter wird es in jedem Fall noch reichen.
[re:16] XaverH am 20.11. 19:09
+1 -2
@Steppl: Zwischen "Karte besitzen" und "Karte für Bagatellzahlungen an der Supermarktkasse verwenden" besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied, den wohl nur Gentlemen verstehen. ;)
[re:17] DerTigga am 20.11. 19:20
+ -1
@XaverH: Ah, verstehe, Coins sind nur was für Reiche, H4 Empfänger und Co haben halt..äähh..ja..Pech und so..näh ? Eigentlich sollten die ja scheißegal sein dürfen, stehen eh nur im Weg zum als Hauptwährung einführen können von sowas "tollem", wie diesen Coins?
Ist halt nur wegen denen auf einmal doch keine Allgemeinwährung, nen paar Banken für jene sich keine Coins leisten könnenden..najaa...die lässt man dann halt doch notgedrungen existent ?

Davon ab: du meinst also, das du nicht das große Fluchen kriegen würdest, wenn du dir wegen im Laden erblickten Sonderangebot nen neuen Fernseher per Coins anschaffst, dich das als Musterbeispiel 250 Coins kostet, du aber 3 Std später zu Hause feststelllst, das es besser gelassen hättest: weil
1. nicht superdringend notwendig war und dich
2. jene 3 Std später nurnoch 178 gekostet hätte ?
[re:18] XaverH am 20.11. 19:44
+1 -2
@DerTigga: Da kannst du genausogut sagen, Aktien oder Optionsscheine sind nur was für Reiche! Stimmt nicht, kann sich jeder kleine Hilfsarbeiter leisten.

Und ob man mit BTC spekulieren oder bezahlen will, das kann man sich ja vorher überlegen ... Ich sehe es einfach als ein weiteres Finanzinstrument unter vielen anderen.
[re:19] DerTigga am 20.11. 20:05
+ -1
@XaverH: Nö, kann ich nicht sagen, denn das würde thematisch nicht passen.
Von allgemeinem können ist da bei mir nämlich nicht die Rede, sondern rein davon, was die Ärmeren dieser Welt DEINER Ansicht nach finanziell mindestens zu können bzw. parat zu haben haben.
Und wenn sie es NICHT können bzw. nicht DEINEN Vorgaben / Erwartungshaltungen entsprechen, das sie dann...wie nennst du es: halt Flaschen sammeln zu gehen haben - Hauptsache die Sache mit einer allgemeinen Coineinführung klappt bzw. "die" stehen dem ganzen nicht im Weg rum.

