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Spotify weiterhin unprofitabel

Über 70 Millionen zahlende Abonnenten hat Spotify mittlerweile. Dass das nicht reicht, um profitabel zu sein, zeigen die Unterlagen, die das Unternehmen für seinen geplanten Börsengang bei der US-Börsenaufsicht eingereicht hat. Demnach ist der Umsatz des Streamingdienstes im vergangenen Jahr um 39 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro gestiegen. Trotzdem steckt das Unternehmen weiterhin tief in den roten Zahlen; tatsächlich hat Spotify seit seiner Gründung noch nicht in einen Cent Gewinn abgeworfen. Grund hierfür sind vor allem die hohen Ausgaben für Lizenzgebühren. Das Problem von Spotify ist kurz gesagt: Je mehr Umsatz das Unternehmen erwirtschaftet, desto mehr Geld muss auch an die Musikindustrie überwiesen werden.

Spotify weiterhin unprofitabel
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[o1] FatEric am 27.03. 15:15
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"Je mehr Umsatz das Unternehmen erwirtschaftet, desto mehr Geld muss auch an die Musikindustrie überwiesen werden."
Die oben stehende Infografik sagt aber eigentlich das Gegenteil!
Natürlich muss Spotify mit steigenden Nutzerzahlen und damit Umsatz auch mehr Lizenzgebühren Abdrücken. Aber wenn die Infografik da oben stimmt, dann sind die Lizenzen in dem hellroten Bereich angesiedelt und dieser Balken wächst weit weniger stark als der Umsatz.

Und wenn man die ca. 80 Millionen Gratisnutzer rauswirft, dürfte man ratz fatz in der Gewinnzone sein. Allerdings ist dann auch schlagartig das Wachstum abgewürgt.
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