Allgemeinwährung schließt nunmal ALLE ein und nicht nur die, die du als kompatibel bzw. förderlich FÜR Coins ansiehst.
[re:20] futureproof. am 20.11. 22:46
+2 -1
@Tomarr: Bei den meisten Bitcoin Wallets kann man daher einfach auf mBTC (Milli Bitcoin) umschalten. Ebenso haben fast alle Wallets eine Umrechenfunktion in diverse Fiat-Währungen. Man kann dann also wählen ob man den Betrag in Euro oder mBTC eingeben will.
[re:21] XaverH am 21.11. 00:02
+1 -1
@DerTigga: Die Ärmsten haben auch von deinen "Allgemeinwährungen" nicht viel oder gar nix ... oder von Edelmetallen. Macht beide nicht weniger wertvoll.
[re:22] DerTigga am 21.11. 06:15
+ -1
@XaverH: Bitcoins gehören sowieso nicht zu den offiz anerkannten Allgemeinwährungen und schon garnicht zur Liga der Edelmetalle - also wieso sie damit vergleichen bzw. in diese Regionen anheben / aufwerten?
Zumindest ich würde auch ganz sicher keine Flaschen für und wegen Bitcoins sammeln gehen, bei den ganzen Händchenaufhaltern und was Abzwackern, die in dem Coin Handels und Aufbewahrungsmetier tätig sind, von Kursverfall noch nichtmal geredet - da kann man die auch gleich liegen lassen.
[re:23] DRMfan^^ am 21.11. 13:06
+1 -
@DerTigga: Schonmal was von SI-Einheuten gehört? Dann zeigt man eben mikro-BTC an .....
[re:24] sunrunner am 04.02. 14:52
+1 -1
@XaverH: Also, alles unter 20€ zahle ich IMMER mit Karte. Handy auflegen, und gehen.
Mitlerweile kann ich bei uns überall mit NFC bezahlen, das ist 20x Schneller als wenn ich meinen 15,43€ einkauf mit 20€ Bar bezahle.
[re:25] XaverH am 05.02. 09:22
+ -1
@sunrunner: 20x schneller? Allein die Bestätigung der Transaktion dauert schon mindestens so lange wie das Raussuchen des Wechselgeldes durch die Kassiererin.
[re:26] sunrunner am 06.02. 09:35
+1 -1
@XaverH: Nicht wirklich, also sobald ich mein Smartphone auflege piept das Terminal kurz, mein Smartphone zeigt mir den Betrag an, der abgebucht wird und ich kann gehen. Zeit die ich an der Kasse stehe: max 10 sekunden zum bezahlen.
[re:27] XaverH am 06.02. 13:01
+ -2
@sunrunner: Na toll. Da sind mir meine Daten wichtiger als die Coolness "Ey isch bezahl mit meine Täläfon!"
[re:28] sunrunner am 06.02. 14:18
+1 -1
@XaverH: Auch hier wieder voll danaben.
Meine Daten hat niemand außer meiner Sparkasse. Die App nennt sich Mobiles Bezahlen und ist von der StadtSparkasse direkt. Einrechtet ist meine Giro Karte, also nciht mal eine Kreditkarte.
Diese art der NFC Karte ist sogar noch sicherer, als die normale Sparkassen Karte mit NFC, da ich an meinem Handy eben dieses abschalten kann und meine Karte damit nicht mehr sendet.
[re:29] XaverH am 06.02. 15:57
+ -1
@sunrunner: Auch jedes einzelne Geschäft, wo du einkaufst, hat dann deine Daten.
[re:30] sunrunner am 07.02. 08:04
+ -1
@XaverH: Wie bei jedem Karten einkauf??
"Meine Daten" sind in diesem falle meine BIC bzw. IBAN, mehr nicht.
Ist ja nicht so, als ob deine Sparkassenkarte bei jedem Geschäft die volle Anschrift auf die Nase bindet. Genau das macht die App nämlich nicht.
Es geht weder über Apple, noch über Google.
Es ist, als ob ich meine stinknormale Karte auflege. :)
[re:31] XaverH am 07.02. 12:00
+ -
@sunrunner: Nein, deine Daten enthalten exakt alle Produkte, deren Anzahl bzw. Menge sowie Ort, Filiale, Datum und Uhrzeit des Einkaufes. Diese Daten werden alle von den Betreibern der Geschäfte gespeichert, analysiert und ausgewertet.
[re:2] L_M_A_O am 20.11. 15:52
+2 -1
@PranKe01: "Die meisten verstehen die Vorteile gegenüber den aktuellen Währungen nicht"
Von welchen Vorteilen sprichst du?
[re:1] PranKe01 am 21.11. 07:56
+1 -
@L_M_A_O: Dass die Währung theoretisch an keinen Staat und keine Interessen-Gruppe gebunden ist. Das wäre aktuell z.B. in der Türkei praktisch, aber auch in vielen anderen Ländern. Dazu kommt, dass man weltweit damit zahlen könnte, im Gegensatz zu vielen anderen Währungen. Ein weiterer Punkt ist, dass du kein physisches Geld mehr rumtragen musst. ...
[re:1] rallef am 21.11. 14:57
+1 -1
@PranKe01: Du sagst es, theoretisch. Ich vermute, dass von denen, die (nicht nur zu Hoch-Zeiten) investiert haben, viele den Hype endlich durchschaut haben.
[re:3] da_mich* am 20.11. 15:53
+3 -1
@PranKe01: Was ist der Vorteil? Damit man für jede Transaktion mehrere Euro bezahlt und jede Menge Strom braucht?
[re:1] zeus11411 am 20.11. 18:03
+1 -2
@da_mich*: Bitte informier dich selber mal zwecks Transaktionskosten bevor du einfach 1zu1 Argumente von News nachblaberst.
[re:1] da_mich* am 20.11. 20:27
+1 -1
@zeus11411: Ich hab es selbst gesehen! Will man z.b. Bitcoins von der Tauschbörse zum Wallet transferieren geht jede Menge verloren ....! Umgekehrt das gleiche! Informier dich also vorher selbst!
[re:4] Niccolo Machiavelli am 20.11. 15:54
+2 -1
@PranKe01: Ich verstehe die Eigenschaften von Krypto-"Währungen" sehr gut und kann nur jedem davon abraten. Mal abgesehen davon, dass die meisten davon systeminhärente Mängel aufweisen, die ein langfristiges Funktionieren als Währung unmöglich machen, sollte einem auffallen, dass die stärksten Verfechter Kryptowährungen allesamt mit Aktien zu verwechseln zu scheinen, deren Sinn es ist, sich durch frühen Einstieg eine goldene Nase auf Kosten nachfolgender Käufer zu verdienen. Mal abgesehen davon, dass die Probleme, welche Kryptowährungen lösen wollen, bis auf wenige Ausnahmen alle schon gelöst sind.
[re:5] NightStorm1000 am 20.11. 16:30
+3 -1
@PranKe01: Ich weiß nicht mit wem du überweist aber wenn ich ne Überweisung bekomme ist die oft am Selben Tag innerhalb von 5 Minuten da. SEPA Sofortüberweisungen sind inzwischen schon bei Vielen Banken Aktiv. Da brauch ich keine Instabile Währung die Morgen drei Viertel ihres Werts verloren haben könnte.
[re:6] PiaggioX8 am 20.11. 18:18
+1 -1
@PranKe01: Solange ich damit nicht meine Alltagseinkäufe erledigen kann, geht mir das ganze "Zeugs" sonst wohin.
BitCoin ist ein Spekulationsgeschäft und sonst nichts.
[re:7] Hanni&Nanni am 20.11. 19:20
+1 -1
@PranKe01: Und dabei sollte der Bitcoin doch eine Währung abseits von Einflüssen sein. Komisch, dass es dennoch Einflüsse gegeben hat! Damit ist doch bewiesen, dass es keine Währung geben kann, die absolut ohne Einflüsse funktionieren kann. Oder?
[o2] XaverH am 20.11. 15:54
+ -1
Das sieht nicht gut aus ... aber woran liegt es?
[re:1] dpazra am 20.11. 16:12
+1 -
@XaverH: Die Zweifel an der Skalierbarkeit, vor allem aufgrund des Energieverbrauchs, sind zumindest das, was bei mir die meiste Skepsis am System Bitcoin hervorruft. Aber sicherlich gibt es sehr große Probleme, die ich aufgrund meiner mangelnden VWL-Kenntnisse, noch gar nicht bewerten kann. Ich finde die Idee, eine Wallet rein durch kryptographische Schlüssel halten zu können, hervorragend für die persönliche Freiheit und die Sicherheit des eigenen Geldes. Aber ich denke nicht, dass Banken ersatzlos abgeschafft werden können, dank der Tatsache, dass die meisten Menschen ihr Geld an Banken verleihen, sind die Banken ja ihrerseits in der Lage Kredite für Menschen, Staaten und Unternehmen zu vergeben, wer soll diese Funktion ausfüllen?

Ich denke, wir werden noch den Umstieg auf Kryptowährungen erleben, aber bis dahin sind sicher noch einige Fragen zu klären.
[re:1] Hanni&Nanni am 20.11. 19:19
+ -1
@dpazra: Ich glaube es nicht. Schon gar nicht der Bitcoin. Denn man stelle sich einmal vor, wie viel Energie der Bitcoin weltweit jetzt schon verschlingt. Wie würde es aussehen, wenn sämtliche Zahlungen weltweit über dieses System laufen würden... Mal davon ab, dass die begrenzten Auftragsports eine solche Menge an Transfers überhaupt nicht her geben würden.
[re:1] futureproof. am 20.11. 23:05
+1 -1
@Hanni&Nanni: Die Transaktionen selbst benötigen eigentlich kaum Energie. Die Energie wird primär deshalb Aufgewendet, da es neue Bitcoins fürs Mining als Belohnung gibt. Bei fallenden Preisen ist das jedoch auch nicht mehr so lukrativ und der Energieverbrauch wird wieder sinken.

Das Problem mit den Anzahl möglichen Transaktionen könnte mit dem Lightning Network und anderen Erweiterungen theoretisch gelöst werden. Damit können auch die Transaktionskosten und Transaktionszeiten massiv reduziert werden.
[re:2] BartS am 20.11. 20:00
+3 -1
@XaverH: Ist die Frage ernst gemeint?!
[re:3] futureproof. am 20.11. 22:57
+2 -1
@XaverH: Ein Punkt ist sicher dass der Hype nun erst mal vorbei ist und einige enttäuschten Spekulanten mit ihrem Geld weiterziehen. Ein anderer Grund könnte der Streit um den Bitcoin Cash sein, welcher sich im August von einem Jahr von Bitcoin abgespalten hat und sich nun erneut gespaltet hat. Dabei gab es einige Streitereien, welche zwar nicht direkt was mit Bitcoin zu tun haben, dennoch kann das den gesamten Krypto Mark verunsichern.

Obwohl ich Bitcoins habe, mache ich mir deswegen nicht in die Hose ;) siehe weiter untern.
[o3] Gimbley am 20.11. 16:13
+ -5
Heute fällt grad alles an der Börse. Die Blase ist geplatzt!!
[re:1] Tomarr am 20.11. 17:55
+3 -1
@Gimbley: Schon wieder? In einem Schaumbad kommt es auf eine Blase halt nicht an.
[o4] futureproof. am 20.11. 22:39
+2 -1
Aktuell ist die Luft ziemlich draussen beim Bitcoin, was eventuell auch mal ganz gut tut.

Ich verfolge nun Bitcoin schon seit einigen Jahren und habe selbst auch einige auf der Seite. Solche Schwankungen sind nicht neu und der nächste Hype mit anschliessender Ernüchterung kommt bestimmt. Für Kritiker ist dies natürlich der beste Beweis, das Bitcoin nicht funktioniert. Der Blick hinter die Kulissen kann man sich so auch bequem ersparen, die aktuellen Kurse geben einem ja Recht....

Ich stelle allerdings fest, dass bisher die relativen Schwankungen der grossen Zyklen kleiner wurden. Das ganze spielt sich jedoch auf immer höherem Niveau ab. Bei einem Zeithorizont, der über 2-3 Jahre aus geht, ging es stehst nach oben.

Da ich relativ viel Zeit damit verbracht habe um das Phänomen Bitcoin und die Kryptographie auf der er aufbaut zu verstehen, habe ich zum einem sehr viel nützliche gelernt und zum anderem habe ich einen relativ tiefen Einblick in die aktuellen technischen Entwicklungen. Ebenso kann ich News zum Thema Bitcoin relativ gut einordnen, da ich abschätzen kann, ob es sich eher um nacherzählte Meinung handelt oder tatsächlich um neue Erkenntnisse. Wenn es nicht gerade um den Kurs geht, wie hier im Artikel, wird nach wie vor leider sehr viel Halbwissen verbreitet.
Ich lese und höre immer wieder, dass Bitcoin nicht skalieren würde, dass Bitcointransaktionen unglaublich viel Energie verschwenden, dass Transaktionen extrem teuer sind, dass der Energieverbrauch von Bitcoin schon in wenigen Jahren zu einer globalen Katastrophen führen würde....
Zum Teil ist da etwas Wahres dran, zum Teil handelt es sich aber auch nur um wilde Spekulationen, wobei einige Tatsachen komplett verdrehet werden. Fakt ist: Bitcoin wird weiterentwickelt und für die Probleme sind Lösungen in Arbeit und zum Teil schon umgesetzt.
Bis die aktuellen Entwicklungen im Mainstream ankommen, können locker 1-2 Jahre verstreichen. Bis es soweit ist, wird es neue Probleme geben, die wiederum gelöst werden müssen.

Es wird immer gute Gründe geben weshalb Bitcoin schlechter als X ist. Es wird dank Weiterentwicklungen in dem Bereich aber ebenso immer mehr Bereiche geben wo Bitcoin durchaus eine bessere Alternative sein könnte. Ganz unabhängig von den Spekulationsblasen sehe ich daher langfristig eine positive Preisentwicklung. Ich kann es auch nur weiter empfehlen, sich in die Materie tiefer einzulesen um die Zusammenhänge selbst zu verstehen. Vor blindem Investieren von grösseren Summen, rate ich allerdings ab. Sowas sollte man wirklich erst in Erwägung ziehen wenn man Bitcoin wirklich verstanden hat!!
[re:1] rallef am 21.11. 15:04
+ -2
@futureproof.: Bitcoin ist hochvolatil und somit erheblich leichter manipulierbar als "klassische Währungen". Somit nicht in der Lage die Versprechungen, "besser" / unabhängiger / sicherer zu sein einzuhalten.

Klar gibt es die Urangst der Hochinflation bzw allgemein des Zusammenbrechens von staatlichen Währungen, die es schon gegeben hat und gibt, aber ein rein synthetisches Produkt wird Dir im Fall der Fälle noch weniger weiterhelfen als Zigaretten oder Goldringe.
[o5] TiKu am 21.11. 00:04
+1 -2
Ich mag die Blockchain-Technologie. Aber wenn ich sehe, mit welchem irrsinnigen Energieverbrauch Bitcoin und auch einige andere Kryptowährungen daherkommen, hoffe ich, dass das Zeug lieber heute als morgen wieder in der Versenkung verschwindet.
[re:1] romfis am 21.11. 02:03
+1 -1
@TiKu: IOTA ist eine sehr gute Alternative die aber noch nicht so lange gibt. Dahinter steht auch eine Deutsche Stiftung siehe "IOTA Foundation". Viele Bitcoin Maximalisten haten IOTA denn sobald die IF den Koordinator entfernt (Derzeit ist er da um das Netzwerk zu sichern bis man ihn Problemlos entfernen kann) ist IOTA dezentraler als ein Bitcoin (Mining Pools) es je sein könnte und vor allem die Skalierung in der Blockchain ist gegenüber der Tangle nicht zu vergleichen. Die Industrie hat außerdem schon ein sehr starkes Interesse an IOTA als vergleichsweise den Bitcoin. VW & Bosch sind quasi mittendrin. Achja und diese extremen Stromkosten & Mining und Gebühren fallen auch komplett weg.
[re:1] futureproof. am 21.11. 08:01
+ -2
@romfis: IOTA hat seine ganz eigenen Probleme. Ich habe mir das selbst relativ intensiv angeschaut, als es noch neu war. Ich habe das auch mit Leuten diskutiert, welche wesentlich mehr von Mathematik verstehen als ich. Durch eine Person, welcher den Gründer persönlich gut kennt und auch schon mit ihm zusammengearbeitet hat, bekam ich auch einen Einblick hinter die Kulissen.
Eines ist klar, IOTA ist stark im Marketing und die gehen auch sehr aktiv auf die Industrie zu. Die Partnerschaften sind letztlich aber relativ wenig wert, wenn man sich anschaut was tatsächlich für Projekte dahinter stehen. Technisch verspricht IOTA auch viel mehr als es tatsächlich ist. Es wäre denkbar das IOTA dank dem gutem Marketing langfristig einen Markt finden kann. Dazu müssen aber noch einige Grundlegende Technische Limitationen behoben werden. Es ist eben keinenfalls so das es aktuell ohne die Koordinatoren funktionieren würde.
Von den Eigenschaften her ist es jedoch so sehr anders wie Bitcoin, dass die beiden sich kaum konkurrenzieren. IOTA hat da legendlich den Hype um Bitcoin clever genützt. Nun genau so wie es schon seit längerem mit dem Bitcoinkurs bergab geht, geht es auch mit IOTA runter, allerdings viel steiler.
Langfristig würde ich kein Geld auf IOTA wetten. Bei Bitcoin werden die fundamentalen Problemen von einer sehr grossen Entwicklergemeinde angegangen und immer mehr auch gelöst. Bei IOTA sehe ich diesen Trend leider kaum.
[o6] Alphawin am 21.11. 04:52
+ -
Kryptowährung ist und bleibt eine reine Spekulationswährung solange diese nicht Reguliert wird und dann ist der Sinn dieser Währung wieder hinfällig. Was nützt mir eine Währung wo ich nicht weiß was sie im nächsten Moment wert ist.
[re:1] 0711 am 21.11. 07:26
+ -
@Alphawin: das ist bei klassischen währunen nicht anders....
[re:1] Alphawin am 21.11. 09:12
+ -
@0711: nur bei der klassischer Währung steigt und fällt der Kurs nicht so viel und schnell.
[re:1] 0711 am 21.11. 09:15
+ -
@Alphawin: Das ist auch bei klassischen Währungen schon vorgekommen, gerade junge währungen waren davon häufiger betroffen...nur das es weltweit eben kaum einen interessiert weil es i.d.R. nur eine kleine Region betrifft wie momentan Venezuela die jüngst eine hyperinflation hatten/haben.
[re:1] Alphawin am 21.11. 12:04
+ -
@0711: Das ist doch eher die Ausnahme und nicht die Regel wie bei der Kryptowährung wo man nicht weiß was es morgen Wert ist.
[re:2] 0711 am 21.11. 13:07
+ -
@Alphawin: Gerade als Währungen (klassische) noch jünger waren, war das eben ebensowenig eine ausnahme und ja in der Phase sind cryptowährungen momentan, wobei die Schwankungen der letzten paar Monate wieder in einem ziemlich normalen rahmen sind
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